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23 | 10 | 2019

Stand der Baumaßnahmen im FamZ St. Dionysius und des Pfarrzentrums „Kirchberg“

Ergebnis des Informationsabends am 25.06.19
11. Juli 2019; Bernd-M. Wehner

Aufgrund verschiedener Umstände verzögern sich die Baumaßnahmen bei den o.a. Objekten. Aus diesem Grund lud die Pfarrgemeinde am 25.06.19 zu einem Informationsabend in Baumberg ein. Die lebhafte Diskussion zeigte, dass zu diesem Thema großer Informationsbedarf bestand. Gleichzeitig gab es aber auch konstruktive Lösungsvorschläge, die nun weiterverfolgt werden müssen. Klar war allen Teilnehmern, dass man bis zur endgültigen Fertigstellung der Baumaßnahmen mit Einschränkungen leben muss, andererseits aber auch viel Kreativität gefragt und Geduld notwendig ist. Großen Beifall gab es denn auch für Hans-Dieter Wuttke vom Kirchenvorstand, der als „Bauleiter“ all diese Maßnahmen begleitet und koordiniert – und das im Ehrenamt!

 


In seiner Begrüßung wies Pfr. Burkhard Hoffmann nochmals auf die besondere Situation bei den Renovierungs- und Baumaßnahmen des Familienzentrums (FamZ) St. Dionysius hin, die insbesondere durch den im Juni 2018 entstandene Wasserschaden noch verschärft wurden. Gleichzeitig wies er auf das vorliegende Info-Blatt des Kirchenvorstands hin, in dem in Kurzform der Stand der Baumaßnahmen dargestellt wird.

 


Hans-Dieter Wuttke erläuterte sodann im Detail, welche Schwierigkeiten und zum Teil nicht vorhersehbare Ereignisse dazu geführt hätten, dass es zu Verzögerungen bei den Baumaßnahmen gekommen sei. Insbesondere die eingeschränkte Nutzung des FamZ durch den Wasserschaden und das damit verbundene Ausweichen auf Räumlichkeiten des Pfarrheims habe zusätzlich zur Verschärfung der Situation beigetragen.

 


Marion Freisberg, Verwaltungsleiterin der Kirchengemeinde, wies darauf hin, dass insbesondere bei Baumaßnahmen, die die Kindergärten bzw. die Familienzentren beträfen, zahlreiche Vorgaben berücksichtigt werden müssten, die ebenfalls dazu beitrügen, dass vielfach auch keine schnellen Entscheidungen getroffen werden könnten. So benötige man als kirchlicher Träger nicht nur die Baugenehmigungen der Stadt sondern auch des Erzbistums Köln. Darüber hinaus haben der Landschaftsverband und das Jugendamt der Stadt ein Mitspracherecht. Und letztlich müsse der Kirchenvorstand auch jeder neuen baulichen Maßnahme bzw. Veränderung zustimmen.

 


In der anschließenden Diskussion wurde nochmals deutlich, dass es Informationsbedarf hinsichtlich der Belegung von pfarreigenen Räumlichkeiten gibt. Weiterhin ist vielfach nicht bekannt, welche kirchlichen Räumlichkeiten insgesamt zur Verfügung stehen. Um hier Abhilfe zu schaffen, wird vorgeschlagen, dass von Seiten der Kirchengemeinde eine Übersicht aller Räumlichkeiten erstellt wird, die man fallweise belegen kann. Darüber hinaus wird den Gruppierungen empfohlen, auch im Rahmen der Eigeninitiative Kontakt mit benachbarten Schulen, der Evangelischen Kirchengemeinde aber auch mit gastronomischen Betrieben aufzunehmen, um so zu klären, ob auch hier passende Räumlichkeiten zu akzeptablen Konditionen zur Verfügung stünden. Falls hier Verträge abzuschließen wären, würde dies über die Pfarrgemeinde (Ansprechpartnerin: Marion Freisberg) erfolgen. Weiter wird durch Frau Freisberg geprüft, ob es möglich ist, den K-Plan (= Belegungsplan) auf der Homepage der Pfarrgemeinde in anonymisierter Form, das heißt ohne Angaben der jeweiligen Gruppierung, zu veröffentlichen, so dass Gruppierungen, die einen Raum benötigen, hier schon im Vorfeld einsehen könnten, welche Räume bereits wann belegt sind. Gleichzeitig werden die Gruppierungen gebeten, im Zweifelsfall Ihre bisherigen Belegungen sicherheitshalber nochmals mit einem der Pastoralbüros abzuklären und ggf. zu aktualisieren.

 


In seinem Schlusswort appellierte der stellv. Vorsitzende des Kirchenvorstands, Bernd-M. Wehner, nochmals an alle Beteiligten, nicht nur die negativen Auswirkungen der derzeitigen Situation zu sehen, sondern sie auch als Chance zu nutzen, neue Wege auszuprobieren. Hierzu gehöre auch, den Blick über den Kirchturm zu werfen und beispielsweise bei Veranstaltungen auch auf die Räumlichkeiten des Pfarrer-Franz-Boehm-Hauses auszuweichen. Im Übrigen sei es auch nicht selbstverständlich gewesen, dass das Erzbistum dem Bau eines neuen Pfarrheims in Baumberg zugestimmt habe. Umso mehr sei man in der Zeit der Baumaßnahme auf gegenseitige Toleranz und Rücksicht angewiesen. „Im Übrigen hilft es auch nicht“ so Wehner wörtlich, „wenn man Situationen beklagt, die man eh nicht ändern kann.“

Die Mitglieder des Kirchenvorstands würden jedenfalls alles tun, damit diese Übergangszeit erträglich gestaltet werde.

 


Mit anderen Worten: Es ist weiterhin Geduld gefragt. Dafür wird die Freude umso größer sein, wenn das neue Pfarrheim fertiggestellt ist.

  

Bernd-M. Wehner, stellv. Vorsitzender des Kirchenvorstands

  

   

Gut Ding will Weile haben! – Neubau des Pfarrzentrums „Kirchberg“ verzögert sich

 Wie heißt es so schön in „Murpheys Gesetz“? Alles dauert länger als geplant! Nun auch der Neubau unseres Pfarrzentrums in St. Dionysius geht leider nicht so schnell voran, wie wir, das heißt die Mitglieder des Kirchenvorstands (KV), gehofft haben.  Und wie im wirklichen Leben gibt es auch hier verschiedene Gründe, die wir nur bedingt beeinflussen können. So hat die Stadt Monheim bisher noch keine Baugenehmigung erteilt, weil es immer noch Nachbesserungsbedarf – u.a. wegen brandschutzrechtlicher Vorgaben – gab. Besonders gravierend ist aber, dass auf unsere Ausschreibungen der Gewerke Rohbau, Dach, Heizung-Sanitär und Aufzug bisher keine Angebote eingegangen sind. Offenbar sind die hierfür in Frage kommenden Firmen auftragsmäßig so ausgelastet, dass sich kein Unternehmen gemeldet hat. Demzufolge konnte aufgrund der fehlenden Kostennachweise – eben mangels entsprechender Angebote – auch noch keine kirchliche Baugenehmigung erteilt werden. Man sieht: Hier beißt sich die Katze in den Schwanz.

Trotzdem ist Hans-Dieter Wuttke, der wieder in bewährter und engagierter Form die Baumaßnahme für den KV federführend begleitet, optimistisch, dass eine neue Ausschreibung bald gute Ergebnisse aufweist. Von daher gehen wir davon aus, dass der Vermögensrat des Erzbistums Köln wohl frühestens in seiner Sitzung am 11.09.19 die Baumaßnahme genehmigt. Kurzum: Die Baumaßnahme verzögert sich dadurch um mindestens drei Monate.

Natürlich wissen auch die Mitglieder des Bauausschusses für dieses Projekt, dass die jetzige Situation aufgrund der eingeschränkten Nutzungsmöglichkeiten von allen Gruppierungen und Nutzern des bisherigen Pfarrzentrums viel Geduld und Verständnis erfordert. Aber alle Beteiligten arbeiten nach dem Motto: „Unmögliches wird sofort erledigt, nur Wunder dauern etwas länger!!!“

Allerdings sollte man auch bedenken, dass in der heutigen Zeit, in der die Zahl der Gemeindemitglieder schrumpft, es alles andere als selbstverständlich ist, dass einer Kirchengemeinde der Bau eines neuen Pfarrheims überhaupt noch genehmigt wird.

Also, es ist weiterhin Geduld gefragt. Dafür wird die Freude umso größer sein, wenn das neue Pfarrheim fertiggestellt sein wird.

    


„Nichts ist so einfach, wie es aussieht!“ – Auch bei den Bauarbeiten beim Familienzentrum St. Dionysius ist Geduld gefordert

 Wie schon auf der Elternversammlung am 12. Juni 2019 berichtet, gestaltet sich die Baumaßnahme beim Familienzentrum St. Dionysius (FamZ St. D) doch komplizierter und letztlich aufwändiger als angenommen. Auch hier gilt offenbar Murpheys Gesetz: „Nichts ist so einfach, wie es aussieht!“ Aber am besten der Reihe nach.

Bereits 2011 gab es eine Planung für die U2/U3-Qualifizierung und die damit verbundene Erweiterung des FamZ. Auch die Baugenehmigung der Stadt Monheim lag dazu vor. Allerdings hätten wir nach „Zukunft heute“, dem Pastoralplan des Erzbistums Köln, nach der Eröffnung des FamZ St. Gereon an der Franz-Boehm-Str. 13 nur noch vier Gruppen im FamZ St. D haben dürfen. Um dies zu vermeiden, bemühte sich der Kirchenvorstand (KV) bereits seit 2017, dass die Stadt Monheim die Kosten für die fünfte Gruppe übernimmt. Da in diesem Vertrag nicht nur die Übernahme der laufenden Betriebskosten, sondern auch die anteilmäßige Übernahme der Kosten im Falle von Renovierungs- oder Umbaumaßnahmen geregelt werden mussten, brauchte es seine Zeit, bis der Vertrag abgeschlossen und letztlich vom Erzbischöflichen Generalvikariat (EGV) genehmigt werden konnte. Dies geschah im Mai 2019. Und erst dann war das EGV bereit, für die geplante Baumaßnahme eine kirchliche Baugenehmigung zu erteilen. Nun hätten wir eigentlich mit der Baumaßnahme beginnen können – aber dann kam der Wasserschaden im Juni 2018 dazu, den man natürlich nicht einplanen konnte. Mithin musste die bereits vorliegende Planung der U2/U3 Qualifizierung noch um den nicht unerheblichen Aufwand zur Beseitigung des Wasserschadens erweitert werden.

Im Rahmen der Schadensbeseitigung wurde deshalb auch im Neubau der Estrich entfernt. Demzufolge mussten zwei Gruppen im Pfarrheim untergebracht werden. Da nun der Estrich einmal raus war, bot es sich an, die geplante Baumaßnahme und Schadensbeseitigung im Rahmen des Hochwassers zusammen zu erledigen. Wie der Eintritt dieses Wasserschadens uns zeigte, sind zusätzliche Maßnahmen wie Entkoppelung der Abwasser- und Regenwasserführung dringend erforderlich.

Der im Dezember 2018 eingereichte Bauantrag wurde aber von der Stadt so nicht akzeptiert – hier gab es Unklarheiten in den Plänen des Bestandbaues. Außerdem forderte die Stadt weitere Nachbesserungen im Bereich des Brandschutzes. Mit anderen Worten: Wir warten bis jetzt auf die endgültige Baugenehmigung der Stadt Monheim.

 Damit aber deswegen keine weitere Verzögerung bei den Baumaßnahmen eintreten, wurde Mitte Mai entschieden, die geplante Baumaßnahme in zwei Abschnitte aufzuteilen. In einem ersten Bauabschnitt sollen die Arbeiten für den Neubau für die vorhandenen drei Gruppen durchgeführt werden – hierzu benötigen wir keine Baugenehmigung der Stadt – und in einem zweiten Bauabschnitt soll die Sanierung des Altbaus und der Anbau eines Personalzimmers erfolgen.

 Wir hoffen nun, dass wir aufgrund der im Juli durchzuführenden Ausschreibungen auch die entsprechenden Angebote erhalten – das ist bei dem derzeitigen Bauboom in Monheim gar nicht so selbstverständlich. Weiter gehen wir davon aus, dass wir im September 2019 hierfür die kirchliche Baugenehmigung des EGVs erhalten. Sollte dies alles planmäßig verlaufen, könnte der erste Bauabschnitt für die Gruppen Bären, Tiger und Wichtel zu den Sommerferien 2020 fertig sein. Der zweite Bauabschnitt für die Gruppen Igel und Mäuse mit dem Personalraum wäre dann im Spätherbst 2020 soweit.

 Kurzum: Es ist weiterhin von allen Beteiligten – angefangen von den Erzieherinnen und Erziehern, den Kinder und deren Eltern aber auch von den Nutzern des Pfarrheimes – viel Geduld, Einfühlungsvermögen und Rücksicht gefordert. Wir sind aber sicher, dass unser ehrenamtlich tätige „ Bauleiter“, Hans-Dieter Wuttke, alles unternimmt, damit die einzelnen Baumaßnahmen zügig durchgeführt werden können. Aber wie im wirklichen Leben treten bei solchen Baumaßnahmen – vor allem wenn sie bei laufendem Betrieb durchgeführt werden müssen – Schwierigkeiten auf, die man nur bedingt beeinflussen kann. Hier gilt aber das Motto: Unmögliches wird sofort erledigt, nur Wunder dauern etwas länger!Jedenfalls dürfen sich schon jetzt alle darauf freuen, wenn die Baumaßnahme des 1. Bauabschnittes bis zur Sommerpause 2020 und der Rest bis zum Spätherbst 2020 fertig sind und das FamZ dann in neuem Glanz erstrahlt.

 


Bernd-M. Wehner, stellv. Vorsitzender des Kirchenvorstands St. Gereon und Dionysius

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Baumaßnahme Kirchberg St. Dionysius

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