Beiträge zum Nachlesen

Grußwort vom 25. März - Fürchte dich nicht!

Liebe Gemeinde!

Fürchte dich nicht! So heißt es im heutigen Tagesevangelium. 

Die Kirche feiert die Verkündigung des Herrn. 

Der Engel Gabriel bringt Maria die Frohe Botschaft, dass sie Gottes Sohn empfangen soll.

Maria fürchtet sich, hört hin, nimmt wahr und stellt Fragen. 

Schließlich sagt sie Ja zu einem Kind, Ja zu Jesus (das bedeutet: Er rettet.), 

Ja zum Sohn Gottes, Ja zu Gott.

Fürchte dich nicht! 

Diese Worte gehen mir in Zeiten der Corona-Pandemie nicht leicht über die Lippen. 

Gibt es doch viele Ängste: 

Die Angst sich zu infizieren.

Die Angst vor Einsamkeit und Isolation.

Die Angst die Enkelkinder nicht mehr sehen zu können.

Die Angst vor einem schweren Krankheitsverlauf.

Die Angst vor dem Tod eines geliebten Angehörigen.

Unterdrücken Sie Ihre Angst nicht. Sie können Ihre Angst ausdrücken.

Rufen Sie uns bitte an!

 

Im Namen für das Pastoralteam Ute Geppert (Gemeindereferentin)

Grußwort vom 18. März 2020

Liebe Schwestern und Brüder!

Ich darf Sie sehr herzlich begrüßen hier aus der Pfarrkirche Sankt Antonius in Wuppertal-Barmen.


Wir stehen in einer ernsten Zeit. Die Corona- Krise liegt über diesem Land, und viele Menschen haben einfach Angst vor der Ausbreitung dieser Pandemie. Wir Christen nehmen das sehr ernst. Wir beachten gewissenhaft alle Vorschriften, die uns von der Kommune und von der Kirche gegeben werden.


Aber es ist uns Seelsorgern ganz ganz wichtig, Ihnen zu dokumentieren, dass wir Sie in der momentanen Lage nicht alleine lassen. Wir sind gerne ansprechbar für Sie; auch, wenn sich das im Moment eher über das Telefon oder digital vollziehen muss. Aber wir sind in jeder Beziehung für Sie da.


Es wird jeden Sonntag künftig um 10.30 Uhr eine Heilige Messe mit Predigt hier aus Sankt Antonius in Wuppertal-Barmen übertragen, weil Sie natürlich die Gottesdienste auch gerne in Zukunft mitfeiern möchten, wenn es auch nur in dieser etwas veränderten Form geht.


Ferner wird mittwochs aus dem Seelsorgeteam Einer um 11.00 Uhr ein geistliches Wort der Ermunterung Ihnen zusagen. Herr Starnberger, unser Kantor, wird Beides mit seiner Orgelmusik begleiten. Dafür bin ich sehr dankbar.


Wir werden diese ernsten  Zeiten durchstehen, in dem wir Rücksichtnahme und Nächstenliebe praktizieren, indem wir uns aber immer wieder Kraft holen bei dem lebendigen Gott. Er bleibt uns ja zugewandt. Er hat die Hand seines Segens nicht von seinem Volk zurückgezogen, sondern er ist für uns da; besonders diejenigen, die ganz alleine zu Hause sind, darf ich von Herzen von hier aus grüßen.


Keiner ist vergessen. Jeder ist an jedem Tag in den heiligen Messen, die wir Priester alleine feiern,  geistlich anwesend. Und es ist oft, dass die Gesichter vieler lieber Menschen an mir vorüberziehen, wenn ich das Heilige Opfer feiere.


Scheuen Sie sich nicht uns anzurufen - gerne über das Pfarrbüro oder sich per Mail zu melden. Sie können mit einer Antwort rechnen. Unser guter Gott wird sie auch in Zukunft segnen und begleiten.


Hoffen wir, dass es bald nach Ostern oder schon zu Ostern eine Auferstehung geben wird auch aus dieser schmerzlichen Situation, die wir gegenwärtig haben.


Herzlichen Dank und liebe Grüße aus Sankt Antonius

Ihr Pastor Klaus-Peter Vosen

Gemeinsames Gebet täglich um 19.30 Uhr

Jeden Abend um 19.30 Uhr läuten bistumsweit die Glocken. In unserer Kirchengemeinde St. Antonius laden uns die Glocken unserer Pfarrkirche zu einem Gebet in unseren eigenen vier Wänden ein. Durch das Glockengeläut und das zeitgleiche, persönliche Gebet verbinden wir uns miteinander.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir,
o heilige Gottesgebärerin,
verschmähe nicht unser Gebet in unseren Nöten,
sondern erlöse uns jederzeit von allen Gefahren.
O du glorreiche und gebenedeite Jungfrau,
unsere Frau, unsere Mittlerin, unsere Fürsprecherin.
Versöhne uns mit deinem Sohne,
empfiehl uns deinem Sohne,
stelle uns vor deinem Sohne.

 
Gebet in der Zeit der Corona-Pandemie 

Für andere zu beten legt sich in Zeiten einer Pandemie nahe. 
Hier finden Sie ein Beispiel für fürbittendes Gebet.

Die Fürbitte kann im Gottesdienst verwendet oder als Gebetszettel aufgelegt werden.

Beten wir für alle Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind,
für alle, die Angst haben vor einer Infektion,
für alle, die sich nicht frei bewegen können,
für die Ärztinnen und Pfleger, die sich um die Kranken kümmern,
für die Forschenden, die nach Schutz und Heilmittel suchen,
dass Gott unserer Welt in dieser Krise seinen Segen erhalte.

(Stilles Gebet)

Allmächtiger Gott, du bist uns Zuflucht und Stärke,
viele Generationen vor uns haben dich als mächtig erfahren,
als Helfer in allen Nöten.
Steh allen bei, die von dieser Krise betroffen sind, 
und stärke in uns den Glauben, dass du dich um jede und jeden von uns sorgst.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

© Martin Conrad, Liturgisches Institut der deutschsprachigen Schweiz
 

Gebet in der Zeit der Corona-Pandemie 

Herr, wir bringen Dir alle Erkrankten und bitten um Trost und Heilung. 
Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden.
Bitte tröste jene, die jetzt trauern. 
Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie.
Allen Krankenschwestern und Pflegern Kraft in dieser extremen Belastung.
Den Politikern und Mitarbeitern der Gesundheitsämter Besonnenheit.
Wir beten für alle, die in Panik sind. Alle, die von Angst überwältigt sind. 
Um Frieden inmitten des Sturms, um klare Sicht. 
Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden haben oder befürchten.
Guter Gott, wir bringen Dir alle, die in Quarantäne sein müssen, sich einsam fühlen, niemanden umarmen können. Berühre Du Herzen mit Deiner Sanftheit. 
Und ja, wir beten, dass diese Epidemie abschwillt, dass die Zahlen zurückgehen, dass Normalität wieder einkehren kann.

Mach uns dankbar für jeden Tag in Gesundheit.
Lass uns nie vergessen, dass das Leben ein Geschenk ist.
Dass wir irgendwann sterben werden und nicht alles kontrollieren können.
Dass Du allein ewig bist.
Dass im Leben so vieles unwichtig ist, was oft so laut daherkommt.
Mach uns dankbar für so vieles, was wir ohne Krisenzeiten so schnell übersehen.
Wir vertrauen Dir. 

Danke Verfasser: Johannes Hartl

Erzbistum Köln stellt alle Gottesdienste ein

Erzbistum Köln. Im Erzbistum Köln ist die Feier von öffentlichen Gottesdiensten an allen Orten bis auf weiteres eingestellt. Die Regelung gilt bis Sonntag, 19. April und entspricht einem Erlass des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales. Die Gläubigen sind gebeten, stattdessen Gottesdienstübertragungen in Fernsehen, Radio oder Internet zu verfolgen. Eine Übersicht ist auf unserer Internetseite www.erzbistum-koeln.de/livemesse zu finden. In der gegenwärtigen Ausnahmesituation gelten im Erzbistum Köln insofern die „schwerwiegenden Gründe“, unter denen die Sonntagspflicht ausgesetzt ist. Die Messfeier ohne Gemeinde bleibt für die Priester unverändert erlaubt und ist gegenwärtig als stellvertretender Vollzug besonders empfohlen.

Die Kirchen sollen nach Möglichkeit zu den gewohnten Zeiten in der je üblichen Weise und unter Beachtung der bekannt gemachten Hygieneregeln für das persönliche Gebet geöffnet bleiben; hierbei sind in jedem Falle die jeweils geltenden amtlichen Verfügungen (z.B. Versammlungsbeschränkungen oder –verbote) maßgeblich. Die Spendung der Hl. Kommunion für Schwerkranke und Sterbende sowie der Krankensalbung erfolgt in der bisher gewohnten Weise.

In den kommenden Wochen überträgt DOMRADIO.DE (www.domradio.de) jeden Abend um 18 Uhr das Rosenkranzgebet und um 18.30 Uhr die Abendmesse aus dem Kölner Dom. An den Sonntagen wird die Heilige Messe um 10 Uhr, an allen Werktagen um 8 Uhr morgens übertragen.

Informationen zu Ostern folgen.

Kontakt und weitere Informationen

Pastoralbüro St. Antonius

Unterdörnen 137

42275 Wuppertal

 

Tel:  0202 / 97460 - 11

Fax: 0202 / 97460 - 18

 

Kontakt per E-Mail

Ihr Weg zu uns...