Taufe

Was muss ich machen, wenn ich mein Kind taufen lassen möchte?

Melden Sie sich beim Pfarrbüro der Pfarrei, auf deren Gebiet Sie wohnen.

 

Taufort

Einer der Aspekte der Tauffeier ist die Aufnahme des Kindes in die Kirche. Die weltumspannende Glaubensgemeinschaft hat ein konkretes Gesicht in der Pfarrgemeinde vor Ort. Die Taufe ist ein erster Anknüpfungspunkt, um in diese konkrete Gemeinschaft hineinzuwachsen und dort eine Beheimatung für den eigenen Glauben zu finden. Daher sollte das Pfarrbüro Ihre Anlaufstelle sein, auf deren Pfarrgebiet Sie wohnen.

Eine Ausnahme bilden Familien, die offensichtlich eine andere Pfarrei zu ihrer Wahlheimat bestimmt haben, indem sie dort z.B. regelmäßig die Gottesdienste besuchen oder sich ehrenamtlich engagieren.

 

Tauftermine

In der Taufe feiern wir den Beginn des „Neuen Lebens“ als Christ. Es ist getragen von Gottvertrauen und Lebenshoffnung, denen selbst durch den Tod keine Grenze gesetzt ist. Quell dieser Zuversicht ist die Botschaft von der Auferstehung Jesu, die wir an Ostern feiern. Darum war in den ersten Jahrhunderten das Osterfest zugleich der einzige Tauftag. Erst mit der Entwicklung zu einer großen Glaubensgemeinschaft änderte sich dies aus praktischen Gründen. Doch sollte eine zeichenhafte Verbundenheit mit dem Osterfest bestehen bleiben: Der Sonntag ist der „Tag des Herrn“, an dem wir Leben, Tod und Auferstehung Christi vergegenwärtigen. Jeder Sonntag ist somit ein „kleines Ostern“. Bei unseren Taufterminen wird daher eine unmittelbare Nähe zum Sonntag beibehalten.

In unserer Pfarrei gibt es die folgenden, festen Tauftermine:

 

Sa., 25.01.2020, 11:30 Uhr, St. Mariä Empfängnis, Neviges

So., 09.02.2020, 15:30 Uhr,  St. Antonius von Padua, Tönisheide

Sa., 22.02.2020, 11:30 Uhr,  St. Antonius von Padua, Tönisheide

So., 08.03.2020, 15:30 Uhr, St. Mariä Empfängnis, Neviges

Sa., 28.03.2020, 11:30 Uhr,  St. Mariä Empfängnis, Neviges

Sa., 25.04.2020, 11:30 Uhr,  St. Antonius von Padua, Tönisheide

So., 10.05.2020, 15:30 Uhr, St. Mariä Empfängnis, Neviges

Sa., 23.05.2020, 11:30 Uhr,  St. Mariä Empfängnis, Neviges

So., 14.06.2020, 15:30 Uhr, St. Antonius von Padua, Tönisheide

Sa., 27.06.2020, 11:30 Uhr, St. Antonius von Padua, Tönisheide

So., 12.07.2020, 15:30 Uhr, St. Mariä Empfängnis, Neviges

Sa., 25.07.2020, 11:30 Uhr,  St. Mariä Empfängnis, Neviges

So., 09.08.2020, 15:30 Uhr, St. Antonius von Padua, Tönisheide

Sa., 22.08.2020, 11:30 Uhr,  St. Antonius von Padua, Tönisheide

So., 13.09.2020, 15:30 Uhr, St. Mariä Empfängnis, Neviges

Sa., 26.09.2020, 11:30 Uhr,  St. Mariä Empfängnis, Neviges

So., 11.10.2020, 15:30 Uhr, St. Antonius von Padua, Tönisheide

Sa., 24.10.2020, 11:30 Uhr,  St. Antonius von Padua, Tönisheide

So., 08.11.2020, 15:30 Uhr, St. Mariä Empfängnis, Neviges

Sa., 28.11.2020, 11:30 Uhr,  St. Mariä Empfängnis, Neviges

So., 13.12.2020, 15:30 Uhr, St. Antonius von Padua, Tönisheide

 

Taufeltern

Voraussetzung für eine Kindertaufe ist es, dass Erwachsene die Aufgabe übernehmen, das Kind im katholischen Glauben zu erziehen. Sonst müsste man mit der Taufe warten, bis das Kind religionsmündig ist und sich selber um die religiöse Bildung bemühen kann. Daher sollte mindestens ein Elternteil der katholischen Kirche angehören.

 

Taufpaten

Sie werden sich sehr genau überlegt haben, wen Sie bitten, das Patenamt zu übernehmen. Die  Patin/der Pate hat ebenso wie Sie als Eltern eine hoch verantwortungsvolle Aufgabe. Sie/Er soll dem Kind den Glauben bezeugen und es in das Leben der Kirche einführen. Ob sich die Taufpatin/der Taufpate um Ihr Kind kümmert, falls Ihnen als Eltern etwas passieren sollte, steht auf einem völlig anderen Blatt.

Patin/Pate für ein Kind kann man im kirchlichen Sinne nur sein, wenn man selber Vollmitglied der katholischen Kirche ist. Das heißt:

Eine mögliche Patin/ein möglicher Pate muss getauft, gefirmt, mindestens 16 Jahre alt und nicht aus der katholischen Kirche ausgetreten sein. Falls sie/er verheiratet ist, muss sie/er auch kirchlich sakramental getraut sein.

Von einer zukünftigen Patin/einem zukünftigen Paten benötigen wir schnellstmöglich den Patenschein. Diese Bescheinigung über die Zugehörigkeit zur römisch-katholischen Kirche inkl. Angaben zur Firmung erhält die Patin/der Pate in spe bei ihrem/seinem Wohnortpfarramt.

Wenn Sie als Patin/Pate eine katholische Person vorgesehen haben, die nicht gefirmt ist, können wir Ihnen einen Vorschlag unterbreiten:

Wir wollen Ihrer „Wunschpatin“/Ihrem  „Wunschpaten“ anbieten, sich in einem Glaubensgespräch mit dem jeweiligen Taufpriester im Rahmen einer „Minifirmvorbereitung“ auf die Firmung vorzubereiten. Dabei handelt es sich um keine Prüfung, sondern um eine Verständigung über den Glauben und das Patenamt. So kann die Person noch vor der Taufe gefirmt werden. Die Firmung wird zumeist in einer Wochentagsmesse oder einem kleinen Gottesdienst durch den zuständigen Seelsorger gespendet. Danach kann die gewünschte Person Taufpatin/-pate sein und in der Taufurkunde eingetragen werden.

Eltern können das Patenamt nicht übernehmen. Wenn mindestens ein Elternteil katholisch ist, kann die Taufe ohne Patin/Paten stattfinden.

 

Taufzeugen

Nur evangelische Christinnen/Christen können Taufzeuginnen/-zeugen sein. Von der zukünftigen Zeugin/dem zukünftigen Zeugen benötigen wir als Taufpfarramt schnellstmöglich eine Bescheinigung über die Zugehörigkeit zur evangelischen Kirche. Dieses Dokument erhält die Zeugin/der Zeuge in spe bei dem Gemeindeamt ihres/seines Wohnortes.

 

Taufanmeldung

Für die Taufanmeldung im Pfarrbüro bringen Sie bitte die Geburtsurkunde/-bescheinigung Ihres Kindes mit. Außerdem benötigen wir die vollständigen Namen und Anschriften der Taufpatin/des Taufpaten/der Taufzeugin/des Taufzeugen. Bestenfalls legen Sie auch schon zur Anmeldung die Patenscheine/Zugehörigkeitsbescheinigungen der genannten Personen vor.

 

Taufgespräch

Vor der Taufe werden die Eltern des jeweiligen Tauftermins zum gemeinsamen Taufgespräch eingeladen. Termin und Ort werden Ihnen in der Regel bereits bei der Anmeldung genannt. Die Kinder können dabei selbstverständlich mitgebracht werden. Auch interessierte Patinnen/Paten sind herzlich willkommen. Das Gespräch dient dem Kennenlernen und bietet Raum für Fragen zur Taufe. Außerdem wird die gemeinsame Tauffeier (Auswahl von Texten, Fürbitten und Liedern) vorbereitet.

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