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Der Kirchenvorstand

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Liebe Gemeinde,

 

Am 17 und 18. Nov. 2018 fanden die Kirchenvorstandswahlen statt. Von 4.002 Wahl-berechtigten gingen 268 zur Wahl. Leider war die Wahlbeteiligung mit 7% nicht sehr hoch. Wir liegen leicht über dem Durchschnitt im Erzbistum.

 

Von den 10 Mitgliedern werden turnusmäßig alle 3 Jahre 5 Mitglieder neu gewählt.

Unser besonderer Dank gilt drei langjährigen Mitgliedern des KV die sich nicht mehr zur Wahl des neuen KV aufstellen ließen.
Das waren: Salvatore Bringheli, Dr. Lichtinghagen und Sabine Benna die uns als beratendes Mitglied im Bauausschuss weiter unterstützt.

Sie haben in all den Jahren verantwortungsvoll und mit hohem Engagement im Kirchen-vorstand zum Wohl der Gemeinde und der Menschen mitgearbeitet.

Ihnen gebührt unser tiefer Dank.

 

 

In den neuen Kirchenvorstand wurden für 6 Jahre gewählt.

Paul Eck, Sebastian Nieborowski, Thomas Sülz, Joachim Stötzel und Martina Wette.

Bereits dem Kirchenvorstand angehörend und für die nächsten 3 Jahre noch gewählt sind

Ralph Kühr, Jürgen Rensing, Lukas Röhrig, Petra Wiehe und Martin Weiß

 

Ich bedanke mich bei den neuen Mitgliedern für die Wahl und wünsche uns allen in den schwierigen Zeiten Freude und Erfolg bei der vielfältigen Arbeit im Kirchenvorstand

 

Der Kirchenvorstand ist die juristische Person der Kirchengemeinde. Er verwaltet die Finanzen, Friedhof in Gimborn, Grundstücke, Gebäude einschließlich der vier Kirchen in Marienheide, Gimborn und Nochen. Zugleich ist er Arbeitgeber für die vielen bei der Pfarrgemeinde angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter z.B. im Kindergarten.

 

Vertreten wird die Kirchengemeinde St. Mariä Heimsuchung

                  

   Pater Joseph Rayappa         Leitender Pfarrer und 1. Vorsitzender des Kirchenvorstandes

   Martin Weiß                          1. Stellv. Vorsitzender

   Joachim Stötzel                    2. Stellv. Vorsitzende 

  

In der konstituierenden Sitzung am 18. Dez. 2018 wurden die Koordinatoren der Ausschüsse gewählt

                   Martin Weiß                Bau- und Immobilienausschuss

                   Joachim Stötzel          Finanzausschuss

                   Ralph Kühr                  Personalausschuss

                   Petra Wiehe                Kindergartenausschuss

   

Schwerpunkte in den nächsten Jahren

Die uns vom Erzbistum Köln zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel werden ausschließlich für die vielfältigen Aufgaben in unserer Kirchengemeinde eingesetzt.

Aus den Zuwendungen des GVK werden Betriebs- und Personalkosten bezahlt.
Des Weiteren sorgen diese Gelder für den Erhalt der Gebäude, in denen das Gemeindeleben und kirchliche Aktivitäten stattfinden.

 

Trotz der angespannten Finanzlage hat der Kirchenvorstand die Budgets  zur Finanzierung von pastoralen Aufgaben wie z.B. Jugendarbeit, Unterstützung der Messdiener, Chöre, Kommunion- und Firmgruppen, Erwachsenenseelsorge sowie weiterer Gremien für die nächsten Jahre nicht reduziert!

 

Wir wollen nicht jammern sondern getreu dem Motto „Zukunftsweg“ gemeinsam mit Ihnen allen, Wege suchen um die finanziellen Möglichkeiten in unserer Gemeinde zu verbessern.

 

Dank an alle die uns großzügig bei diesen und den zukünftigen Projekten finanziell unterstützen. Sei es durch den Silbernen Sonntag, dessen Einnahmen zu 100% in der Gemeinde verbleiben.

Nicht unerwähnt und Ihnen wärmstens ans Herz legen möchten wir auch den Kirchbauverein. Helfen Sie mit und werden Sie Mitglied im Kirchbauverein.

Ein herzliches „Vergelt‘s Gott“

 

Die Sanierung der Wallfahrtskirche in Marienheide ist sicherlich das anspruchsvollste Bauprojekt in unserer Gemeinde.

Bauabschnitt 1: Fassadensanierung

Zwischenzeitlich wurde an allen Fassadenseiten der in den 60 Jahren aufgetragene schadhafte Putz abgeschlagen. Wie bereits mehrfach in der Presse und in unserer Begegnung detailliert berichtet, sind die vor mehreren hundert Jahren verbauten Grauwacke Steine von sehr schlechter Qualität. Die guten Steine wurden nach Köln verkauft und die minderwertigen in unserer Gegend verarbeitet.

Es sind sämtliche maroden Mauersteine, Steine der Fensterbänke und Gesims Steine ersetzt worden.

Des Weiteren war insbesondere an Teilen der Nord-, West- und Südseite die Verbindung innerhalb des bis zu 70 cm dickem Mauerwerk und insbesondere der Stützpfeiler nicht mehr gegeben.

Es  wurden 3-4 Injektionsanschlussrohre pro m² zum „Verfüllen von Hohlräumen innerhalb der Schichten“ eingebaut.

Die Stützpfeiler wurden mit bis zu 2 Meter langen Ankern stabilisiert. Es wurden auf Anweisung des Statiker großflächig im Abstand von 40 cm zusätzliche 60 cm lange Maueranker zur Stabilität des Mauerwerks eingebaut.

 

Insgesamt wurden 4.200  Mauersteine ausgetauscht. 1.250 Maueranker eingebaut und bis heute 40 Tonnen Injektionsmörtel in die Hohlräume der Mauerschichten gepresst.

Bei einem Erdbeben war unsere Wallfahrtskirche in der Vergangenheit stark gefährdet.

 

Die Gesamtkosten der Fassadensanierung belaufen sich auf ca. 1.700.000 €

 

 

Bauabschnitt 2: Dachsanierung

Parallel zur Sanierung der Außenfassade müssen Teile des Holztragewerks und das gesamte Schieferdach wie berichtet erneuert werden.

Nach Vorlage der kompletten Schadenskartierung und der statischen Berechnungen ergibt sich in Abstimmung mit dem Rheinischen Denkmalamt, den Gutachtern, dem Statiker und dem Architekt Wirsing folgendes Schadensbild.

 

Chor

Der älteste Teil des historischen Dachstuhls über dem Chor aus dem 17 Jahrhundert wird für die Nachwelt erhalten. In NRW gibt es nicht mehr viele solcher alten Dachstühle.

Es wird ein komplett neuer Dachstuhl zwischen den Sparren aufgebaut.
Der neue Dachstuhl entlastet statisch den alten Dachstuhl komplett

Dachreiter

Der Dachreiter ist in einem konstruktiven und substanziell sehr schlechten Zustand und muss komplett erneuert werden. Eine Erhaltung ist sowohl technisch und statisch nicht möglich.

 

Langhaus- und die Seitenschiffdächer

Die Langhaus- und die Seitenschiffdächer können saniert und statisch gesichert werden

 

Die geplanten Gesamtkosten für die Sanierung des Dachstuhl belaufen sich auf
ca. 700. 000 €

Ausblick auf die Zukunft und die Fertigstellung der Sanierung

Nach Eingang der Genehmigung durch das Denkmalamt erfolgt die Antragstellung der Vollplanungsgenehmigung beim Erzbischöflichen Generalvikariat in Köln.

Liegt die Baugenehmigung zur Dachsanierung durch das  Erzbischöflichem Generalvikariat in Köln vor, erfolgt die Ausschreibung und die Beauftragung der Gewerke.

Aus heutiger Sicht wird die Gesamtsanierung unserer Wallfahrtskirche noch bis ins Jahr  2020 dauern.

 

Während der gesamten Sanierungsmaßnahme werden wir die Gottesdienste weiterhin in der Montfortkirche feiern. Ich denke, das ist eine gute Lösung und unser Gnadenbild hat hier einen würdigen Platz gefunden. Die Montfortkirche ist täglich geöffnet, Sie können hier wie bisher Ihr Kerzenopfer aufstellen.

Der Kirchenvorstand möchte sich an dieser Stelle beim Erzbischöflichen Generalvikariat in Köln ganz herzlich für die großzügige finanzielle Unterstützung bedanken.

  

Für den Kirchenvorstand

Martin Weiß

  1. Stellv. Vorsitzender

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