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Buchtipp des Monats

 

Nachdem die Rezensionen am Tag des Buches und beim Bücherherbst so gute Resonanz gefunden haben, stellt das Team der KÖB Im Alten Rathaus Ihnen jetzt regelmäßig einmal im Monat ein lesenswertes Buch vor.

Dieser Buchvorschlag enthält eine Zusammenfassung, eine persönliche Einschätzung sowie Angaben zum Buch des Autors.
Vielleicht weckt es Ihr Interesse?


Dann besuchen Sie uns …

 

 

Die Rezension im Dezember von Petra Nocke:

 

Debbie Macomber

Cedar Cove Band 1-5

HarperCollins Verlag

 

Die Cedar Cove-Serie wurde vor über fünfzehn Jahren von der US-amerikanischen Autorin Debbie Macomber (Jahrgang 1948) kreiert. Die deutsche Übersetzung wird seit 2020 kontinuierlich veröffentlicht. Bis jetzt sind erschienen:

Band 1 Leuchtturmnächte

Band 2 Rosenträume

Band 3 Winterglühen

Band 4 Frühlingsmagie

Band 5 Gezeitenflüstern

 

Debbie Macomber lebt mit ihrem Mann in Port Orchard, Washington, wo auch ihre Romane spielen.

In der Reihe Cedar Cove geht es um Geschichten rund um die Richterin Olivia Lockhart, ihre Familie, Freunde und Nachbarn. Die Themen reichen von Liebe, Beziehungen, Freundschaften, Scheidung, Verlust eines Kindes, Krankheit, Alkoholsucht bis zu psychischen Folgen des Vietnamkrieges.

In jedem Band wird die Geschichte einer Person bzw. eines Paares erzählt. Die Protagonisten stehen aber nie allein im Mittelpunkt des jeweiligen Bandes, sondern es werden immer mehrere Geschichten parallel erzählt. So zum Beispiel die Story von Grace Sherman, der engsten Freundin von Olivia, die von ihrem Ehemann Hals über Kopf ohne Erklärung verlassen wird. Oder das Ehepaar Cecilia und Ian Randall, denen Olivia die Scheidung verweigert. Oder der Privatdetektiv Rory McAfee und seine Frau Corrie, die mysteriöse Postkarten erhalten, die tief in ihre Vergangenheit zurückführen. Natürlich auch Olivias eigene Geschichte, die zwischen ihrem Ex-Mann Stan und dem Journalisten Jack Griffin steht. In jedem Band gibt es kurze Wiederholungen der wichtigsten Punkte aus den vorherigen Bänden, so dass man die Bände unabhängig voneinander lesen kann. Schöner ist es jedoch, mit Band 1 zu beginnen. Die Wiederholungen kann man dann schnell überfliegen. Die einzelnen Geschichten haben „lose Enden“ und werden im nächsten Band aufgelöst. Band 5 bietet am Ende ein extrem offenes Ende, wodurch die Autorin die Spannung hochhält. Man könnte meinen, dass die Themen nach 5 Büchern ausgereizt sind. Aber Debbie Macomber schafft es immer wieder, die Leserin/den Leser neugierig zu machen auf die Fortsetzung.

Eine schöne und leichte Lektüre mit einer Portion Herzschmerz, ohne schmalzig zu wirken. Freuen wir uns auf Band 6.