Orgelkonzert - vierhändig und vierfüßig (20 Uhr)

17.01.19 20:00

  • Orgelkonzert
Hye-Young und Michael Bottenhorn


Hye–Young* und Michael Bottenhorn**


Programm für die Barockorgel

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Adagio et Rondo KV 617 für Orgel vierhändig
Bearbeitung: Gerhard Weinberger

Nicolaus Bruhns (1665–1697)
Præludium e–Moll („groß“)*

 

Programm für die Chororgel

Franz Liszt (1811–1886) 
Sinfonische Dichtung Nr. 4 „Orpheus“**
Transkription: Günther Kaunzinger

Denis Bédard (*1950)
Petite Suite für Orgel vierhändig

1. Introduction
2. Fanfare
3. Lied
4. Scherzando

Michael Bottenhorn (*1976)
Improvisation**

Naji Hakim (*1955) 
Rhapsody for Organ Duo                 

1. Allegro molto
2. Andante sostenuto
3. Vivace
4. Andante tranquillo – Allegro giocoso – Tempo primo
5. Quodlibet

 

Hye–Young Bottenhorn
erhielt bereits während ihrer Schulzeit an der Seoul Arts Highschool Klavierunterricht bei Prof. Sihn – Sun Yoo und Joung Gil Kim (Professor an der Seoul University).  Das Orgelspiel erlernte sie mit einem Stipendium an der Chongshin University in Seoul bei Prof. Young Hee Chang und schloss ihr Studium mit einem ersten Preis ab. Damit verbunden war ein Debütkonzert in der Soo Mang-Kirche Seoul. Parallel dazu war sie als Organistin an verschiedenen Kirchen tätig, darunter an der Youngnak Presbyterian Church sowie der Holy Spirit Church, die zu den größten Kirchen in Korea zählen. In dieser Zeit wurden viele ihrer Auftritte im Rundfunk übertragen.

Seit 1997 lebt Hye–Young Bottenhorn in Deutschland und absolvierte das Aufbaustudium in den Fächern Orgel und Cembalo bis zum Konzertexamen. Weiterhin war sie Organistin an der American Church Ramstein und der Korean Church Saarbrücken. Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie von Andreas Rothkopf, Wolfgang Rübsam, Daniel Roth, Rainer Oster, Ludger Lohmann, Jon Laukvik, Guy Bovet und Michael Radulescu. Hye–Young Bottenhorn konzertierte in verschiedenen Städten in Korea, Deutschland, den USA und Frankreich. In ihrem reichhaltigen Repertoire, das auch auf mehreren CDs dokumentiert wurde, liegt ein besonderer Schwerpunkt auf den Orgelwerken Bachs und des norddeutschen Barock.

Michael Bottenhorn 
ist seit 2012 an der Kirche St. Josef in Bonn-Beuel tätig, wo er sowohl die künstlerische Leitung der Internationalen Orgelkonzertreihe an der im französisch–symphonischen Stil erbauten Oberlinger–Orgel innehat, als auch den Dienst als Organist und Dirigent versieht. Vorher war er als Assistent am Würzburger Dom sowie als Dekanatskantor in Neunkirchen (Saar) tätig. Seine Ausbildung erhielt er an der Hochschule für Musik Würzburg bei Günther Kaunzinger sowie bei Ludger Lohmann an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Darüber hinaus nahm er an Meisterkursen bei Daniel Roth, Marie-Claire Alain, Oliver Latry, Peter Planyavsky und John Laukvik teil. 2000 wurde er als Stipendiat in die Studienstiftung des Deutschen Volkes aufgenommen, und 2003 war er Finalist beim Internationalen Orgelimprovisationswettbewerb Schwäbisch Gmünd.

2017 leitete er auf Einladung der „American Guild of Organists“ in Chicago einen Meisterkurs für Improvisation. 2018 gab Michael Bottenhorn u. a. sein Debüt im Gewandhaus zu Leipzig und in der Kathedrale Notre Dame Paris.

Michael Bottenhorn spielte Konzerte in Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Spanien, den USA und Südafrika. Sein besonderes Interesse dabei gilt der französischen Orgelmusik; Transkriptionen sowie der liturgischen und konzertanten Improvisation.