ERZBISTUM KÖLN     

Wir Messdiener in Rom

Am Sonntagmorgen, dem 20. Oktober, trafen sich 16 Messdiener aus dem Pfarrverband Efferen / Hermülheim in Kalscheuren an der Bahn. Alle waren gespannt und freuten sich auf die Fahrt. In Köln/Deutz stiegen wir in unseren Sonderzug „Omega“ nach Rom ein. Dieser Zug hatte 16 Wagons. In ihm trafen wir mehrere Messdiener - unter anderem auch aus anderen Pfarrverbänden Hürths.

Kurz vor dem feierlichen Einzug in den PetersdomNach fast 24 Stunden Fahrt kamen wir endlich in Rom an. Mit einem Reisebus wurden wir dann in unsere Unterkunft gebracht, teilten die Zimmer ein und hatten noch ein wenig Freizeit, bis wir mit unseren Gewändern zum Petersdom mussten. Dort erwartete uns eine Messe mit Kardinal Meisner. Dieser bezeichnete uns alle als „Plusmenschen“ und setzte seinen Fingerabdruck, so wie alle anderen Messdiener, auf unser Pilgerkreuz. Nach der Messe hatten wir Zeit, uns Rom ein wenig anzusehen. Gemeinsam gingen wir die Via della Conciliazione entlang und sahen die Engelsburg. Hinterher gab es ein italienisches Abendessen in einem Restaurant.

 

Am folgenden Tag konnten wir uns das Colosseum, das Forum Romanum, den Palatin, von wo aus wir über ganz Rom sehen konnten, und das Kapitol ansehen. Abends erwartete man uns zu einer Lichterprozession von der Freitreppe der Via Nazionale bis zur Kirche Santa Maria degli Angeli, der wichtigsten Marienkirche Roms. Danach stand uns frei, zum offenen Singen dort zu bleiben oder in unsere Unterkunft zu fahren.

 

Lichtergottesdienst in Santa Maria degli AngeliZur Papstaudienz ging es am Mittwochmorgen schon recht früh. Vor dem Petersplatz standen lange Schlangen, die darauf warteten, endlich hineingelassen zu werden. Nach anfänglichen Schwierigkeiten auf den Platz zu gelangen, kamen wir doch noch auf den Platz und konnten den Papst hautnah erleben. Dank seiner Fahrt im offenen Papamobil über den gesamten Platz konnten wir ihn, zwar selten, aber dennoch sehr kurz gut sehen und Fotos von ihm machen. Hinterher gingen wir auf die Piazza Navona und gönnten uns ein Eis. Von dort aus ging es dann gemeinsam über das Pantheon zur Spanischen Treppe, von wo aus wir uns die Gegend ansahen und shoppen gehen konnten. Nachmittags ging es dann in die Katakomben. Dort hatten wir eine sehr kurze Führung, was uns alle ein wenig enttäuscht hatte. Dennoch waren alle begeistert von den Gräbern und manchen „Überresten“, die dort zu finden waren. Wer danach noch Lust hatte, konnte sich bis zum gemeinsamen Abendessen die Zwillingskirchen und den Triumphbogen ansehen oder einfach nur durch Rom schlendern und nochmal shoppen gehen.

 

Ein richtiger SchweizergardistDonnerstags besuchten wir die Vatikanische Museen und die Sixtinische Kapelle. Unter anderem fand man so manche bekannte Bilder, wie z.B. das „Bild mit den Fingern, die sich da so berühren“ (Zitat eines Messdieners). Gemeint ist das Bild von Michelangelo mit dem Namen „Die Erschaffung des Adam“. Nachmittags konnten wir wieder durch Rom laufen. Zu der Zeit war eine unserer Kleingruppen auf der Spanischen Treppe und bekam einen Bündel Luftballons, den wir gemeinsam unter den Kindern verteilten, wenn auch mit wenig Erfolg. Abends ging es zu unserem Abschlussgottesdienst zur Pauluskirche vor den Mauern Roms. Neben Glückwünschen an die Geburtstagskinder gab es Essen für alle Messdiener und Messdienerinnen auf dem Kirchplatz. So konnte sich jeder mit Lasagne und Tiramisu stärken und unter Umständen noch ein paar Dosen Cola für die Fahrt mitnehmen. Leider regnete es an dem Abend, sodass wir nur essen konnten, bevor wir dann wieder in die Unterkunft zurückkehrten.

 

An unserem letzten Tag in Rom teilten wir uns nochmal in zwei Gruppen auf. Während die einen schon früh los gingen und sich den deutschen Friedhof und die Kuppel bzw. die Papstgräber des Petersdoms ansahen, ging die andere Gruppe es eher gemütlich und langsam an. Auch diese konnte sich hinterher den deutschen Friedhof ansehen, oder schon mal Besorgungen für die bevorstehende Fahrt erledigen. Mittags trafen sich dann alle wieder zum letzten gemeinsamen Mittagessen in Rom. Darauf  folgte das letzte Eis bzw. die italienische Version von Bubble Tea. Nach den Einkäufen ging es dann noch ein letztes Mal zum Petersdom, den wir dann mit einem schönen Foto verabschiedeten und von dort aus zurück in die Unterkunft, wo wir dann auf unseren Bus warteten, der uns zu unserem Zug brachte.

Auf Wiedersehen!Leider warteten wir länger bis wir endlich losfahren konnten, da es Probleme mit dem Zug „Alpha“ gab, dennoch saßen wir mit anderen Messdienern zusammen und redeten über die vergangenen Tage oder hörten gemeinsam Musik. Als dann endlich der Zug kam, war die Freude trotzdem groß, bald wieder zu Hause zu sein. Glücklicherweise kamen wir schneller wieder in Deutschland an, als geplant. In Hürth angekommen, trennten wir uns mit einem Lächeln im Gesicht voneinander. Die schönen Tage gemeinsam in Rom waren nun vorbei. 

 

Wir wollen uns nochmals ganz herzlich bei allen bedanken, die uns diese Reise anhand von Spenden ermöglicht haben. Dank Ihnen konnten wir ein paar unvergessliche Tage in Rom erleben. Vielen Dank!!!

 

Jennifer Sommer, im Namen der Messdiener

 

 

 

 

 

 

Messdiener/innen St. Mariä Geburt

Rebekka Bartsch

Jochen Butterweck

Dembicki

Celina Döhmer

Maximilian Frederik Englert

Jan Fallsehr Gonzales

Benjamin Frambach
Severin Godesberg
Levi Hirschfeld
Julia Kilali
Dominic Kortstegge
Laurin Krämer
Vivienne Kulik
Ann-Sophie Limmer
Marie-Theres Limmer
Andre Nguyen
Lisa Nguyen
Katharina Nüdling
Rebecca Peters
Sarah Peters
Nicolas Pritz
Jonas Pütz
Lea Quiede
Nele Marie Reitgruber
Nathalie Ressel
Eva Kaatharina Richter
Angelique Rosenstein
Timo Leon Tebbe
Kevin Truong Vu
Marie Ha-Mi Vu
Vanessa-Thi Vu
Emma Wernke
Florian Wimmer
Kristian Wimmer
Wolters
 


 

 

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