ERZBISTUM KÖLN     
St. Lambertus St. Suitbertus St. Agnes St. Remigius

Kunstwerke

Romanisches Vortragekreuz, 12. Jhd. Romanisches Vortragekreuz, 12. Jhd.

Einige zeitgenössische Künstler haben mit ihren Werken die Pfarrkirche St. Remigius geprägt. 

Evangeliar, Kreuzigungsgruppe, Hungertuch, Taufbecken Pfarrer Franz Vaahsen ließ in seiner Amtszeit (1924 bis 1944) die spätromanische Klein-Basilika in Wittlaer mit moderner sakraler Kunst ausschmücken. Zwischen 1925 und 1927 hatte der Niederländer Jan Thorn Prikker, der damals Hochschullehrer in Düsseldorf war, sie mit neuen Fenstern, die der mittelalterlichen Glasmalerei nachempfunden waren, versehen. An mittelalterlicher Plastik hatte die Pfarrkirche in Wittlaer manches gute Stück aufzuweisen, doch hatten sich im 19. Jahrhundert, wie fast überall im kirchlichen Bereich, sogenannte „Devotionalien" eingeschlichen. Es ist das große Verdienst von Ewald Matare und seinem Auftraggeber Franz Vaahsen, moderne sakrale Kunst in einen alten, ehrwürdigen Bau einzubinden.

Neben der neuzeitlichen künstlerischen Verglasung befinden sich in der Kirche einige Plastiken aus älterer Zeit: Hölzerner Kruzifixus aus dem 15. Jahrhundert über dem Chorbogen, niederrheinisches Vesperbild aus Eichenholz in der Turmhalle aus dem 15. Jahrhundert, heiliger Remigius links vom Chorbogen an der Ostwand aus dem 15. Jahrhundert, sitzende Madonna mit Kind mittelrheinisch, vermutlich aus dem 14. Jahrhundert, farbige Fassung zum Teil erhalten, Sitzbank erneuert, 1972 im Kunsthandel erworben, an der Ostwand, rechts vom Chorbogen, heiliger Sebastian am l. rechten freistehenden Pfeiler aus dem 15. Jahrhundert, am linken freistehenden Pfeiler einefarbig gefaßte Holzplastik, vielleicht Johannes Evangelist aus einer Kreuzigungsgruppe, spätgotisch oder frühbarock. Ein bemerkenswerter schöner Taufstein aus Namurer Blaustem, vielleicht Anfang 13. Jahrhundert. Zu den ältesten Ausstattungsstücken gehört ein Vortragekreuz aus Rotkupfer, Längsbalken abgebrochen, an den Enden übereinander vernietet, wodurch die alte Proportion verloren gegangen ist. Zu den neueren Ausstattungsstücken gehören eine Kreuzigungsgruppe, Tabernakel, Altarkreuz, Kelch und 4 Leuchter von Ewald Matare. Auch einige Tapisserien: Herz Mariens, Herz Jesu, Hungertuch und zwei Antependien von Irene Göttschekes aus Mönchengladbach, einer Schülerin von Jan Thorn-Prikker und Ludwig Gies, verdienen Beachtung. Paramente nach Entwürfen von Ewald Matare, Heinrich Nauen und Jan Thorn-Prikker. Je eine Fahne nach Entwürfen von Ewald Matare (Kirchenchor) und Franz Josef Klemm (Sebastianus-Bruderschaft). Außerdem besitzt die Kirche ein sehr schönes Ölbild mit der Darstellung der Verkündigung an Maria von Heinrich Nauen aus der Zeit um 1935.

 

Geistlicher Impuls:
Tedeum - Stundengebet für jeden Tag

 

 

 

Zum Seitenanfang Seite weiterempfehlen Druckversion Kontakt  Barrierefrei  Impressum