ERZBISTUM KÖLN     
St. Lambertus St. Suitbertus St. Agnes St. Remigius

Die Basilika von Kaiserswerth

















Die Basilika ist eine dreischiffige Pfeilerbasilika aus Tuffstein, die im romanischen Lang-  und Querhaus mit flachen Holzdecken salische Züge trägt. Der Chorbereich mit seinen reich geschmückten Wandflächen, den gemauerten Gewölben und den zum Teil spitzbogigen Fenstern aus staufischer Zeit kündigen die Gotik an. Auch die Vorhalle, das sogenannte Paradies, stammt aus dieser Zeit. Die heute hier zu sehende Kreuzigungsgruppe ist aus dem 18. Jahrhundert.

Die Kirche, deren älteste Mauern im Langhaus aus dem 11. Jahrhundert stammen, wurde in ihrer annähernd heutigen Form 1237 geweiht. Bereits 1243 wurde ein damals bestehender mächtiger Westturm auf Geheiß des Burgvogtes Gernandus niedergelegt.

Lang- und Querhaus tragen - durch die Bauerweiterungen späterer Zeiten - helle und offene Züge. Es ist ein Raum von beachtlicher Größe und Weite entstanden. Der Altarraum dagegen ist mit Spitzbögen und spätromanischem Formenreichtum von ganz anderer Natur. Hier sind seit den letzten Renovierungsarbeiten in den 1990´er Jahren die ursprünglich mittelalterlichen Farbgebungen zu sehen.

Im linken vorderen Seitenschiff  findet sich eine Marienkapelle mit barocker Madonnenfigur. Auf der rechten Seite befindet sich eine Sakramentskapelle mit einem Taufstein aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Die Fenster, sowie die Orgel der Kirche mußten nach den Beschädigungen des II. Weltkrieges erneuert werden. Die Erneuerung der Fenster erfolgte über einen längeren Zeitraum durch verschiedene Künstler. In den Seitenschiffen des Langhauses zeigt ein Fensterzyklus Bilder aus dem Leben des Heiligen Suitbertus und der Christianisierung unserer Heimat.

 

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