Erzbistum Köln     

Kindertagesstätten - Was bedeutet eingeschränkter Regelbetrieb?

Dieser Anspruch gilt für alle Kinder gleichermaßen, es wird nicht mehr zwischen Bedarfsgruppen (z.B. Kinder von Personen, die in Bereichen nach Anlage 2 Coronabetreuungsverordnung (CoronaBetrVO) tätig sind, Kinder von erwerbstätigen Alleinerziehenden, Vorschulkinder, Kinder mit Behinderungen) unterschieden. Allerdings ist dieser Anspruch durch die Maßgaben des Infektionsschutzes weiterhin eingeschränkt. Rechtlicher Rahmen des Öffnungsschrittes bleibt der Infektionsschutz. Bei einem eingeschränkten Regelbetrieb handelt sich deshalb um ein sowohl in quantitativer als auch qualitativer Hinsicht eingeschränktes Angebot. 

 

In welchem Umfang können die Kinder im eingeschränkten Regelbetrieb in Kindertageseinrichtungen betreut werden? 
Der Umfang der Betreuung ist in dieser Stufe noch eingeschränkt und orientiert sich am Betreuungsvertrag der Eltern mit dem Kindertagesbetreuungsangebot. In Kindertageseinrichtungen bedeutet das, in Anlehnung an das KiBiz: 
• 15 Stunden statt vertraglich vereinbarter 25 Stunden
• 25 Stunden statt 35 Stunden
• 35 Stunden statt 45 Stunden
also jeweils zehn Stunden weniger pro Woche.  Die jeweilige Ausgestaltung obliegt den Einrichtungen. 

 

Kann es passieren, dass Betreuungsumfänge in der Kindertageseinrichtung niedriger sind als 15, 25 oder 35 Stunden? 
Ja. Sind die Personalressourcen in Kindertageseinrichtungen eingeschränkt, können nach Abstimmung mit dem jeweiligen Landesjugendamt unter Einbeziehung des jeweiligen Jugendamtes auch geringere Betreuungsumfänge angeboten werden. 

 

Werden die Schließzeiten in der Sommerzeit aufrechterhalten? 
Von den Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen geplante Schließzeiten in den Sommerferien können aufrechterhalten werden.

Wann dürfen Kinder nicht betreut werden? 
Kinder dürfen nicht betreut werden, wenn sie Krankheitssymptome aufweisen, ungeachtet ihrer Art und Ausprägung. Zudem dürfen sie nicht betreut werden, wenn Elternteile bzw. andere Personen aus häuslicher Gemeinschaft Krankheitssymptome von SARS-CoV-2 aufweisen. Die Art und Ausprägung der Krankheitssymptome sind dabei unerheblich. 

 

Dürfen Kinder betreut werden, die nicht krank sind, aber Krankheitssymptome haben, die einer SARS-CoV-2 -Erkrankung ähneln (z.B. Heuschnupfen)? 
Kinder, die eine chronische, nicht akute und nicht ansteckende Krankheit haben (z.B. Heuschnupfen, Allergien), die in ihrer Symptomatik den Krankheitssymptomen von SARS-CoV-2 ähneln, sollten bei Vorlage eines entsprechenden ärztlichen Attests, welches die Unbedenklichkeit einer Aufnahme bestätigt, betreut werden.

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