Gesprächkreis Kultur und mehr

Begegnung und Austausch über die Gottesdienste hinaus will ein neuer Kreis ermöglichen, der  in der Evangelischen Friedenskirchengemeinde gestartet ist. Herzlich eingeladen sind alle, die an Information, Diskussion und Gemeinschaft interessiert sind. Gewünscht ist ein offener Kreis mit ökumenischer Weite.

Die Themen der Treffen sollen breit angelegt sein. Neben Vorträgen und der Möglichkeit, sich hierüber auszutauschen, können auch beispielsweise Ausstellungen besucht oder vielleicht sogar gemeinsame Studienreisen unternommen werden.

   

Die nächste Veranstaltung:

Sonntag 14. Oktober, 9:30 Uhr,

Treffen Bahnhof Erftstadt-Liblar (Abfahrt 9:43 Uhr) Wanderung mit Besuch des Klosters Steinfeld Die Geschichte des Klosters Steinfeld geht bis in die Zeit Heinrichs I. (919-936) zurück und beherbergt heute den Orden der Salvatorianer. Wir werden Gelegenheit haben, die Basilika und den Kreuzgang zu besichtigen.

Wir fahren gemeinsam mit der Bahn ab Erftstadt. Die Gesamtstrecke der Wanderung beläuft sich auf etwa 15 km, festes Schuhwerk ist notwendig und die Kleidung sollte dem Wetter angepasst sein.

Das Ende ist für etwa 17 – 18 Uhr in Erftstadt geplant. Die Teilnehmer kaufen sich die Fahrkarten bitte selber, der Fahrpreis beläuft sich pro Person auf 15,80 €. Es besteht natürlich die Möglichkeit, sich für ein Tagesticket (maximal je 5 Personen) zusammenzuschließen, das dann nur 26,50 € kostet.

Da wir eventuell ein Gespräch mit einem Ordensbruder führen können und hierfür die Anzahl der Teilnehmer bekannt sein soll, bitten wir um eine formlose Anmeldung im Gemeindebüro unter gemeinde@efkgie.de oder per Telefon 0 22 35- 92 31 30.

 

Sonntag 11. November, 17 Uhr,

Gemeindehaus Liblar Siegfried Hermle / Reichspogromnacht 1938 – und die Kirchen?

Als am Abend des 9. November 1938 überall in Deutschland Nazihorden durch Städte zogen und jüdische Geschäfte zerstörten, Jüdinnen und Juden misshandelten und Synagogen in Brand steckten war kaum ein Protest vernehmbar.

Auch die Kirchen schwiegen!

Nur Einzelne waren mutig und erhoben ihre Stimme. Nachgegangen wird der Frage, wie es zu diesen Pogromen kommen konnte und weshalb kaum jemand das Geschehen verurteilte; insbesondere wird auch jener Männer gedacht, die trotz aller Bedrängnisse ihre Stimme erhoben und das schreiende Unrecht beim Namen nannten: im Bereich der evangelischen Kirche wird an Julius von Jan, Helmut Gollwitzer und den Pfarrer von Barmen-Gemarke Karl Immer zu erinnern sein.

Der Gesprächskreis ist für alle Interessierten offen und wir laden herzlich zur Teilnahme ein. Wenn Sie noch weitere Informationen erhalten möchten oder Rückfragen haben, können Sie sich an Joachim Schmieter (schmieter@efkgie. de) oder das Gemeindebüro wenden.