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St. Maria Königin

 

erbaut 1953/54

Architekt: Dominikus Böhm

                Gottfried Böhm (Turm, 1959/60)

 

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Vom Marienburger Architekten Dominikus Böhm geplant und im marianischen Jahr 1954 geweiht, ist St. Maria Königin die jüngste Kirche des Seelsorgebereichs. Der im Grundriss quadratische Bau wird von einem Dach überspannt, dass auf vier schlanken Eisenstützen wie ein Zeltdach über der Kirche schwebt: das "Zelt Gottes unter den Menschen". Auf der Nordseite der Kirche befindet sich ein kleines Seitenschiff, auf der Empore darüber steht die Orgel. Die Ostwand wird von neun kleineren Fenstern durchbrochen, die noch aus der Notkirche stammen, der Vorgängerkirche in der benachbarten Villa, die heute das Pfarrhaus beherbergt. Die Südwand ist komplett verglast und öffnet die Kirche damit zum Südpark. Diese in sieben Felder geteilte Fensterwand  wurde nach Entwürfen von Dominikus Böhm und Heinz Bienefeld geschaffen, die Bildsymbole orientieren sich an den Sprachbildern der Lauretanischen Litanei. Südlich an die Kirche angebaut befindet sich die separate Taufkapelle, acht Stufen unter dem Niveau der Kirche und durch einen gläsernen Gang mit der Kirche verbunden. Auch die Taufkapelle ist ein gläsernes Haus, in ihrem Zentrum befindet sich der Taufbrunnen, geschaffen von Hanns Rheindorf. Ebenfalls von Hanns Rheindorf stammt der Tabernakel und das große Weihwasserbecken in der Turmkapelle. Der Turm und die sich darunter befindende Kriegergedächtniskapelle wurde 1959/60 von Gottfried Böhm errichtet, Hier findet sich das Engelfenster, von Ludwig Gies 1961 geschaffen.

Weitere Ausstattungsstücke sind der gestickte Kreuzweg von Hilde Buchholz und die Madonna aus dem 15. Jh.

 

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