Gestern und Heute

1935 beauftragte Erzbischof Kardinal Schulte Pfarrer Lellmann, für die Planung und den Bau eines Schwesternheimes mit Kindergarten, einer Handarbeitsschule und einer Krankenstation zu sorgen.

1936 wurde der Tanzsaal an der Kerpener Straße als eingruppiger Kindergarten eingerichtet. Damals wurden 80 Kinder von einer  

Kindergärtnerin und zwei Helferinnen betreut.

1940 übernahmen Schwestern (Vinzentinerinnen) den Kindergarten an der Kerpener Straße und zogen von dort aus in das alte Pfarrsälchen hinter dem alten Pastorat an der Erftstraße. Dort bot sich in einer Gruppe eine Betreuungsmöglichkeit für alle Kinder.

1943/44 ruhte der Kindergarten bis Kriegsende.

1945 wurde der Kindergartenbetrieb wieder aufgenommen. Jedoch gab es keine Sanitäranlagen und so mussten die Kinder ins Pastorat gehen. 85 Kinder wurden von einer Schwester und zwei Helferinnen betreut.

1946 kamen Hedwigschwestern nach Sindorf. Eine war für den Kindergarten zuständig.

1950 Neubau eines Kindergartens mit Hilfe der Glashütte. Es wurde ein großer Raum neben dem alten Pastorat erbaut, der in der Woche als Kindergarten und Sonntags als Bücherei genutzt wurde. Weiterhin fehlten eigene Waschräume.

1953/54 Anbau eines Waschraumes mit Toilette.

1961 Erweiterung vom eingruppigen Kindergarten zum zweigruppigen durch eine Trennwand, die den Raum teilte und bei Bedarf geöffnet werden konnte. Es gab immer mehr Kinder, die einen Kindergartenplatz benötigten.

1964 war die Einweihung des dreigruppigen Kindergartens in der Goethestraße. Helle freundliche Räume, ein großes Spielgelände und jede Gruppe bekam ihren eigenen Wasch- und Toiletteraum.

1971 wurde die vierte Gruppe angebaut. In jeder Gruppe befanden sich 30 Kinder.

1978 Aus pädagogischen Gründen wurde die Zahl der Kinder auf 25 pro Gruppe herabgesetzt.

1981 Aus dem katholischen Kindergarten St. Maria Königin wurde das katholische Montessori-Kinderhaus St. Maria Königin und die Montessori-Pädagogik wurde zur Erziehungsgrundlage.

1983 Gründung des Fördervereins. Im August wurde aus der vierten Gruppe eine integrative Gruppe. Hier wurden anfangs 15 nicht behinderte und fünf behinderte Kinder gemeinsam betreut.

1984 Das 20-jährige Bestehen wurde mit einer festlichen Messe und einem großen Sommerfest gefeiert.

1989 Anbau des Mehrzweckraumes, Sanierung des Spielplatzes und Anschaffung eines neuen Klettergerüstes, sowie die Anschüttung des Hügels. Aus der integrativen Gruppe wurde eine Tagesstättengruppe, d.h. 15 Kinder bekommen ihr Mittagessen im Kinderhaus.

1994 30-jähriges Bestehen - Neugestaltung des Eingangsbereiches.

1995 Übergabe einer "Stele" an das Kinderhaus. Den Steinrohling stiftete der Förderverein und die künstlerische Gestaltung übernahm kostenlos Herr Kanitz.

1996 erhält das Kinderhaus eine fünfte Gruppe, die langersehnten Gruppennebenräume sowie den dringend notwendigen Therapieraum. Zudem wird das Außengelände umgestaltet.

1997 Anlegen und Aufstellen einer Matschanlage im hinteren Teil des Außengeländes. Diese wurde durch unseren Förderverein finanziert. Gleichzeitig wurde ein Erlebnispfad angelegt.

1998 Bau einer Garage zur Unterbringung der Fahrzeuge und der Spielgeräte - mit großer Unterstützung der Eltern. Anfertigung einer Kräuterspirale.

1999 Brand in der Einrichtung. Jugendliche verursachen einen Brand, der einen großen Schaden anrichtete. Drei Gruppen mussten zwangsweise aus der Einrichtung ausgelagert werden und in die Büroräume der Bettina Matratzenfabrik im Mastenweg umziehen.

2000 Verlegung des Eingangsbereiches zur Verkehrssicherung der Kinder.

2002 Anschaffung eines großen Klettergerüstes im vorderen Teil des Außengeländes. Die Gelder stellte uns die Walter und Marga Boll-Stiftung zur Verfügung. Vier Gruppen der Einrichtung erhalten je ein Spielhaus. Eine Gruppe errichtet sich einen Snoezel-Raum. Angeschafft wurde dies durch Spenden Sindorfer Geschäftsleute, Elternratseinsätzen und dem Förderverein.

2003 Leitungswechsel. Frau Müller verabschiedet sich in den Vorruhestand und Fau Mülthaler übernimmt die Leitung. Außerdem folgte die Sanierung der Turnhalle.

2004 Das 40-jährige Bestehen wurde mit der "Pfälzer Kindermesse" und einem großen Sommerfest gefeiert. Die zweite integrative Tagesstättengruppe wurde eingerichtet.

2005 Dank einer großzügigen Spende der Boll-Stiftung wurden im vorderen Bereich Markisen eingebaut. Die Gruppenräume wurden außerdem neu gestrichen und ein Spielhaus für den Außenbereich wurde angeschafft.

2006 Pilotphase des Landes NRW und des Erzbistums Köln mit dem Ziel Familienzentrum zu werden.

2007 Zertifizierung zum ersten Familienzentrum für das Stadtgebiet Kerpen.

2010 Pilotphase für die integrative U3 Gruppe

2011 Um- und Anbau für zwei U3 Gruppen und die integrative U3 Gruppe. Schlaf- und Differenzierungsräume werden eingerichtet.

2012 Festliche Einweihung der neu renovierten Einrichtung

2013 Ergänzende Renovierungsarbeiten: Schallschutzdecken, Heizungsanlage, Spielangebote im Außenbreich