Aktuelles

Du für den Nächsten
30.09.2020 - Da sich das Einkommen vieler Familien durch den Einbruch in der Wirtschaft verringert, wird Hilfe durch die Caritas umso dringender gebraucht werden. Um Helfen zu können, bitten wir um Unterstützung.
Proklamandum für die 19. Woche im Jahreskreis 2020
15.08.2020 - Am 14. und 16. August werden in den hl. Messen um 18 Uhr Kräutersträuße gesegnet. In St. Johannes Baptist sind jetzt 90 Teilnehmer pro hl. Messe erlaubt.
Berg- und Tal-Blick Sommer 2020
15.08.2020 - Das Pfarrmagazin Berg- und Tal-Blick Sommer 2020 ist verfügbar. Es werden noch Austräger für etl. Bezirke in Witzhelden gesucht.
Aus der Frauengemeinschaft
08.08.2020 - Am 14.08.2020 wird seitens der Frauengemeinschaft ein gemeinsamer Nachmittag geplant. Am 31.08.2020 wird das Meditative Tanzen im Pfarrheim unter Einhaltung aller Hygienevorschriften stattfinden.
Proklamandum für die 17. und 18. Woche im Jahreskreis 2020
08.08.2020 - Am 4. August, dem Weihetag unserer Alten Kirche Johannisberg, begehen wir den Tag des Ewigen Gebetes. Es gibt Gottesdienste und Andachten zu unterschiedlichen Zeiten an unterschiedlichen Orten. Wir laden Sie zur Teilnahme oder einem stillen Gebetsgedenken zu Hause oder in der offenen Kirche St. Johannes Baptist ein.

Gottesdienste

Dienstag, 11. August 2020
09:00 Pfarrkirche zum Gebet geöffnet

St. Johannes Baptist

18:00 Hl. Messe

St. Johannes Baptist

Mittwoch, 12. August 2020
08:30 Hl. Messe

St. Johannes Baptist - max. 90 Personen

09:15 Pfarrkirche zum Gebet geöffnet

St. Johannes Baptist

Donnerstag, 13. August 2020
07:30 Hl. Messe

St. Johannes Baptist

09:00 Pfarrkirche zum Gebet geöffnet

St. Johannes Baptist

1. Entstehung der Gemeinde

Vom Verlust der alten Kirche für die katholische Gemeinde bis zum Bau der aktuellen Kirche St. Heinrich.

Bevor die aktuelle Kirche in Witzhelden erbaut wurde, hatten die katholischen Gläubigen ein wechselvolles Schicksal hinter sich. Etwa im Jahre 1556 trat fast die komplette christliche Gemeinde zum protestantischen Glauben über. Damit gehörte die alte Sankt Heinrich Kirche, die heutige Kirche "Alte von Berg", bis heute der evangelischen Gemeinde. Die restlichen Katholiken mussten einen 2-stündigen Fußweg in die Pfarrkirchen von z.B. Solingen, Burscheid oder Lützenkirchen zu den Gottesdiensten auf sich nehmen. Im Jahre 1649 lebte nachweislich nur noch ein Katholik in Witzhelden. Dieser besuchte den Gottesdienst in Altenberg.

Einen Zuwachs gab es 1838-1929. In dieser Zeit gehörte Witzhelden der katholischen Gemeinde Burscheid an.

1929 kamen die Katholiken zum Seelsorgebereich Pattscheid, der von der Ortsgrenze Opladen bis nach Burscheid und im Norden über Witzhelden bis zur Grenze von Burg an der Wupper und Solingen reichte. Zu dieser Zeit war Arnold Zimmermann als Seelsorger für das große Gebiet zuständig. Er bewältigte die weiten Strecken erst mit seinem Fahrrad und später - ungewöhnlich für einen Priester - mit einem Motorrad. So begründete er den Ausdruck "Motorisiertes Wort Gottes".

Ab dem 1. Advent 1931 ersparte er den katholischen Witzheldenern den weiten Fußweg und hielt nun regelmäßig einen Sonntagsgottesdienst in der Gastwirtschaft Kuhle ab. Religions- und Kommunionunterricht erteilte der Seelsorger in den verschiedenen Schulen. In der Woche vor der ersten heiligen Kommunion quartierte Arnold Zimmermann kurzerhand alle Kommunionkinder in dem Pfarrheim Pattscheid ein, damit die Kinder sich in Ruhe auf das große Fest vorbereiten konnten. Für Verpflegung wurde natürlich auch gesorgt.

Im Jahr 1936 stieg die Anzahl der Katholiken in Witzhelden auf 200 und die ersten Überlegungen zum Bau einer katholischen Kirche entstanden. Das Grundstück wurde von einer Witzheldener Familie geschenkt. Es gab einen Zuschuss des Bonifatiusvereines und eine Sonder-Kollekte in Kirchen der Erzdiözese wurde für den Bau gespendet. Doch das Geld langte lange noch nicht. So zog Rektor Zimmermann im Dekanat von Kirche zu Kirche, hielt auch bei befreundeten Pastoren besondere Diasporatage und brachte so das erforderliche Eigenkapital zusammen. Mit der Bauleitung wurde der Architekt Bernhard Rotterdam beauftragt.

Am 27. Juli 1936 erfolgte der erste Spatenstich. Am 16. August 1936 wurde der Grundstein gelegt und bereits zu Weihnachten konnte der erste Gottesdienst gefeiert werden.

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