Gottesdienste

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„Wir, Pilger der Zukunft“

Diese Vision bestimmt das Leben und das seelsorgliche Handeln in unserem Seelsorgebereich Porzer Rheinkirchen. Alle drei Begriffe sollen zu Beginn kurz erläutert werden.

 

Wir
Wer „Wir“ sagt, meint eine Gemeinschaft von Menschen, die so verschieden sind, wie jeder Mensch seine Eigenart hat. Uns verbindet die Offenheit für das Wehen des Gottesgeistes, der uns nicht gleichgültig sein lässt gegenüber der Unendlichkeit Gottes und der Unterschiedlichkeit der Menschen. Zu uns gehören die Menschen, die auf der Suche sind und die bereit sind, miteinander zu reden und dabei aufeinander zu hören. Unsere verschiedenen Lebens- und Glaubensgeschichten unterscheiden uns. Darum antworten wir in verschiedener Weise auf den Anruf Gottes. Die Neugierde für die Unterschiede der Menschen führt uns auch zur Offenheit für die Ökumene.

Unser Ziel ist: Für Gott und die Menschen wirklich offen und neugierig zu sein.


Pilger
Wen die Neugierde und das Interesse am anderen in Bewegung setzt, der wird zum Pilger. Er geht auf den anderen zu und entdeckt mit ihm ein gemeinsames Ziel. Der Pilger geht nicht allein, aber weiß, dass verschiedene Wege zum Ziel der Pilgerfahrt führen. Wir sind aus der Neugierde für Gott aufgebrochen, dabei vertrauen wir, dass der Weg und die Anstrengung nicht vergeblich sind. Wir sehen den Weg anderer, andere sehen unseren Weg; unser Ziel ist es, andere in Bewegung zu bringen und zu Pilgernden auf dem Lebensweg / des Lebensweges zu machen. Damit wirken wir missionarisch in die Gesellschaft hinein. Wir wissen aber auch, dass sich nicht jeder in Bewegung setzen wird und können dies aushalten.

Unser Ziel ist: Als Christen wollen wir Menschen werden, die im Innersten beweglich und unterwegs sind.


Zukunft
Die Zukunft kommt uns aus der Unendlichkeit Gottes entgegen und wird zugleich aus der Entwicklung der Gegenwart gestaltet. Sie birgt in sich Veränderung, Chancen und Risiken. Unbekannte Wege und unbekannte Umstände bringen Unsicherheit mit sich. Sie stellen uns die Frage nach unserer Herkunft und unserer Wurzel. Junge und alte Menschen blicken aus einem verschiedenen Winkel auf die Zukunft, die einen in sehr persönlicher Weise, die anderen im Blick auf das Ganze. Zugleich umfasst die Zukunft sowohl diese Welt wie auch den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott verheißen hat.