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Sonntag, 19. August 2018
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Montag, 20. August 2018
Rosenkranzgebet um Bekehrung und Frieden
Dienstag, 21. August 2018
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Veranstaltungen

St. Elisabeth und Hubertus - Probe Kirchenchor

18:00 Uhr - Ort: Pastor-Bouwmans-Haus
Dienstag, 21.08.18
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St. Elisabeth und Hubertus - Jugendtreff

16:30 Uhr bis 19:30 Uhr - Ort: im Keller des Pastor-Bouwmans-Hauses
Mittwoch, 22.08.18
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St. Stephanus - Probe vom Kirchenchor

19:30 Uhr - Ort: Pfarrheim
Mittwoch, 22.08.18
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St. Elisabeth und Hubertus - Jugendtreff

16:30 Uhr bis 19:30 Uhr - Ort: im Keller des Pastor-Bouwmans-Hauses
Donnerstag, 23.08.18
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St. Elisabeth und Hubertus - Probe Maranatha

20:00 Uhr - Ort: Pastor-Bouwmans-Haus oder Krypta
Donnerstag, 23.08.18
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Der WJT 2016 geht bei uns weiter!

7. Februar 2017; Pfarrnachrichten

Der Weltjugendtag 2016 geht bei uns weiter… Herr Kaplan, wie war es beim Weltjugendtag in Ihrer Heimat? Herr Kaplan, freuen Sie sich, dass Sie mit Jugendlichen beim Papst in Polen waren? Herr Kaplan, sind Sie zufrieden nach dem WJT? Solche und viele andere Fragen hörte ich, als ich nach dem WJT wieder in unserer Gemeinde war. Und ich wusste nicht, wie ich mit ein paar Sätzen alle meine schönen Erfahrungen von dieser Zeit beschreiben sollte. Es war so viel zu erzählen. Ich habe es versucht, und oft sagte ich zum Schluss, dass wir später in unseren Gemeinden alle selber Weltjugendtagserfahrungen machen werden, weil der Weltjugendtag 2016 bei uns weiter gehen wird… Was ich damit meine, erzähle ich später. Jugendlichen aus der ganzen Welt begegnen, gemeinsam glauben, Freunde finden, Papst Franziskus erleben. Das waren beeindruckende Erlebnisse. Das war ein unvergessliches Glaubensfest. Es war eine wunderschöne Erfahrung der Gemeinschaft und des Eins-Seins in Christus – trotz der anderen Sprache und Kultur.

Die Stimmung war einfach genial und die Freude über den Glauben ansteckend. Bis heute klingen in mir die starken Worte des Papstes nach, die er in diesen Tagen an uns alle gerichtet hat: „Und jene Freude, die ihr umsonst von Gott empfangen habt, bitte, gebt sie umsonst weiter (vgl. Mt 10,8), denn viele warten auf sie, und sie erwarten sie von euch!“ Oder als Papst Franziskus in der Vigil die 2,5 Millionen Jugendlichen aufforderte, sich zu einer großen Menschenkette im Gebet zu verbinden. Es herrschte eine bewegende Stille, als die Jugendlichen gemeinsam mit dem Papst für den Frieden in der Welt beteten. Ich vergesse auch nicht seine starken Worte, als er die jungen Pilger aufrief, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Er betonte: „Die heutige Zeit braucht keine Jugendlichen, die sich auf die Couch setzen und dort das Glück in PC oder Smartphone suchen, dahin vegetieren und einschlafen. Wer in Bequemlichkeit und Konsum sein Glück sucht, verliert seine Freiheit… Gott dagegen erwartet etwas von dir. Er wartet auf dich und kommt, um die Türen deines Lebens zu öffnen.“

Es war einfach sehr bewegend und herrlich. In diesen Momenten war mein Glaubensakku voll aufgeladen, und ich war sehr glücklich, dass ich diese Momente mit meinen Jugendlichen erleben durfte, noch dazu in meiner Heimat. Natürlich, als wir uns auf diese Pilgerreise vorbereitet haben, freute ich mich sehr, aber hatte dabei auch kleine Sorgen. Ich lebe schon seit über 12 Jahren in Deutschland und kann z.B. sehr gut das Organisationstalent und die Pünktlichkeit von Deutschen und Polen vergleichen. Auch das Bild der Kirche der Jugendlichen in Deutschland und in Polen sieht ein wenig anders aus. In Polen sind fast alle katholisch, in der Religion ist fast alles selbstverständlich und wird selten hinterfragt.


Neues aus unserer Pfarreiengemeinschaft Aber später konnte ich feststellen, dass meine Sorgen unnötig waren. Diese Zeit in Polen mit unseren Jugendlichen war eine ganz besondere Zeit. Polnische Gastfreundschaft, Offenheit, Hilfsbereitschaft, wie gut sich polnische und deutsche Jugendliche verstanden haben, das waren unvergessliche Erlebnisse. Wir waren insgesamt 11 Tage in Polen. Die erste Woche in Breslau in der Pfarrei Pracze und später in der Gemeinde Trzemesnia ca. 40 km von Krakau. In beiden Gemeinden übernachteten wir „natürlich“ bei den Gastfamilien. In der ersten Woche in Breslau in der Gemeinde Pracze sollten am Anfang 100 Pilger aus Deutschland aufgenommen werden. Es kamen aber nur 50 Pilger und der Pfarrer und das Kernteam hatten große Probleme, wie sie aus 50 Pilgern 100 machen, damit die Gastfamilien, die sich so sehr auf die Gäste gefreut hatten, auch Gäste aufnehmen konnten. Als unsere Gruppe angekommen ist, wurde schon alles geregelt, so erzählte mir der Pfarrer. Wie weiß ich nicht, aber ich weiß, dass alle Jugendlichen in Gastfamilien aufgenommen wurden, oft in bescheidenen Verhältnissen, aber mit großem Herz und Gastfreundschaft.

Pia Icking hat in ihrem Bericht vom WJT für den Pfarrbrief die Zeit in Pracze so beschrieben: „Die Herzlichkeit, Freundlichkeit und Barmherzigkeit wird in Polen sehr groß geschrieben. Unsere erste Woche in unserer Gastgemeinde war unglaublich schön. Alle waren so nett, fröhlich und lustig zueinander. Obwohl die Verständigung manchmal etwas holprig war, konnten wir uns gegenseitig immer helfen und Spaß haben. Nicht nur die täglichen polnisch/deutschen Messen waren sehr familiär, auch unser gemeinsam geplantes Pfarrfest von der Gemeinde war ein großes Highlight in dieser Woche. Ich habe diese Zeit in dem gemeinsamen Zusammenleben sehr genossen. Es bereicherte mich auch, weil unsere Gastfamilie alles selbstverständlich und mit einer Hingabe und Güte angenommen und gegeben hat. Es war einfach großartig.“

Manche Jugendlichen haben mir erzählt: „Zbigniew, wir müssen immer wieder essen, auch wenn wir in der Nacht aus der Stadt kommen, die Familie wartet auf uns mit Essen und zum Schluss noch Kuchen.“ Das freute mich sehr und ich sah, dass unsere Jugendlichen sich da sehr wohl fühlten. Das war ein sehr schönes Gefühl für mich.


Liebe Leserinnen und Leser, und nach vier Tagen kam schon eine Idee: „Wir möchten uns revanchieren, und wir laden die Jugendlichen zu uns nach Neuss ein.“ Am Anfang war es nicht sicher, ob dieser Gegenbesuch möglich wird, aber als ich unsere Einladung im Oktober bestätigt habe und zugesagt habe, dass wir das Kernteam und den Jugendchor in den Tagen vom 28. April 2017 bis 02. Mai 2017 bei uns in Neuss erwarten, war die Freude in Breslau sehr groß. Es kommen ca. 30 Personen. Sie möchten unser Leben in den Gemeinden besser kennenlernen, und sie werden für uns zwei Hl. Messen am Wochenende musikalisch mitgestalten. Ich bin mir sicher, dass es eine schöne Zeit für die Gäste, aber auch für unsere Jugendlichen und unsere Gemeinden wird. Damit wir das alles gut organisieren können, benötigen wir IHRE HILFE. Wir haben schon für 24 Personen Unterkunft, würden uns aber über ein paar weitere Gastfamilien sehr freuen. Wenn Sie diese Möglichkeit nicht haben, können Sie uns auch anders unterstützen. Wir möchten unseren Gästen die Sehenswürdigkeiten unserer Gegend in Neuss, Köln und Düsseldorf zeigen. Zudem wollen wir zwei Grillabende, Picknick mit Gastfamilien, unseren Gästen und mit der Gemeinde organisieren. Als Highlight möchten wir die Jugendlichen zum Phantasialand bei Köln einladen. Das alles können wir nur mit Ihrer Unterstützung realisieren. Frau Astrid Juchem, Herr Markus Icking und ich haben schon ein Rahmenprogramm des Besuchs erstellt. Wenn Sie interessiert sind, können Sie sich immer an uns wenden. Papst Franziskus sagte in seiner Predigt beim Abschlussgottesdienst: „Der Weltjugendtag beginnt heute und geht morgen zu Hause weiter. Jesus möchte nicht in dieser schönen Stadt bleiben, sondern er möchte mit zu dir nach Hause kommen. In dein Alltagsleben.”

Ich denke, wir sind auf dem guten Weg, den Auftrag vom Papst Franziskus zu erfüllen und freuen uns sehr darüber. Und mit Ihrer Hilfe kann der WJT 2016 bei uns weiter gehen. Im Voraus vielen Dank!

Ihre finanzielle Unterstützung können Sie in jedem Pfarrbüro abgeben oder auf folgendes Konto überweisen (Spendenquittung möglich: Name und Adresse bei der Überweisung unbedingt angeben!): Kontoinhaber: Kath. Kirchengemeinde St. Elisabeth und Hubertus IBAN: DE55 3056 0548 2117 1630 19 BIC: GENODED1NLD Stichwort: WJT Gäste

 

Astrid Juchem, Markus Icking, Kaplan Cieslak

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