ERZBISTUM KÖLN     

Ferienfreizeit 2014: Fest mit dem Schluchsee verbunden


„Auf geht’s zum Schluchee!“ schrie das erste begeisterte Kind, als sich der Reisebus am 6. August 2014 vom Hürth-Efferener Kirchplatz aus in Bewegung setzte. 44 Kinder und 12 Betreuer warteten gespannt auf das aufregende Abenteuer, was ihnen bevorstand: 11 Tage voller Spiel, Spaß und Heiterkeit in Deutschlands höchstem und größten Mittelgebirge – dem Schwarzwald.Blick vom Feldberg
Als wir nach einer 7-stündigen Fahrt endlich den Zielort erreicht hatten, war das Staunen groß. Der unmittelbar an das Gelände der Jugendherberge angrenzende See funkelte mit den Sonnenstrahlen um die Wette und die Vorstellung, in jenem Wasser – welches übrigens von Trinkwasserqualität ist – bald schwimmen gehen zu dürfen, stieß auf große Begeisterung der 8- bis 15-jährigen Kids.
Wie es sich in der hiesigen Berglandschaft anbietet, zog unsere Gruppe noch am Ankunftsabend los, um die nähere Umgebung zu erkunden. Frei nach dem Motto „Das Wandern ist des Müllers Lust“ – welches wir natürlich unserem gleichnamigen Pastor widmeten – erklommen wir den sich nördlich von der Ortsmitte befindenden Riesenbühlturm, welcher von seiner rund 30 Meter hohen Turmspitze eine großartige Sicht über die Landschaft bietet.


Für immer mit dem Schluchsee verbundenDoch auch bei den Wanderausflügen zum Hasenhorn – zu welchem wir auf einem mystischen Zauberweg hinaufstiegen und anschließend mit der zweitgrößten Sommerrodelbahn Europas wieder hinunterrasten – oder auch der Fußreise zum Feldberg – dem höchsten Berg Deutschlands außerhalb der Alpen – wurden unsere Kids zu den wohl weltbesten Gipfelstürmern. Sogar das frische Quellwasser, das ein Großteil der Kinder während einer kurzen Rast trank, wurde als „das leckerste Wasser, was ich je getrunken habe“ betitelt.
Neben zahlreichen Wandertouren und Ortserkundungen von Schluchsee-Ort, Titisee und Freiburg, die u. a. mit modernen GPS-Geräten durch bestimmte Koordinationspunkte geleitet wurden, legten sich natürlich auch die Betreuer wahnsinnig ins Zeug, um den Kids ein spaßiges Programm zu liefern. Bei Karaoke, Herzblatt, das Supertalent, Lagerfeuer mit Stockbrot und Marshmallows, Bastelaktionen, Kinoabenden, einer Beachparty, Bootstouren und, und, und… wurde gelacht und geklatscht.
Auch unser letzter Abend wurde gebührend mit einer Disco abgerundet. Doch der richtige Abschluss unserer Fahrt sollte in diesem Jahr etwas ganz Besonderes sein: mit Fackeln gerüstet leiteten die Betreuer nach dem Tanzvergnügen den Weg zu einer Brücke, die über den Schluchsee führt und an welcher sich Liebespaare – ähnlich wie in unserer kölschen Heimat an der Hohenzollernbrücke – mit einem Schloss verewigen. Auch wir setzten unser Denkmal mit einem wunderschönen Schloss und werden diese tollen Tage – da bin ich mir sicher – , die neuen Freundschaften und gemeinsamen Aktionen nie vergessen.
Danke für die schöne Zeit. Wir freuen uns schon sehr auf unser baldiges Nachtreffen mit Euch!
Bis bald!
Eure Anna Wolters (stv. für alle Betreuer der Ferienfreizeit Hürth-Efferen)

 

 

 

Ferienfreizeiten und Ferienspiele im Pfarrverband Efferen / Hermülheim der vergangenen Jahre:

 

Sommer, Sonne, Spaß und Spiel! – Die Ferienfreizeit 2013 in Esens-Bensersiel

Es war der 22. Juli 2013. Auf dem Parkplatz St. Severin hatte sich bei strahlendem Sonnenschein eine große Kindermeute versammelt und war bereit loszufahren Richtung Norden – auf nach Esens-Bensersiel!

Nachdem ein kurzer Reisesegen von Pastor Lausberg auf uns gesendet wurde, verabschiedeten sich Klein und Groß voneinander und ein Bus fuhr mit 39 Kindern und 11 Betreuern an die wunderschöne Nordsee.

 

In der Jugendherberge angekommen, war die Überraschung groß! Ausrufe wie: „Woooow, guckt euch mal den Teich an!" oder auch „Das ist ja ein riesengroßer Fußballplatz!" überschallten das Gelände. Nach einer kurzen Instruktion der Jugendherbergsleitung wurden die Zimmer verteilt und Betten bezogen, bevor es dann schließlich nach der anstrengenden Fahrt zum Abendessen läutete. Das Abendprogramm, bei welchem die Kids Zimmerplakate und Namensbuttons bastelten, verlief weitgehend ruhig, denn der nächste Tag würde alle Kräfte erfordern, die man zum Spielen und Spaß haben aufbringen kann.

 

Mit der Aussicht auf 38° und ein erfrischendes Nordseelüftchen machte sich die Truppe nach dem Frühstück auf, um den Strand zu erkunden. Am Nordseeheilbad, welches sich aus einem Schwimmbad, einem riesigen Strandbereich und einigen Trampolingeräten zusammensetzte, angekommen, war die maulige Laune, die sich bei dem 45-minütigen Marsch von der Jugendherberge zum Strand aufgetan hatte, wie fortgeblasen. In Windeseile waren die Strandtücher aus- und die Klamotten abgelegt und 39 Kinder tobten mit den Betreuern wild im Wasser. Natürlich hatten die Ersten schon nach wenigen Minuten den schwarzen Schlick am Meeresboden entdeckt, welcher sich als ein grandioses Wurfmaterial für eine gelungene Wasser-Schlammschlacht herausstellte.

 

Bei kurzen Picknick-, Trink- und Kuchenpausen am Mittag wurden die Kräfte gestärkt und gegen 16:30 Uhr brach die Truppe auf, um den ach-so-weiten - „Man-wann-sind-wir-endlich-da?!"-Weg zurück zur Jugendherberge zu bestreiten. Das Abendprogramm wurde täglich mit Aktivitäten wie SingStar, Herzblatt, das Supertalent, einer Olympiade, dem von dem großen Mädchenzimmer vorbereiteten Dschungelcamp, einem Filmabend oder einem wunderschönen Lagerfeuer inklusive Marshmallow-Grillen gefüllt und anschließend mit einem kleinen meditativen Abendabschluss von unserem Pastoralreferenten Alex Daun abgerundet.Tagsüber standen meist Ausflüge an, bei welchen wir beispielsweise eine Stadtralley durch Esens unternahmen, unser Taschengeld in der wunderschönen, an jeder Ecke mit dem Esener-Stadtwappen - einem Bär - geschmückten Stadt ausgaben, Eis aßen oder das Esener Bärenfest besuchten.

 

Zu den Highlights unserer Fahrt gehörte vor allem die Kutterfahrt auf die Insel Langeoog. Nachdem uns morgens ein Bus von der Jugendherberge zum Hafen gebracht hatte, fuhren wir anderthalb Stunden mit einem Kutter quer durch die Nordsee, um die autofreie Insel Langeoog zu erreichen. Auf dem Weg dorthin wurde uns ein Teil des Fangs, den das Netz unseres Kutters auf unserer Fahrt aufgesammelt hatte, präsentiert und erklärt. Wer sich traute, durfte natürlich auch mal einen seitwärts-laufenden Krebs auf seine Hand nehmen. Ebenso fuhren wir mit dem Kutter an einer Seehund-Sandbank vorbei, bei welcher wir zahlreiche Seehunde und junge Heuler aus nächster Nähe beobachten durften. Nicht nur die Mädchen waren davon fasziniert!

Auf Langeoog angekommen, durften sich die Kinder zunächst die Stadt angucken, bevor wir uns an den umwerfend schönen Strand begaben und uns dort noch einmal auspowerten. Anschließend fuhren wir mit der Inselbahn zurück zum Kutter, der uns wohlbehütet zum Festland brachte.

Da am Hafen zufälligerweise ein Hafenfest stattfand, ließen es sich die Betreuer natürlich nicht nehmen, die Kinder noch auf eine fetzige Runde Autoscooter einzuladen, ehe es zurück zur Jugendherberge ging. Mann, war das ein Spaß!

 

Zu den weiteren Highlights unserer Fahrt gehörten der Besuch des Indoor-Spielplatzes Klabautermann und die wunderbar-matschige Wattwanderung durch den Nordseestrand.  Na, wisst ihr noch, wie das Ganze mit Ebbe und Flut und den Gezeiten des Wassers war? J In meinen Augen war das eine tolle Fahrt mit sehr viel Spaß und Vergnügen und wir Betreuer freuen uns jetzt schon tierisch auf die nächste Freizeit mit euch! Wir sehen uns beim Nachtreffen und dann hoffentlich auch wieder nächstes Jahr.

 

Vielen Dank für die schöne Zeit, Eure Betreuer

 

 

 

2009 Ferienfreizeit auf der Nordseeinsel Langeoog / Wasserturm Langeoog

In den Sommerferien 2009 haben wir in der Zeit vom 03.07.2009 (Abfahrt) bis zum 12.07.2009 (Rückkehr) eine Ferienfreizeit angeboten. Das Ziel war die wunderschöne autofreie Nordseeinsel Langeoog. Es ging schon spannend los, da wir nicht nur mit dem Bus gefahren sind, sondern auch mit der Fähre auf die Insel übersetzen mußten. Auf der Insel haben  wir in einer Jugendherberge gewohnt, mitten im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, 10 Minuten vom Strand entfernt. Die eine Seite der Insel hat Watt und die andere feinen, weißen Sandstrand und mitten drin haben wir gewohnt.
Die Jugendherberge Langeoog hat zwei Tagesräume. Hier konnten Aktivitäten bei Schietwetter  stattfinden und auch die Mahlzeiten eingenommen werden.
Verpflegt wurden wir vom Team der Jugendherberge, aber unsere Mithilfe beim Tischdecken, Abräumen, Nachtrocknen von Geschirr und Besteck sowie beim Fegen war gefragt.
Eine Betreuergruppe hat für uns ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, z. B. Spiele, Ralleys, Wattwanderung, Piratenfest und vieles mehr.
Langeweile ist nicht aufgekommen.
 

2010 Ferienfreizeit in Bad Zwischenahn 

Schon auf der Busfahrt war es lustig. Alle hatten gute Laune mitgebracht. Wir spielten, lasen Bücher oder saßen da und lachten. Nach etwa vierstündiger Busfahrt erreichten wir endlich Bad Zwischenahn. Wir richteten uns in den Zimmern ein und gingen im „Bad Zwischenahner Meer“ schwimmen. Da es direkt an der Jugendherberge lag, sind wir dort auch öfter hingegangen. Wir haben Schlammschlachten fabriziert und Pfarrer Müller wurde auch ordentlich dreckig. Da wir auch Fahrräder ausgeliehen hatten, machten wir oft Touren in die Stadt, Parks oder Gärten. Wir waren im „Park der Gärten“ und es war fantastisch. Man konnte durch einen Weg gehen und unter sich etwas spüren oder Düfte riechen, Blumen anschauen, Schmetterlinge bewundern, sich nass machen und entspannen.
Hier gab es sogar einen Wellness­bereich, in dem ein Whirlpool war. Wir waren auch in einem Freibad, das echt cool war. Da konnte man viel machen und Spaß hatten wir auch. Der Freizeitpark war sehr schön. Die eine Hälfte war voller Tiere und die andere Seite war voll mit tollen Attraktionen. Das füttern der Tiere war auch lustig. An einem Abend haben wir Stockbrot gemacht, was sehr amüsant war, da fast bei jedem das Brot einmal in das Feuer gefallen ist. Man konnte schon darauf wetten … . Eine Nachtwanderung, die gruselig war, haben wir überlebt und lachen mussten wir trotzdem dabei.
Als die Sonne untergegangen war, haben wir auch an einem Abend Fledermäuse beobachtet. Das war sehr spektakulär.  
Und eins kann ich über die Ferienfreizeit sicher sagen, es hat viel Spaß gemacht.

  

2011 Ferienfreizeit auf der Insel Fehmarn

2012 Ferienspiele in Hürth vom 13.08. bis 17.08.2012

 

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