Kirchenvorstandswahl 2018 am 17. und 18. November

In diesem Jahr wird wieder die Hälfte des Kirchenvorstandes (KV) (neu) gewählt. In diesem Jahr endet die Amtszeit von: Michael Kellersohn, Hubert Rudolf, Cornelia Eggert, Klaus Reuschel und Christian Schmidt. Natürlich können diese fünf wieder kandidieren, wenn sie es wollen. Der Wahlausschuss hat die Aufgabe, (neue) Kandidatinnen und Kandidaten zu finden. Damit es eine wirkliche Wahl wird, stehen hoffentlich wieder mehr als fünf Personen zur Wahl.

Wahlberechtigt sind alle Gemeindemitglieder, die über 18 Jahre alt sind und mindestens 12 Monate in unserer Gemeinde ihren 1. Wohnsitz haben.

Wählbar ist jedes Gemeindemitglied, das am Wahltage 21 Jahre alt ist und mindestens ein Jahr seinen ersten Wohnsitz in der Gemeinde hat. Eine kirchlich nicht gültige Ehe schließt die Wählbarkeit z.B. nicht aus!

Vom Wahlrecht ausgeschlossen, sind z.B. Personen, die wegen einer psychischen, geistigen oder seelischen Behinderung zur Besorgung aller ihrer Angelegenheiten einen bestellten Betreuer haben.

 

Welche Aufgaben hat der KV in unserer Gemeinde?

Der Kirchenvorstand verwaltet die Einrichtungen und das Vermögen der Kirchengemeinde.

Der Kirchenvorstand ist verantwortlich für die Aufstellung und Überwachung des Haushaltsplanes.

Er ist Dienstgeber für alle Angestellten (Kitas, Pfarrbüro, Wallfahrt, Begegnungsstätte, Küster)

Er vergibt und verwaltet Erbbaurechte.

Er sorgt für die Unterhaltung und Instandhaltung der Immobilien.

Er verwaltet das Vermögen unserer Gemeinde.

Er ist Mitträger der Rendantur.

Er arbeitet mit der Rendantur und dem Erzbistum zusammen.

Ist Mitträger der Caritas in unserem Kreisdekanat.

Er arbeitet mit dem Pfarrgemeinderat zusammen und ermöglicht ihm, für unsere Gemeinde pastoral sorgen zu können.

 

Rechtsgrundlage:

Die Rechtsgrundlage für den Kirchenvorstand ist im Kirchenrecht für die ganze katholische Kirche verankert. Das Kirchenrecht ist zusammengefasst im "Codex Juris Canonici". In unserem Bistum wird der Kirchenvorstand von den Gemeindemitgliedern direkt gewählt.
Der Kirchenvorstand ist die körperliche Vertretung der juristischen Person " Kirchengemeinde".
Das heißt, wenn die Kirchengemeinde einen Vertrag mit anderen Personen schließen will, so tut sie dies durch die Mitglieder des Kirchenvorstandes. Wenn man dies bildlich darstellen will, so kann man sagen: der Kirchenvorstand ist Ohr, Gehirn, Mund, und Hand der Kirchengemeinde.

 

Arbeitsweise:

Der Vorstand des Kirchenvorstandes bereitet mit der Verwaltungsleiterin die Sitzungen vor. Der Kirchenvorstand berät in Sitzungen die anstehenden Themen und fast anschließend zu dem Thema einen Beschluss. Die Ausführung des Beschlusses liegt je nach dem Sachverhalt beim Pastor, bei der Verwaltungsleiterin, oder bei einem anderen Vorstandsmitglied.
In der Regel tagt der Vorstand unserer Gemeinde 6-8 Mal im Jahr. Zur Sitzung muss schriftlich, mit Angabe der Tagesordnung eingeladen werden.
Der Kirchenvorstand bildet in seiner konstituierenden Sitzung Sachausschüsse, diese bereiten Ihre Sachthemen vor und erarbeiten auch den Beschlussvorschlag für die Kirchenvorstandsitzung als Empfehlung. Dadurch ist in der Regel eine sachbezogene kompetente Information für alle Vorstandsmitglieder in der Sitzung möglich.
Die Ausschüsse tagen je nach Sachgebiet und Problemlage bei Bedarf.

In unserer Gemeinde gibt es zurzeit folgende Ausschüsse:

Bauausschuss, Sicherheitsausschuss, Finanzausschuss, Personalausschuss, Friedhofsausschuss, Kindergartenausschuss, Ausschuss zum Glocken-Treff, Liegenschaften, Pfarrheim Tönisheide und Glocken-Ausschuss Neviges. In den Ausschüssen dürfen auch Personen mitarbeiten, die dem KV nicht angehören.

 

Jetzt wird der Wahlausschuss 6 bis 8 Kandidatinnen und Kandidaten suchen, die bereit sind, in den nächsten fünf Jahren diese Verantwortung zu übernehmen. Mit dem Pfarrer bilden 11 Personen mit Stimmrecht den KV. Hinzu kommt die Verwaltungsleiterin ohne Stimmrecht. Beratende Mitglieder sind eine Vertreterin des Pfarrgemeinderates und bei uns Br. Jakobus-Maria, weil er sich so für „seine“ Gruppierungen und seinem Verantwortungsbereich in den KV einbringen kann und über alle wichtigen Entscheidungen informiert ist.

 

(Text: Pfarrverband Kürten und Br. Frank)