ERZBISTUM KÖLN     

Katholische Frauen von St. Joseph

Am ersten Freitag im Monat – am Herz-Jesu-Freitag – feiern wir gemeinsam den Gottesdienst, in denen Lesungen und Fürbitten von Frauen unserer Gemeinschaft gelesen werden. Zweimal im Jahr bereitet ein Team diese Frauenmessen zu einem bestimmten Thema vor und gestaltet diesen Gottesdienst.
Die Kollekten dieser Messen werden für das Haus Rosalie in Köln-Nippes gesammelt:
Haus Rosalie ist - ein Wohnprojekt für wohnungslose Frauen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten
und

- eine Notaufnahme für Frauen,
die vorwiegend aus häuslicher Gewalt kommen, mit oder ohne Kind/Kindern
.
Mit den Vinzentinerinnen dieses Hauses ist die Frauengemeinschaft seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden.
Mehrere Male im Jahr fährt eine unserer Frauen mit einem vollgepackten Pkw nach Nippes:
Für die Notaufnahme werden Kindersachen immer dringend benötigt, von Kleidung ab Babyalter,
über Kinderwagen, bis hin zum Laufställchen - und, und, und ...!
Im Marienmonat Mai und im Advent organisieren wir Wallfahrten und Besinnungsfahrten zum Kloster Schönstatt in Vallendar.
Wir engagieren uns im ehrenamtlichen Bereich der Pfarrgemeinde,
feiern miteinander Gottesdienst
und lassen uns auf Gespräche ein.
 
Haben wir Ihr Interesse für unsere Gemeinschaft geweckt?

Wenn ja, dann melden Sie sich bitte bei uns:
Katharina Krause, Tel.: 02233-78580
Margret Bauer, Tel.: 02233-77738

Wir freuen uns sehr auf Ihr Kommen!
 
In unserem Jahresprogramm ist für jede Frau aus der Gemeinschaft etwas dabei:

Jahresprogramm 2019

zu den nachfolgenden Terminen laden wir alle Frauen unserer Gemeinschaft herzlich ein, am ....

Freitag, den 01. März

zur gemeinsamen Hl. Messe mit anschl. Frühstück

um 9.00 Uhr in St. Joseph

Thema: „MASKEN“ – Eigentlich bin ich ganz anders!

Nach der Hl. Messe treffen wir uns zum karnevalistischen Frühstück im Versammlungsraum.

 

Freitag, den 08. März

zum Weltgebetstag 

in der Kirche „St. Brictius“ in Hürth-Stotzheim

Thema: „Kommt, alles ist bereit!“

vorbereitet von Frauen aus Slowenien

17.00 Uhr Gottesdienst. Anschließend treffen sich alle Frauen zum Gedankenaustausch im Pfarrsaal.

 

Freitag, den 03. Mai
zur Maiandacht mit sakramentalem Segen
um 17.00 Uhr in St. Joseph

Im Anschluss an die Maiandacht sind wie im letzten Jahr alle zu einem Glas Maibowle in den Versammlungsraum herzlich eingeladen.

 
Dienstag, den 11. Juni
zum Jahresausflug
Unsere Tagesfahrt geht in diesem Jahr nach Trier. Auf dem Programm steht eine Stadtführung mit dem Bus, Mittagessen in der „Kartoffelkiste“ und Zeit zum Bummeln in der Innenstadt

Abfahrt:     08.30 Uhr ab St. Joseph, Villering

Fahrpreis für Mitglieder: € 15,00

Fahrpreis für Nichtmitglieder: € 19,00 €

Heimfahrt: 17.30 Uhr

Wenn Sie mitfahren möchten, melden Sie sich bitte bei ihrer Betreuerin an und geben ihr -gemäß der Mittagskarte- Ihren verbindlichen Essenswunsch bekannt.

 

 

Mittwoch, den 14. August
zum Einkehrtag in Schönstatt

Gemeinsam mit der Frauengemeinschaft St. Severin fahren wir in diesem Jahr nach Schönstatt – für einige unserer Frauen ein Wiedersehen!

Abfahrt und Teilnehmerkosten werden später bekanntgegeben.

Anmeldeschluss: 15. Juli 2019

 

Freitag, den 06. September

zur gemeinsamen Hl. Messe mit  anschl. Frühstück

um 9.00 Uhr in St. Joseph

Thema: „Ich war krank und ihr habt mich besucht“

Nach der Hl. Messe treffen wir uns zum Frühstück im Versammlungsraum.

 

Montag, den 18. September

zur Führung Frau Lentes-Meyer.

Der Termin wurde mit Frau Lentes-Meyer schon abgestimmt, aber wir wissen noch nicht, für welchen Vorschlag wir uns entscheiden sollen.

Nähere Informationen werden in einer Sondereinladung bekanntgegeben

 

Dienstag, den 15. Oktober

zum Gemütlichen Nachmittag

15.00 Uhr im Versammlungsraum St. Joseph

Freuen Sie sich auf ein paar schöne Stunden im Kreise der Frauengemeinschaft bei Kaffee, Kuchen, einem Gläschen Wein und einem abwechslungsreichen Programm.

Kosten für Kaffee, Kuchen und Getränke

für Nichtmitglieder: € 7,00

 

….

zum Ewigen Gebet

Die Planung des Ewigen Gebetes in unserem Seelsorgebereich erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

 

Freitag, den 06. Dezember

zur gemeinsamen Hl. Messe 

um 9.00 Uhr in St. Joseph

Thema: „Vorfahrt für den Nikolaus“

Nach der Hl. Messe laden wir Sie sehr herzlich ein zu einer adventlichen Stunde in den Versammlungsraum.

Für den kleinen Hunger wird ein großer Weckmann geteilt,

dazu gibt es Butter, selbstgemachte Marmeladen, Käse und selbstverständlich eine  gute  Tasse Kaffee.

 

Liebe Mitglieder der Frauengemeinschaft,

denken Sie daran?
Am ersten Freitag im Monat - am Herz-Jesu-Freitag – feiern wir die Hl. Messe um 09.00 Uhr besonders für die Lebenden und Verstorbenen der Frauengemeinschaft.
Dazu möchten wir Sie sehr herzlich einladen!

Die Kollekten erhält wie in all den letzen Jahren das “Haus Rosalie” der Vinzentinerinnen. Allen großzügigen Spendern ein herzliches Vergelt’s Gott.

Zu unseren Veranstaltungen sind alle Frauen unserer Pfarrgemeinde herzlich eingeladen.

 


 

Rückblick Gesprächs- und Besinnungsnachmittag mit Herrn Pastor Lausberg

„Sie kennen sicherlich viele Äußerlichkeiten, wissen aber weniger vom Kern des Judentums!“ Mit diesen Worten begann Herr Pastor Lausberg unser Gespräch „Begegnung mit dem Judentum“.

Es wurde eine spannende, sehr informative und lebendige Begegnung. Einige Gedanken habe ich mitgeschrieben:

Die Wurzeln des Judentums, Beginn des Monotheismus, liegen in den Bündnissen, die Gott mit uns Menschen schloss. Mit Noah „Das alles ist Dir“, mit Abraham „Du wirst Nachkommen haben und ich werde Dir Land geben“ und mit allen Menschen (Sinai-Bund) „Ich bin Euer Gott, ich bin immer für Euch da“. Gott hat sich nie aus diesem Bund zurückgezogen.

Nach Abraham mit seinen Nachkommen – Jakob und seine 12 Söhne – ist Moses der zweite wichtige Mann. Er erhielt von Gott die Gesetzestafeln (5 Bücher Moses), in denen für die Juden alles Wichtige festgehalten ist.

Schon in der Antike verbreitete sich das Judentum, z.B. in China, Indien und Afrika. Heute gibt es 13,5 Mio. Juden auf der Welt. Jude ist, wer von einer Jüdin geboren wurde. Das heißt, auch wenn ein Jude konvertiert, bleibt er Jude. Das heißt aber auch, die Juden missionieren nicht.

Eine jüdische Gemeinde wird von einem Rabbiner geleitet, der Gemeindeverband ist vergleichbar mit unserem Kirchenvorstand. Die Synagoge ist kein Gotteshaus, sondern ein Lehrhaus. Juden sind sehr diskussionsfreudig. Sie tauschen sich aus, vertreten ihre Meinung: „Das halte ich so für richtig“ und kämpfen miteinander um die Richtigkeit ihrer Glaubensprinzipien.

Am Pascha-Fest wird der Rettung aus der ägyptischen Gefangenschaft gedacht. Sabbat ist der wöchentliche Ruhetag, der Freitag nach Sonnenuntergang beginnt. Seit 630 v. Chr. ist es Tradition, dass dann die zwei Sabbatkerzen angezündet werden. Alle sieben Jahre (7 ist eine heilige Zahl – Menora, der 7-armige Leuchter) findet das Sabbatjahr statt. In diesem Jahr arbeitet der Jude so wenig wie möglich, z.B. bestellt er in diesem Jahr keine Felder.

Die Thora, die hebräische Bibel, ist für die Juden das Buch der Bücher (5 Bücher Moses). Der Text wird mit einem Gänsekiel auf Pergament geschrieben. Herr Pastor Lausberg gab uns eine Thorarolle in die Hand, die auf zwei Stäben aufgewickelt ist und dann mit einem Stoffbeutel geschützt wird. Ist dieser Beutel verschlissen, wird er in großen Tonkrügen aufbewahrt (die gefundenen Tonkrüge von Quumram).

Herr Pastor Lausberg geht auf Bibelstellen ein, erklärt uns die Bedeutung der Beschneidung, erzählt von der Mesusa, eine Kapsel, die am Türpfosten eines jeden Hauses angebracht ist, von der Kippa, die Männer beim Betreten einer Synagoge tragen und vieles andere mehr. Im 2. Vatikanischen Konzil heißt es: „Juden sind ein Volk des Bundes, sie sind Geschwister im Glauben, wir haben den gleichen Ursprung“.

Zum Schluss unseres Nachmittags zeigte Herr Pastor Lausberg Briefe eines Mitarbeiters seiner Eltern aus den Jahren 1937/38, der in Sachsenhausen inhaftiert war und am 15.8.1942 hingerichtet wurde. Bedächtig und still nahm jeder von uns dieses Zeitdokument in die Hand.

Dieser Nachmittag war für uns etwas Besonderes. Dafür sagen wir auf diesem Wege nochmals: „Herzlichen Dank, Herr Pastor Lausberg.“

Margret Bauer

 

 

 

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