Chronik der Gemeinde St. Mariä Empfängnis


16. Juli 1896 Der Erzbischof von Köln erhebt die bisher von Sonnborn abhängige Filialgemeinde in Vohwinkel zu einer Kapellengemeinde mit eigener Vermögensverwaltung und damit zur Selbständigkeit in vermögensrechtlicher Hinsicht. Die Grenzen werden festgesetzt, und die Kapellengemeinde übernimmt das Kirchenbauterrain, die neu erbaute Ludgeruskirche und die Rektoratswohnung, sowie die darauf ruhenden Lasten und Bauschulden.

17. Oktober 1896 Die königlich-preußische Regierung bestätigt die Errichtung und Umschreibung der Kapellengemeinde Vohwinkel und setzt sie in Vollzug. Damit ist die Ludgerusgemeinde selbständig.

1898 Rektor Peter Steinberg verläßt zu Ostern die Gemeinde, Pfarrer Franz Bosbach wird sein Nachfolger. In den Folgejahren vergrößert sich die Gemeinde schnell und stetig.

1900 Pfarrer Boshach erhält wesentliche Unterstützung für seine seelsorgliche Arbeit. Am Herz-Jesu-Fest beziehen die "Armenschwestern vom heiligen Franziskus" (Mutterhaus in Aachen) das Sankt-Joseph Kloster an der Friedrichstraße, heute Lettow-Vorbeck-Straße, das in Vohwinkel stets "Klösterchen" genannt wird. Die Schwestern übernehmen Aufgaben in der Krankenpflege und richten einen Kindergarten ein. Eine außerdem beantragte Handarbeits- und Haushaltungsschule wird staatlicherseits nicht genehmigt. Als zweiter Priester kommt Kaplan Franz Schütte in die Gemeinde. Wegen der wachsenden Zahl katholischer Kinder wird eine zweite katholische Volksschule "Am Halben Berg" eröffnet.

1901 Am 11. August wird die Kapellengemeinde Sankt Ludgerus zur Pfarrei erhoben.

1904 Aus Anlass des 50jährigen Jubiläums der Dogmatisierung der "ohne Erbschuld empfangenen Gottesmutter Maria" halten Frauen und Jungfrauen des Erzbistums Köln eine Kollekte, um eine Votivkirche errichten zu lassen. Den Bemühungen Pfarrer Bosbachs ist es zu verdanken, das diese Kirche in Vohwinkel errichtet wird. Sie soll in neugotischem Stil nach Plänen des Architekten Professor Kleesattel aus Düsseldorf gebaut werden.

1906 Am 29. Juli findet die Grundsteinlegung durch Kardinal Fischer statt.

1907 Schon ein Jahr später kann er am 13. Oktober die neue Kirche Sankt-Maria-lmmaculata, später Sankt-Mariä-Empfängnis genannt, weihen.

1909 Nachdem Pfarrer Bosbach Ende des Jahres 1908 die Pfarrei verlassen hat, wird am 24. Januar Pfarrer Dr. Pascal Pirnay eingeführt. Er sieht es als seine besondere Aufgabe an, den Innenraum der Kirche würdevoll zu gestalten. Unter anderem plant er die Errichtung eines dem Stil der Kirche entsprechenden Hochaltars. Den Auftrag erhält der Maler Albert Diemke, der zwei Altarbilder mit Szenen aus dem Leben der Heiligen Ludgerus und Suitbertus schaffen soll. Wegen des Ersten Weltkriegs wird dieser Altar aber erst 1919 fertiggestellt.

1914 Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs bedeutet einen starken Einschnitt für das Leben der Gemeinde. Im Laufe des Krieges sterben fünfundneunzig Soldaten aus Vohwinkel. Die Gemeinde beteiligt sich an den Kriegsanleihen und stellt 1917 das Geläut für die Rüstungsindustrie zur Verfügung.

1917 Im gleichen Jahr wird auch Pfarrer Pascal Pirnay von Pfarrer Clemens Pünder abgelöst, der siebenunddreißig Jahre lang bis zu seinem Tod das Leben der Gemeinde prägt.

1919 Nach dem Ende des Krieges nimmt das Gemeindeleben einen beeindruckenden Aufschwung. Mehrere Jahre hintereinander finden sehr erfolgreiche Volksmissionen statt.

1923 Die Rheinlandbesetzung spaltet für kurze Zeit das Pfarrgebiet.

1925 Trotz Inflation und wirtschaftlicher Not hat die Gemeinde genug Geld gesammelt, um ein neues Geläut anschaffen zu können. Außerdem wird eine Kriegergedächtniskapelle an der Stelle der heutigen Taufkapelle errichtet. Neben den Kosten für Neuanschaffungen müssen aber auch noch die alten Schulden abgetragen werden.

1927 Auch wegen der starken Belastung des Pfarrers durch den Religionsunterricht an allen Vohwinkeler Schulen wird eine zweite Kaplanstelle eingerichtet, die Kapläne Reiner Hütten und Johannes Krings beginnen ihre langjährige Tätigkeit in Vohwinkel.

1928 Eine Oberammergauer Krippe wird erworben, die heute noch aufgestellt wird.

1929 In der Zeit der Weltwirtschaftskrise unterstützt die Gemeinde die in Not geratenen Arbeitslosen durch Verteilen von Lebensmitteln, die besonders von der Jugend gesammelt werden. Außerdem finden kostenlose Fortbildungskurse in Deutsch, Geschichte, Sport und Hauswirtschaft statt. Damit und mit einem freiwilligen Arbeitsdienst will die Gemeinde der oft verheerenden Langeweile und dem Verlust des Selbstwertgefühls begegnen. Für die Kinder werden Spiel und Erholungsmaßnahmen angeboten. Einem dringenden Bedürfnis der Bewohner der Tesche entgegenkommend, wird 1929 der erste Bauabschnitt des Kindergartens auf der Tesche begonnen und vollendet. Erst fünf Jahre später, im Jahr 1934, kann dieser Kindergarten mit Kinderhort endgültig seiner Bestimmung übergeben werden.

1931 Die Schule Corneliusstraße wird am 14. April eingeweiht. Sie übernimmt die Schüler der aufgelösten Schulen Rottscheidter Straße und Am Halben Berg. Die Nazis nehmen ihr später den Charakter der Bekenntnisschule, der Religionsunterricht muss dann nachmittags im Pfarrhaus und Pfarrheim gehalten werden. Erst nach dem Krieg wird die Schule mit viel Mühe wieder als katholische Schule eingerichtet.

1933 bis 1945 In der Zeit der Nazidiktatur wird das Gemeindeleben, besonders die Jugend- und Vereinsarbeit, sehr behindert. Bei mehr als einem Vereins- oder Jugendführer ist die Gestapo "zu Gast". Die bündische Jugend wird verboten, die Zeltlagerbewegung zerschlagen, das "Leben in der Sakristei" beginnt. Zugleich ist diese Zeit aber auch durch Widerstand und Verlebendigung des Gemeindelebens geprägt. Die Liturgie erfährt eine besondere Prägung in der liturgischen Bewegung, in der Pflege des Choralgesangs und in der Einführung von Vesper und Komplet. Prozessionen und Wallfahrten werden zu Glaubensbekenntnissen. Während des Krieges erfahren sogar die Gottesdienste vielfache Beschränkungen.

1944 Im März werden Kirche und Pfarrhaus durch Brandbomben erheblich beschädigt, die Orgel verbrennt. Alle Glocken, bis auf die kleinste, werden für die Rüstung requiriert.

1945 Bei dem großen Neujahrsangriff auf Vohwinkel wird die Kirche durch Luftminen so stark beschädigt, dass sie erst am Christkönigsfest wieder notdürftig benutzbar wird. Einunddreißig Pfarrangehörige sind bei diesem Angriff ums Leben gekommen. Mit dem ruhigen Einmarsch der Amerikaner am 16. April endet die Naziherrschaft für Vohwinkel. Einhundertsechsundachtzig Pfarrangehörige haben im Zweiten Weltkrieg ihr Leben verloren. Eine Gruppe holländischer Zwangsarbeiter kehrt dankbar in die Heimat zurück. Sie sind in den letzten Kriegsmonaten im Heizungskeller unter der Sakristei verborgen und von Pfarrangehörigen versorgt worden.

1951 Der Aufbau der schwer beschädigten Kirche geht nur schleppend voran. Vor der Währungsreform haben Baumaterialien, danach das Geld gefehlt. Durch Spenden aus der Gemeinde können aber dennoch Dächer, Gewölbe und Turm erneuert werden. Im August wird das erste neue Chorfenster eingesetzt. Für die weitere Ausgestaltung des Innenraumes sowie für die Anschaffung von Orgel und Glocken muss die Gemeinde aber noch weitere Gelder sammeln. Erst zehn Jahre später kann das vollständige Geläut geweiht werden. Durch starke Zuwanderung von Flüchtlingen und Vertriebenen in den letzten Jahren zählt die Gemeinde nun sechstausend Mitglieder.

1954 Im Alter von fünfundsiebzig Jahren stirbt Pfarrer und Geistlicher Rat Clemens Pünder. Sein Nachfolger wird Pfarrer Heribert Otter, der bis 1970 in Vohwinkel bleibt.

1957 Am 13. Oktober feiert er mit der ganzen Gemeinde das 50jährige Weihejubiläum der Pfarrkirche.

1958 Wegen starken Bevölkerungszuwachses im Westen Vohwinkels wird am Bremkamp die Tochtergemeinde Sankt Ludger gegründet. Kaplan Johannes Jungblut wird dort zum Pfarrektor ernannt Am 1. November feiert die Gemeinde die Einweihung der neuen Friedhofskapelle.

1961 Im Mai muss der Orden der "Armenschwestern vom heiligen Franziskus" das "Klosterchen" aufgeben. Die noch verbliebenen Schwestern ziehen in das Suitbertusheim in Elberfeld. Von dort kommen täglich zwei Kindergarten- und eine Gemeindeschwester zur Arbeit nach Vohwinkel.

1962 Die folgenden dreizehn Jahre sind geprägt von Baumaßnahmen in der Kirche und um die Kirche herum. Zuerst werden Turm, Mauerwerk, Fenster und Dach renoviert. Auch der Michaelsaltar wird überarbeitet und von Abt Maurus Schmidt vom Kloster Himmerod, einem gebürtigen Vohwinkeler, geweiht.

1964 Im April wird der Ausbau der Taufkapelle beendet, das Taufbecken besteht aus einem fünfzehn Zentner schweren Marmorblock. Im September wird das Cäcilienfenster über dem Hauptportal durch eine Rosette aus mundgeblasenen Antik-, Edel- und Opalgläsern ersetzt.

1965 Die neue Sakristei ist fertig. Die Kinderbänke im vorderen Hauptschiff werden durch große Bänke ersetzt.

1969 Am 19. Januar finden Bauleute im Hochchor den zerstörten Grundstein der Kirche, dessen Lage nicht mehr bekannt gewesen war. Die alte Urkunde aus dem Jahr 1906 wird zusammen mit einer neu erstellten Urkunde im Chorraum eingemauert. Am 15. April beginnt Karl Hermann Mallmann seine Tätigkeit als Kirchenmusiker. Er tritt die Nachfolge von Gerhard Glaap an, der hier vierzig Jahre lang Organist, Chorleiter und Küster gewesen ist.

1970 Pfarrer Heribert Otter, der im Jahr zuvor noch sein goldenes Priesterjubiläum gefeiert hat, tritt am 2. August in den Ruhestand. Am 6. September wird Bernhard Stodt als Pfarrer von Sankt-Mariä-Empfängnis eingeführt. Der Beginn seiner Amtszeit ist geprägt durch die fortlaufenden Baumaßnahmen. Schon am Tag nach seiner Amtseinführung wird die Kirche geschlossen. Umfangreiche Arbeiten am Kirchengewölbe und an der Dachkonstruktion sind erforderlich. Außerdem wird der Chorraum entsprechend den Reformen des Zweiten Vatikanischen Konzils umgebaut. Während der gesamten Bauzeit bleibt die Kirche geschlossen. Die evangelische Gemeinde stellt freundlicherweise ihre Kirche an der Gräfrather Straße für Gottesdienste zur Verfügung.

1971 Durch den Bau der Wohngebiete an der Ehrenhainstraße und am Dasnöckel vergrößert sich die Gemeinde erheblich. Ursula Gebhardt kommt als Gemeindereferentin nach Vohwinkel. Von jetzt an trifft sich der Altenclub im Pfarrheim. Am 13. Mai visitiert Kardinal Höffner die Gemeinde und am 19. Dezember findet der erste Gottesdienst in der renovierten Kirche statt. Das zweite Vatikanum wirkt sich nicht nur auf bauliche Vorhaben aus, sondern bewirkt auch Veränderungen in der seelsorglichen Arbeit. Pfarrer Bernhard Stodt fördert die Mitarbeit der Laien in der Gemeinde sehr. Nach 1968 wird zum zweitenmal ein Pfarrgemeinderat gewählt, der den Pfarrer unterstützen Und das Gemeindeleben intensivieren soll. Die Eltern der Kommunionkinder werden angeregt, die Vorbereitung der Kinder auf die Erstkommunion mitzutragen. Zum erstenmal erhalten vier Laien die Erlaubnis, während der heiligen Messe die Kommunion auszuteilen und die Krankenkommunion zu spenden.

1972 Kaplan Gerd Steinberger, der seit 1965 in Vohwinkel gewirkt hat, geht als Pfarrer nach Kettwig/Ruhr. Sein Nachfolger ist Kaplan Roland Fischer, der zwei Jahre in der Gemeinde wirkt.

1973 Das alte Pfarrhaus wird abgerissen. An seiner Stelle wird ein neues Pfarrzentrum mit Pfarrhaus und Kaplanei errichtet. Gleichzeitig entsteht ein neuer Kindergarten

1975 Am 9. November kann Weihbischof Dr. Augustinus Frotz das neue Pfarrzentrum einweihen, dessen Bau schon seit 1967 geplant und genehmigt ist.

1976 Gundula Schwartze, die fast sechzig Jahre lang die Pfarrbücherei geleitet hat, gibt im hohen Alter von vierundachtzig Jahren dieses Amt auf. Im November wird der argentinische Priester Dr. Duilio Biancucci Kaplan in unserer Gemeinde. Er bleibt bis 1980 hier.

1977 Durch seinen Freund Pater Viktor Friedrichs aus Junin de los Andes wird der Kontakt zur dortigen Indianerschule mit Lehrwerkstatt hergestellt. Von nun an wird ein Teil des Erlöses des jährlichen Weihnachtsbasars zur Unterstützung dieser Einrichtung verwendet.

1979 Auf Anregung aus dem Kreis der Katecheten wird der Kindermesskreis gegründet, dessen Mitglieder nun regelmäßig Wortgottesdienste für Kinder vorbereiten und sonntags im Pfarrsaal durchführen. Am 7. Januar wird Kaplan Helmut Niehaus Gefängnisgeistlicher in der Justizvollzugsanstalt Vohwinkel und gleichzeitig Subsidiar in unserer Gemeinde.

1980 In diesem Jahr kommt Pfarrer Franz Kolley als Subsidiar nach Vohwinkel. Er ist vorher Pastor in Solingen Gräfrath gewesen und wirkt nun in seinem Ruhestand bei uns als Seelsorger weiter.

1981 Der Innenraum der Kirche, der 1978 durch eine Heizungsexplosion beschädigt und stark verschmutzt wurde, wird renoviert und zum Teil farbig ausgemalt. In den folgenden Jahren wird er weiter ausgestaltet. So kann 1982 eine etwa zweihundert Jahre alte Marienstatue angeschafft und im linken Seitenschiff aufgestellt werden.

1982 Nach knapp einjähriger Bauzeit wird am 27. Juni die neue Kindertagesstätte Kurlandstraße auf der Tesche eingeweiht.

1985 In diesem Jahr wird die würdige Gestaltung des Chorraums abgeschlossen. Schon 1983 ist ein neugotischer Hochaltar gekauft worden, der nach seiner Renovierung aufgestellt wird. Hinzu kommen jetzt ein Zelebrationsaltar und ein Ambo aus rotem Sandstein der vom Kölner Künstler Professor Elmar Hillebrandt gestaltet wurde. Der Altar wird am 8. Dezember durch Weihbischof Frotz geweiht. In der renovierten Kirche feiert Pfarrer Bernhard Stodt im August sein silbernes Priesterjubiläum. Gleichzeitig erhält er Unterstützung in der seelsorglichen Arbeit, denn Elke Phillipsen kommt als Gemeindereferentin zu uns. Mit ihr nimmt die Kinder- und Jugendarbeit einen neuen Aufschwung.

1988 In den 80er Jahren hat sich durch die Bebauung des Vohwinkeler Feldes die Zahl der Pfarrmitglieder erheblich vergrößert und die Arbeit der Seelsorger wird dadurch noch umfangreicher. Darüber hinaus muß Pfarrer Bernhard Stodt jetzt nach dem Weggang von Pfarrer Heinrich Weß zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben auch noch die Betreuung der Rektoratspfarre Sankt Ludger übernehmen. Von nun an sind alle Seelsorger in Vohwinkel für beide Gemeinden zuständig. In immer mehr Bereichen arbeiten die Gemeinden zusammen. Ab 1993 wählen sie sogar einen gemeinsamen Pfarrgemeinderat.

1991 Das Seelsorgeteam wird weiter verstärkt. 1990 ist Georg Braun als Gemeindeassistent für zwei Jahre an die Stelle von Elke Phillipsen getreten. Am 11. August kommt nun Jochen Thull als Kaplan hinzu. Er soll Pfarrer Bernhard Stodt entlasten, der in diesem Jahr Dechant von Elberfeld und Mitglied im Priesterrat geworden ist.

1992 Unser Pfarrer wird Stadtdechant und 1993 zum päpstlichen Kaplan mit dem Titel Monsignore ernannt. Michael Mombartz beginnt seine Tätigkeit als Pastoralreferent.

1994 Kaplan Jochen Thull, der seit 1991 in der Gemeinde wirkt, verläst uns, um in Rom zu promovieren. Für ihn kommt Gerhard Trimborn als Kaplan zu uns.

1995 Als Pfarrer Bernhard Stodt am 6. September sein 25jähriges Gemeindejubiläum feiert, sind, wie zu Beginn seiner Amtszeit in Vohwinkel, Baumaßnahmen an der Kirche erforderlich. 1989 sind erhebliche Schäden festgestellt worden. Seitdem ist das Dach vollständig erneuert worden, die Außenwandflächen aus Tuffstein sind generalüberholt und teilweise erneuert worden. Ebenso wird das Marienmosaik über dem Eingang Gustavstraße renoviert, und die Sakristei erhält ein geneigtes Dach. Im Zuge der Baumaßnahmen kann ein behindertengerechter Zugang zur Kirche gebaut werden. Die Bau- und Renovierungsmaßnahmen ziehen sich bis 1996 hin.


1996 Kaplan Gerhard Trimborn, der seit 1994 in der Gemeinde wirkt, verläst uns, um in Langenfeld/Rheinland Pfarrer zu werden. Für ihn kommt Klaus Koltermann als Kaplan zu uns.

2001 Das Jahr der Verabschiedungen, Monsignore Bernhardt Stodt verlässt uns nach über 30 Jahren wirken in unseren Gemeinden St. Mariä Empfängnis und St.Ludger, Kaplan Klaus Koltermann verlässt uns und geht als Pfarrer in die Pfarrgemeinden St. Aloysius Stürzelberg, St. Gabriel Delrath, St. Pankratius Nievenheim. In unsere Gemeinde wird berufen als Pfarrer Christoph Bersch. Zeitgleich kommt als Gemeindereferentin Martina Schroers.

2002 Nach 32 Jahren geht unser Kirchenmusiker Karl Hermann Mallmann im April in den Ruhestand, für ihn kommt zum September Heidi Brandt. Desweiteren ist es das Jahr der Renovierungen, das Pfarrzentrum wird durch umfangreiche Baumassnahmen renoviert.

2003 Der Pfarrverband mit unseren Schwestergemeinden in Sonnborn, St. Bonifatius und St. Remigius wird gegründet.

2004 Der Kindergarten Gustavstr., der an unser Gemeindezentrum anschliesst, wird renoviert.
Gemeindereferent Dr. Kleine und Pastoralreferentin Martina Schroers verlassen uns.
Es kommt Pastoralreferent Matthias Kolk.

2005 Aus unserer Gemeinde feiern Michael Hyeng und Tobias Zöller ihre Primiz in St. Laurentius, Wptl-Elberfeld.
Michael Hyeng wird als Kaplan in Neuss-Süd und Tobias Zöller in unserer Gemeinde tätig sein.

2006 Der Kindergarten Gustavstr. wird zum kath. Familienzentrum erweitert, der Kindergarten Kurlandstr. wird integrative Kindertagestätte und neu renoviert und umgebaut an die neue Aufgabe angepasst.
Im August verläßt uns Kaplan Tobias Zöller.

2007 Die beiden Kirchengemeinden St. Ludger und St. Mariä Empfängnis fusionieren zu einer neuen großen Kirchengemeinde für Vohwinkel mit dem Namen St. Mariä Empfängnis & St. Ludger.

14.Okt. 2007 Die Kirche Sankt-Maria-lmmaculata, heute St. Mariä Empfängnis, Nachfolgekirche der Kirche St. Ludgerus in Vohwinkel feiert ihr 100jähriges Bestehen. Zum Festpontifikalamt kommt als Zelebrant Erzbischof Joachim Kardinal Meissner.

2008 Die Kirchengemeinden im Pfarrverband bereiten sich auf die neue Pfarreiengemeinschaft im Seelsorgebereich Wuppertaler Westen vor. Pfarrer Franz Maria Werhahn wird im Juni verabschiedet, er geht nach einer Zeit der Besinnung zum Pfarrverband nach Hilden als Pfarrvikar.
Pfarrvikar Michael Bock kommt für ihn aus Solingen, und Gemeindereferentin Ute Geppert ersetzt Pastoralreferent Matthias Kolk. Weiterhin scheidet Diakon Alt nach langen Jahren aus, für ihn kommt Diakon Werner Braun.

2009 Die Kirchengemeinden wählen einen gemeinsamen Pfarrgemeinderat und drei Kirchenvorstände, die dann in den Kirchengemeindeverband ihre Vertreter bestellen.

2010 Die Pfarreiengemeinschaft wird gegründet. Diakon Werner Braun feiert sein silbernes Diakonjubiläum.

2011 Diakon Dr. Noeggerath wird zum Priester geweiht und wird für ein Jahr als Kaplan im Seelsorgebereich tätig sein. Diakon Willi Wiemers wird zum Dienst berufen, er erweitert das Pastoralteam. Im August kommt dann die Nachricht, Pastor Christoph Bersch, leitender Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Wuppertaler Westen, wird von Erzbischof Joachim Kardinal Meissner als leitender Pfarrer zum Pfarrverband Oberberg nach Gummersbach und zum Kreisdechanten des Oberbergischen Kreises berufen.
Im Oktober 2011 brechen zwei Täter in die Kirche St. Mariä Empfängnis ein und üben ihre Zerstörungswut an Einrichtung, Gesangbücher und sakralen Gegenständen aus. Das Schwert des Hl. Michael aus dem linken Seitenaltar (Michaelsaltar) wird herausgebrochen und vor das Kruzifix des Hauptaltars fixiert. Die Täter können nach einem Monat bei einem zweiten Überfall in der Kirche von einem Gemeindemitglied aufgehalten und gefasst werden.

2012 Pastor Chr. Bersch verläßt uns zum 1. Jan. 2012, als Pfarrverweser wird Pfarrer Monsignore Michael Haupt aus der Pfarre St. Antonius, Wptl-Barmen bis zur Ernennung eines neuen ltd. Pfarrers eingesetzt.

Am 26.08.2012 verläßt uns Kaplan Dr. Horst Nöggerath, und geht als Kaplan zum Seelsorgerbereich Porzer Rheinkirchen.

Am 16. Sept. 2012 wird Pastor Torsten Kürbig in sein Amt als ltd. Pfarrer für den Seelsorgebereich Wuppertaler Westen, das sind die Pfarreien St. Bonifatius in der Varresbeck, St. Mariä Empfängnis und St. Ludger in Vohwinkel und St. Remigius in Sonnborn, eingeführt.

2013,  Februar scheidet Pfr. Michael Bock aus seinem Dienst in unserer Pfarreiengemeinschaft aus und geht in die kath. Krankenhausseelsorge. Zum 1. Mai geht Diakon Werner Braun in seinen offiziellen Ruhestand, bleibt uns aber für freiwillige Dienste erhalten. Im Juli kommt Kaplan Rodrigo Amaral aus Brasilien in unsere Pfarreiengemeinschaft. Er wird in der Hauptsache sein Studium an der Uni Wuppertal Philosophie studieren und das Pastoralteam unterstützen, soweit es sein Studuim erlaubt. Anfang November kommt Kaplan Joachim Federhen aus dem Seelsorgebereich Kerpen Süd-West zur Unterstützung des Pastoralteams.

(Quelle für diese Chronik von 1896 bis bis 1995: 100 Jahre Pfarrgemeinde Sankt-Mariä-Empfängnis Wuppertal-Vohwinkel)

Letzte Aktualisierung ( 26.11.2013 )

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