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Einführung Pfarrer Martin Reimer und Pater Robin

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Pater Robin und Pfarrer Martin Reimer

 

 

 

Taufstein in St. Severin, Lindlar

Das älteste Stück der Einrichtung in St. Severin ist der spätromanische Taufstein vom Anfang
des 13. Jhdts. aus Siebengebirgs - Trachyt. Gemeinsam mit dem Kirchturm ist er Zeugnis des
Glaubenslebens etwa 100 Jahre nach der ersten urkundlichen Erwähnung Lindlars von 1109.
Bemerkenswert ist der reiche Blattfries, der den Stein rundum schmückt.

Die Ausführung des Taufsteins zeigt eine enge Verwandtschaft zu den im Altar und
Gestaltung ähnlichen Taufsteinen in den historischen und jetzt evangelischen Kirchen von
Gummersbach, Wiehl und Waldbröl.

Seitdem er in unserer Kirche steht, sind über die Zeiten hinweg die meisten Lindlarer Christen
hier getauft worden. So ist der Taufstein ein besonderes Dokument und Symbol unserer
Verbundheit mit Gott, mit der Kirche, aber auch mit unseren Vorfahren, die hier getauft
wurden und mit unseren Mitmenschen, mit denen wir tatsächlich in der Taufe denselben
Ursprung haben.

Wir alle, die wir auf Christus getauft wurden, sind auf seinen Tod getauft worden. Und wie
Christus von den Toten auferweckt wurde, sollen auch wir als neue Menschen leben.

Röm 6, 3 u.4; Epistel der Osternacht

 


St. Severin, Lindlar

 

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