Außengelände

Das Außengelände des Kindergartens ist sehr weitläufig und etwa 2400 qm groß. Unser Freigelände ist von einem Zaun umgeben und mit unterschiedlichen Sträuchern und Bäumen bepflanzt, die den Kindern die Möglichkeit bieten, sich darin zu verstecken und/oder sich zurückzuziehen. Erwähnenswert sind auch große, schattenspendende Lindenbäume, die auf dem Spielplatz verteilt sind und aktiv in das Spiel der Kinder miteinbezogen werden.

Eine Komplettsanierung und Neugestaltung des Außengeländes mit eigenem U3 Bereich wurde im Mai 2015 fertig gestellt.

Um für die Kinder mit Behinderungen das Außengelände „bespielbarer“ zu gestalten wareine Überarbeitung des über 2400 Quadratmeter großen Außengeländes erforderlich. Für die Kinder mit Behinderungen, vor allem für die körperbehinderten Kinder, gibt es nun viele neue Spielmöglichkeiten.

 

Es sind für jedes Kind, unabhängig von seinem Entwicklungsstand, Spiel- und Sinnesreize geschaffen worden. Die ganzheitliche Naturerfahrung steht im Vordergrund. Es entstanden einzigartige Natur-Spiel-Räume für Kinder mit und ohne Behinderung.

 

Durch Veränderungen der sozialen und ökologischen Umwelt wird vielen Kindern der natürliche Spielraum entzogen und somit der Umgang mit Natur erschwert. Für Kinder mit Körperbehinderungen ist es ohnehin schwierig, geeignete, barrierefreie und ihren Bedürfnissen entsprechende Spielmöglichkeiten oder Spielplätze im Freien zu finden und zu nutzen.

 

Das neue Gelände ist barrierefrei angelegt. So bekommt jedes Kind die Chance, das Gelände mit seinen Freunden und mit wenig Unterstützung durch Erwachsene zu erkunden.

 

Ein solcher Spiel- und Erlebnisgarten wird zur körperlichen, kognitiven und sozialen Entwicklung der Kinder führen. Die Selbständigkeit wird gefördert und integrative Prozesse zwischen Kinder mit und ohne Behinderung werden entstehen.

 

Die naturnahe Gestaltung des Außenspielbereichs und die Differenzierung des Spielgeländes durch abwechslungsreiche Geländemodellierungen sollen dabei den Interessen und dem Bewegungsbedürfnis aller Kinder entgegenkommen. Hügel, Tunnel, Höhlen, unübersichtliche Flächen wie Gebüsche, unterschiedliche Lauf- und Fahrstrecken sowie Wasser-Sand-Bereiche wirken auf Kinder reizvoll und stimulieren sie. Ebenso ist die Anlage von Ruhezonen von Bedeutung. Je differenzierter die Flächen, desto vielfältiger sind die Aktivitäten und die Rückzugsmöglichkeiten.

 

Über Höhen und Tiefen,

zum Klettern, Verstecken und Balancieren –

Natur zum Erleben, Riechen und Schmecken –

Spielen mit Wasser und immer Neues entdecken

 

Die angeführten Spiel- / Sinnesreize werden durch folgende Spielelemente und Bereiche für alle erlebbar:

 

Der Umbau wurde unterstützt von der Marga und Walter Boll - Stiftung, Stiftungs Wohlfahrtspflege, Aktion Mensch, dem Erzbistum Köln und der Katholischen Kirchengemeinde. Allen Spendern ein herzliches Dankeschön.
 

Heckenlabyrinth mit:

Barrierefreien verschlungenen Pfaden
Vorbei an versteckten Sitzplätzen
Möglichkeiten zum Rückzug, zum Verweilen und Überblicken
Mit Hang-Breitrutsche am Ende des Weges

Hügel mit Hangrutsche und befahrbarer Rampe

 

 

 

Sand-Wasser-Spielbereich mit:

Integrativem Sandspieltisch und Matschbecken
Stammrinnen mit Schiebern zum Stauen
Baumstammtrog mit Ablauf
Palisadeneinfassung zum Sitzen
Matschtischen
Blumenschotterrasenflächen

 

Dorfplatz mit Sinnesgarten und Obstwiese mit:

Duft- und Geschmackspflanzen
Sitzplätzen zum Schauen und Kauen
Sitzstufenanlage
Fahrwegen auf unterschiedlichen Belägen
Befahrbares Spielhaus „Drive in“
Obstbäume am Kullerhang

Große Bewegungslandschaft mit:

Spielwiese zum Zelten, Toben und für Ballspiele
Feststehende Fußballtore

Hängenestschaukel
Balancierparcour an Bäumen und Seilpfosten
mit Hockertritten und Stelzen
auf wackeligen Wegen zum großen Pfahlhaus
befahrbare Rampe zum Pfahlhaus

Spielbereich für Kinder unter 3 Jahren mit:

Baumstammmikado zum Sitzen, Klettern und Balancieren
Nur-Dach-Haus
Sand mit Materialmulden
Hängemattenschaukel
Nutzgarten