In Sachen Pfarrbüro

16. März 2020; Martin Matten

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie haben im Laufe der Woche verschiedentlich von Maßnahmen erfahren, die dazu dienen, die Ansteckungsrisiken der Mitarbeitenden im Pfarrbüro möglichst zu reduzieren. Hierzu gehören neben einer Barriere am Arbeitsplatz z.B. auch die Einstellung der Öffnungszeiten und die Umstellung auf telefonische Kontaktaufnahme. Als weitere Vorsorgemaßnahme nur noch eine Pfarramtssekretärin im Pfarrbüro anwesend sein.

 

Ich darf Sie zum Schutze unserer Pfarramtssekretärinnen und zur Sicherstellung des Dienstbetriebes dringend bitten, das Pfarrbüro nur noch in dringenden dienstlichen Angelegenheiten, die eine Anwesenheit im Pfarrbüro zwingend erforderlich machen, aufzusuchen. Solche Aufenthalte verkürzen Sie bitte auf das unumgängliche Mindestmaß. Dies betrifft nicht nur die Dienstzeiten der Pfarrsekretariatskräfte, sondern gilt grundsätzlich. (Die Corona-Viren haben außerhalb eines Wirts (z.B. auf Flächen wie Türklinken) eine Überlebensdauer von 72 Stunden.)

 

Das Pfarrbüro stellt als zentrale Anlaufstelle für alle Anliegen und Anfragen für die Kirchengemeinde eine zentrale und damit kritische Infrastruktur dar. Z.B. werden Beerdigungs-, Taufanfragen, sämtliche erforderliche Kommunikation in der Kirchengemeinde (wie auch diese Information) und auch die Erreichbarkeit unserer Kindertagesstätten durch unsere Fachkräfte im Pfarrbüro sichergestellt. Wenn wir diesen Dienst nicht mehr sicherstellen könnten, weil unsere Mitarbeitenden krankheitsbedingt ausfallen, hätte dies ganz erhebliche negative Konsequenzen für die Kirchengemeinde.

 

Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe!
 

Mit freundlichem Gruß
Melanie Müller-Spahn, Verwaltungsleiterin

 

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