Das Kerpener Kulinarische Kirchen Kino

präsentiert vom KKKK-Team

immer sonntags um 16:00 Uhr

 

im Kath. Pfarrzentrum Horrem

Hauptstraße 215

50169 Kerpen-Horrem

Das Programm des ersten Halbjahres ist in diesem Jahr leider schon mit dem Film

am Sonntag, den 17. April zu Ende gegangen;

Wir sehen uns dann im September wieder!

Das Programm im zweiten Halbjahr 2016:

Der nächste Film am 4. September:

"Das Beste kommt zum Schluss"

 

Rob Reiner * USA 2007 * 97 Min. * Eignung ab 12

mit: Jack Nicholson, Morgan Freeman

 

Das Beste kommt zum Schluss (Originaltitel: The Bucket List) ist eine Tragikomödie aus dem Jahr 2007 von Regisseur Rob Reiner. Die Hauptrollen spielen Jack Nicholson und Morgan Freeman.

Handlung
Der ungläubige, amoralische, weiße Klinikbesitzer und Milliardär Edward Cole und der hochgebildete, schwarze Automechaniker Carter Chambers sind beide an Krebs erkrankt. Cole war viermal verheiratet und hat eine Tochter. Chambers wollte einst Geschichtsprofessor werden, doch die finanziellen Umstände aufgrund der plötzlichen Schwangerschaft seiner späteren Ehefrau zwangen ihn zur Änderung seines Berufsziels.
Beide Männer liegen im selben Zimmer in einem Krankenhaus, welches Cole gehört. Beide müssen verschiedene Krebsbehandlungen über sich ergehen lassen (Operationen und Chemotherapie) und freunden sich aufgrund ihres Schicksals trotz ihrer Gegensätze an. Dann erfahren beide, dass sie nur noch sechs bis zwölf Monate zu leben haben.

Chambers beginnt eine Liste der Dinge zu erstellen, die er in seinem Leben noch tun will (die sogenannte „Löffelliste“). Die Idee dazu stammt aus der Zeit seines Philosophiestudiums, als er diese Aufgabe in einer Vorlesung als Übung aufgetragen bekam. Doch nachdem er einige Punkte notiert hat, verlässt ihn der Mut, diese auch wirklich in die Tat umzusetzen, sodass er die Liste zerknüllt und auf den Boden wirft. Cole findet Chambers' Liste, macht sich ein wenig über ihn lustig, weil er dessen Punkte als zu harmlos und wenig materiell empfindet, freundet sich aber grundsätzlich mit der Idee an. Er beginnt eigene Punkte der Liste hinzuzufügen und überzeugt Chambers davon, die Liste in die Tat umzusetzen. Letztlich stellen sie gemeinsam eine Liste („Bucket List“) zusammen, die eine ganze Reihe verschiedener Punkte enthält, unter anderem mit einem Fallschirm abspringen, einen Shelby Mustang fahren, die Pyramiden und den Taj Mahal sehen, auf Großwildjagd gehen, etwas „Majestätisches“ erleben (damit ist der Mount Everest gemeint), einem fremden Menschen etwas Gutes tun, so fest zu lachen, bis man weint, das schönste Mädchen der Welt küssen usw.
Obwohl es zwischen Chambers und seiner Frau zum Streit kommt, da die ihn lieber im Kreis der Familie bzw. im weiteren Kampf gegen den Krebs sehen möchte, geht Chambers mit Cole auf die Reise. In Coles Privatjet fliegen die beiden mit Coles Assistenten um die Welt und „arbeiten“ die einzelnen Punkte der Liste ab. Jeden vollendeten Punkt streichen die beiden aus der Liste.

Während der Reise lernen sich die beiden näher kennen. Chambers findet heraus, dass sich Cole mit seiner Tochter zerstritten hat. Cole erzählt ihm von den Misshandlungen, die der Ehemann seiner Tochter dieser angetan hat. Er erzählt ihm auch, wie er sich darum „kümmerte“ (er spielt auf angeheuerte Schläger an), den Ehemann dazu zu bringen, seine Tochter zu verlassen. Diese hat Cole jedoch den Vorfall nie verziehen, was ihn sichtlich belastet.

Cole schickt Chambers in Hongkong ein junges schwarzes Callgirl, um ihn zu verführen. Doch Chambers erkennt, dass er seine Frau noch liebt, und bricht die Reise ab. Chambers versucht seinerseits am Ende der Reise, Cole mit seiner Tochter zusammenzubringen, woraufhin sich beide zerstreiten.
Wie unterschiedlich die beiden Männer sind, zeigt sich nach ihrer Rückkehr: Während Chambers mit seiner gesamten Familie ein großes Wiedersehensfest im Stile eines amerikanischen Erntedankfests feiert und ein glückliches Leben im Kreis seiner Familie führt, kommt Cole in sein kaltes, steriles Haus zurück, wo niemand auf ihn wartet.
Nach dem Familienessen bricht Chambers zusammen. Im Krankenhaus stellt sich heraus, dass sich in seinem Gehirn weitere Metastasen gebildet haben. Cole besucht ihn am Krankenbett und die beiden versöhnen sich. Dabei liest Cole den Brief, den er von Virginia, Chambers' Frau, erhalten hat. Chambers bittet ihn in diesem darum, die Liste allein abzuschließen. […]

Kritiken
 25. Januar 2008 | DAS BESTE KOMMT ZUM SCHLUSS • critic.de
Michael Kienzl wollte "meinen, dass wenigstens die Schauspieler noch für einige Glanzmomente sorgen. Doch besonders Jack Nicholson scheint mittlerweile das gleiche Schicksal ereilt zu haben wie seinen Kollegen Robert DeNiro: Auch wenn er immer mal wieder in anderen Rollen zu sehen ist, legt man ihn gerne auf dieselbe Figur fest. Die Darstellung des arroganten Widerlings, der einen gewissen Charme besitzt, hat man fast identisch schon einmal in Filmen wie BESSER GEHT' NICHT oder WAS DAS HERZ BEGEHRT gesehen. Hier zeigt er nur noch sein Repertoire an zum Markenzeichen gewordener Mimik und Gestik, hat aber darüber hinaus nicht viel mehr zu bieten."

 24. Januar 2008 | DAS BESTE KOMMT ZUM SCHLUSS • Neue Züricher Zeitung
Dass es Reiner gelingt, die Balance zwischen Komik und Melodramatik zu halten, verdankt sich in erster Linie dem differenzierten Spiel seiner beiden Hauptdarsteller, meint Susanne Ostwald. "Manchmal ist der Film recht rührselig und auch kitschig. Reiner versteht sich andererseits bestens auf Ironie, und mit dieser bricht er nicht nur manche Szene, die ins Sentimentale abzugleiten droht, sondern auch den Schluss des Films. Die pathetische Moral, Lebensfreude erfahre nur, wer sie auch anderen zu schenken vermag, wird durch Humor auf ein annehmbares Maß reduziert. So gesehen ist das Publikum bereit, sich den grossen Fragen des Lebens zu stellen."

 13. Dezember 2007 | DAS BESTE KOMMT ZUM SCHLUSS • kino-zeit.de
Joachim Kurz sah perfekt gemachtes Hollywood-Kino mit einwandfreier Moral und – zumindest im Original – teilweise treffenden und witzigen Dialogen. "All dies kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Rob Reiners Tragikomödie sattsam bekannte Muster routiniert abspult und selbst Leinwand-Titanen wie Jack Nicholson und Morgan Freeman auf Stereotypen reduziert, die hier nicht wirklich gefordert werden. Angesichts des durchaus ernsten Themas, das beispielsweise vor einigen Jahren Isabel Coixet mit MEIN LEBEN OHNE MICH auf sehenswerte und ganz und gar unkitschige Weise aufgriff, ist Reiners Film akzeptabel, mehr aber auch nicht."

- Todd McCarthy bezeichnete den Film in der Zeitschrift Variety vom 12. Dezember 2007 als eine „Sitcom über Sterblichkeit“. Er könne dank der Stärke der beiden Hauptdarsteller zum ersten Hit des Regisseurs seit der Mitte der 1990er Jahre werden, obwohl seine „vorherrschende Betonung der Vernunft“ ihn eher zum Zuschauen auf den Fernsehbildschirmen prädestinieren würde („with the star power of Jack Nicholson and Morgan Freeman […] stands a good chance of becoming director Rob Reiner's first hit since the mid-'90s, even though its prevailing sensibility will eventually make it look more at home on small screens“).

- Michael Rechtshaffen schrieb in der Zeitschrift The Hollywood Reporter vom 12. Dezember 2007, sogar Nicholson und Freeman seien nicht imstande, diesen „langweiligen“ („dull“) Film zu beleben. Das Drehbuch gebe den beiden Oscarpreisträgern zu wenig Möglichkeiten. Die Beteiligung von Nicholson und Freeman könne jedoch älteres Publikum ansprechen.

- „Die Idee hinter dem Film, mag sie auch vage an “Knockin On Heavens Door” erinnern, ist dabei keine schlechte. Die Thematik des baldigen Todes in eine lebensbejahenden Komödie umzusetzen verspricht wirklich einen interessanten Film.[...] Stellen beide Schauspieler ihre Rollen auch sehr gut dar, funktionieren die beiden halt erst so richtig im Zusammenspiel. Bis es aber soweit ist, dauert es etwas.“
– moviepilot.de

Auszeichnungen
John Mayer gewann mit dem für den Film geschriebenen Song „Say“ bei den Grammy Awards 2009 einen Preis in der Kategorie "Beste männliche Gesangsdarbietung – Pop".

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