Erzbistum Köln     

... Auch wenn vertraute Menschen im Haushalt mit leben. Da braucht es Hoffnung, Stütze und Ansprechpartner*innen.

Das Bild erreichte mich zur richtigen Zeit – wir Seelsorger*innen, Mitarbeiter*innen und einige Gemeindemitglieder stehen gerade mitten in der Planungsphase, wie wir Ihnen Hoffnung und Stütze über Absagen hinaus geben können.

 

-          durch Einrichtung eines You-tube-Kanals für Videoaufzeichnungen mit Impulsen, Musik zu den Sonntagen und der Kar- und Osterwoche jeweils für Erwachsene und Kinder

-          durch Material zum Download zur weiterführenden Vorbereitung der Erstkommunionkinder oder zur Feier eines Hausgottesdienstes mit Kindern

-          durch Impulstexte

-          durch Auslegen von Material in den offenen Kirchen

 

So bleiben wir, wenn auch räumlich getrennt, miteinander verbunden und können Solidarität zeigen und Hoffnungskraft entfalten. Und gerade dies benötigen wir in dieser Krisensituation: Solidarität, die sich in der Sorge um die besonders von der Krise Bedrohten zeigt und sichtbar wird  - im unermüdlichen Einsatz der Regierungsverantwortlichen, der Ärztinnen und Ärzte, des gesamten medizinischen und pflegerischen Personals, des Personals in beratenden und pädagogischen Einrichtungen, des Personals in den Geschäften zur Sicherung unserer Grundversorgung, der Frauen und Männer, die sich um Obdachlose oder Alleinstehende kümmern, und vieler, vieler anderer Mitmenschen. Solidarität, die auch im Abstandhalten voneinander bei gleichzeitiger Nähe durch Telefon, Email etc. sichtbar und hörbar wird.

 

Hoffnung, die ich aus meinem Glauben an Gottes Gegenwart und Wirken in dieser Zeit schöpfe. Hoffnung,  die nicht in Resignation und Trübsinn verfallen lässt.

Diese Hoffnung kommt für mich ich im Psalm 57 zum Ausdruck – hier in einer freien Übertragung von Huub Oosterhuis (aus: H. Oosterhuis, Psalmen, Verlag Herder 2011):

Gott.

 

Ich suche bei dir Zuflucht für meine Seele.

Was ich von dir gehört habe, Freundschaft, Treue,

ist Schatten für meine Seele und weites lichtes Land.

 

Zwischen die Löwen lege ich mich schlafen,

Speerspitzenzähne, Zungenpfeile, doch du

spannst über mir ein Firmament von Sternen.

 

Erbarmen sucht meine Seele. Ich höre in mir

ein Lied – erwarte den neuen Tag und singe.

Ich bin von dir, du wirst meine Seele bewahren.

 

Nicht nur ich, sondern auch die Seelsorger*innen der katholischen Kirche in Brühl melden uns wieder bei Ihnen in Wort und Bild.

Bis dahin grüße ich Sie

 

Ihr Jochen Thull, Pfarrer von Brühl

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