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Gründung der Pfarrgemeinde

Mit der 875-Jahr-Feier im Jahr 1997 wurde an den Ursprung der Pfarrgemeinde erinnert. Nicht das Gebäude der St. Nikolauskirche oder das Datum der Stiftungsurkunde selbst standen im Mittelpunkt der Feierlichkeiten, sondern die Gemeinde.
Wir wissen nicht, ob es vor über 875 Jahren auch ein Fest war, als 1117 mit der Stiftungsurkunde für den Bau einer Kirche und die Ansiedlung eines Chorherrenstiftes auch gleichzeitig den Bewohnern der weit verstreut liegenden Höfe die vollen Pfarrechte verliehen wurden. Dies brachte den Menschen der damaligen Zeit den Vorteil, dass sie künftig in ihrer neuen Pfarrkirche St. Maria (seit 1229 wird St. Nikolaus als Mitpatron genannt) getauft und begraben wurden. Die damals wichtigen Kirchenbücher, in denen alle Verträge eingetragen wurden, durften nun in Dünnwald geführt werden. Bis dahin mussten die Menschen für Taufen und Beerdigungen sowie für Eintragungen in die Kirchenbücher immer zur alten Pfarrkirche St. Clemens nach Paffrath gehen.
Die Verleihung der sogenannten Pfarrgerechtsame war eine Verbesserung der Lebensqualität der Bevölkerung auf dem Gebiet der heutigen Ortsteile Dünnwald und Höhenhaus und wurde gleichzeitig die Keimzelle aller späteren hieraus entstehenden Pfarrgemeinden.
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