Herzlich willkommen

auf den Seiten der Pfarreiengemeinschaft "Am Ennert" mit den Gemeinden 
Christ König, Holzlar, Sankt Adelheid, Pützchen und Sankt Antonius, Holtorf


In Absprache mit dem Land Nordrhein-Westfalen und den nordrhein-westfälischen (Erz-) Bistümern werden im Erzbistum Köln die 


öffentlichen Gottesdienste bis zum 19. April 2020 ausgesetzt.


Mit einer weiteren Verlängerung dieser Frist ist nach aktuellem Stand zu rechnen. Wir werden Sie jeweils auf dem Laufenden halten.


Die Kirchen sind aber zu den üblichen Gottesdienstzeiten zum Gebet geöffnet.


Auch alle anderen Veranstaltungen und Versammlungen in unserer Pfarreiengemeinschaft entfallen in dieser Zeit. Die Büchereien bleiben ebenfalls geschlossen.


Die Pfarrbüros in Pützchen und Holzlar sind zu den üblichen Bürozeiten besetzt, jedoch nur per E-Mail oder telefonisch erreichbar. Persönliche Besuche sind nicht möglich.


Gerne stehen Ihnen die Seelsorger des Pastoralteams telefonisch oder per Email zur Verfügung. 


Da wir uns nicht mehr zu Gottesdiensten versammeln können, läuten bis zum Gründonnerstag in allen Kirchen des Erzbistums Köln täglich um 19.30 Uhr die Glocken. Das Geläut lädt alle Gläubigen und alle Menschen guten Willens an den Orten, wo sie sich gerade befinden, zum persönlichen Gebet für alle Betroffenen ein und soll Zeichen einer bleibenden Gebetsgemeinschaft sein.
21.03.2020 gez. Pfr. Norbert Grund

 

Bleibt-zu-Hause-Service

Kostenlose Dienstleistungen

für Mitbürger in Holzlar, Hangelar, Holtorf und Pützchen im Zuge von Sars-CoV-2

Liebe Mitbürger,

wir richten uns hiermit an alle Personen über 70 Jahre, Schwangere, und insbesondere diejenigen, die unter einer der folgenden Erkrankungen leiden - denn diese gehören zu der sogenannten “Risikogruppe” für das “Corona-Virus” und sollten auch ohne Krankheitssymptome - so gut es geht - Menschenansammlungen in der nächsten Zeit vermeiden:

● Herzerkrankungen

● Krebs

● Diabetes

● Lungenerkrankungen

● chronische Leber- und Nierenerkrankungen

Wir bieten Ihnen hiermit an, Besorgungen für Sie zu erledigen, damit Sie sich nicht unnötigen Risiken aussetzen.

Tel.: 0228-929 717 78

 

Fragen und Antworten

Informieren Sie sich bitte über CoViD-19 bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter bzga.de oder beim Robert-Koch Institut unter www.rki.de sowie in zuverlässigen Medien

Das wichtigste vorab:

Wie Ernst ist die Lage in Bonn?

○ Ernst zu nehmen, aber noch nicht dramatisch. Am 14.3.2020 gab es in Bonn 28 bestätigte Fälle einer Infektion, im Rhein-Sieg-Kreis 49. Jedoch liegt die Dunkelziffer bedeutend höher und man muss von einer noch steigenden Fallzahl ausgehen.

Warum soll ich zu Hause bleiben, wenn ich mich nicht krank fühle?

○ Sie sollten nicht zu Hause bleiben, aber sich so wenig Risiken wie möglich aussetzen: dazu gehören Ansammlungen von Menschen wie in Supermarktschlangen oder im ÖPNV

○ Bevor Symptome des Virus auftreten, können Sie schon 9 Tage lang das Virus in sich tragen und andere infiziert haben, im Durchschnitt steckt jeder Infizierte 2,5-3 andere Personen an.

○ Bei einer Ausbreitung des Virus ohne Vorsichtsmaßnahmen droht eine Überlastung des Gesundheitssystems

 

● Was soll ich tun, wenn ich mich krank fühle?

Kontaktieren Sie bei gesundheitlichen Beschwerden mit Grippesymptomatik telefonisch Ihren Hausarzt. Dieser entscheidet über eine Behandlung in der Praxis oder zu Hause. 

Ist der Hausarzt nicht erreichbar, hilft der kassenärztliche  Bereitschaftsdienst unter der deutschlandweit kostenlosen Rufnummer 116117. Über diese Hotline werden Auskünfte erteilt, im Zweifel kommt der Bereitschaftsarzt auch nach Hause und führt die Behandlung dort durch.

Informationen über das “Corona-Virus” bei der Stadt Bonn

Bürgerinnen und Bürger können sich bei Fragen rund um das Coronavirus täglich zwischen 8 und 20 Uhr an das Bürgertelefon unter der Rufnummer 0228 7175 wenden.

 

● Wie funktioniert der “Bleibt-zu-Hause-Service”?

Wenn Sie Hilfe benötigen, aber insbesondere wenn Sie zu einer der anfänglich genannten Risikogruppen gehören, können Sie uns gerne anrufen und uns mitteilen, was Sie benötigen. Wir verständigen dann einen ehrenamtlichen Helfer aus ihrer Nähe, der sie zurückruft. Wir versuchen, Ihnen Lebensmittel innerhalb von 24 Stunden zu liefern, Rezepte abzuholen und von Apotheken liefern zu lassen, sowie Drogerie und Hygieneartikel am folgenden Tag zu liefern. Der Helfer wird Ihnen die Besorgungen bis zur Haustüre liefern. Das Restgeld zu dem nächsthöheren Geldschein-Betrag befindet sich in der Tüte. Versuchen Sie kleine Geldscheine im Haus zu haben, da wir auf Geldwechsel verzichten.

○ Beispiel: Sie benötigen Brot, Äpfel, Hackfleisch, 2 Liter Milch und Seife für insgesamt € 11,84, aber wollen/sollten oder können sich nicht selber zum Supermarkt begeben. Der Helfer bezahlt die Einkäufe und fügt das Restgeld von €3,16 in einem Papierumschlag dem Einkauf bei. Sie sollten daher 5- und 10-Euro-Scheine im Haus haben und dem Helfer €15 bereitstellen.