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Der Kirchengemeindeverband Köln "Am Südkreuz"


Zu Beginn des Jahres haben sich die Kirchengemeinden unseres Seelsorgebereiches zum „Kirchengemeindeverband Köln am Südkreuz“ (KGV) zusammengeschlossen, der nun der Rechtsträger ist, der die kooperative Pastoral im Seelsorgebereich unterstützt und ermöglicht. Da im Seelsorgebereich eine Pfarreiengemeinschaft besteht und die Pfarreien unseres Seelsorgebereiches bestehen bleiben, ist der Kirchengemeindeverband das zentrale Verwaltungsgremium. Ähnlich wie die pastorale Zusammenarbeit der Pfarrgemeinden eine gemeinsame pastorale Struktur erfordert, erfolgt die finanziell-rechtliche Kooperation der Pfarrgemeinden in einem Kirchengemeindeverband. Der KGV ist wie eine Kirchengemeinde eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Er bedarf der Anerkennung der zuständigen Bezirksregierung.
Handelndes Organ des KGV ist die Verbandsvertretung. Diese setzt sich zusammen aus jeweils zwei Mitgliedern der einzelnen Kirchenvorstände, die für die Dauer ihres Hauptamtes gewählt wurden, sowie dem Vorsitzenden des KV. Da der leitende Pfarrer des Seelsorgebereichs zugleich Vorsitzender aller Kirchenvorstände ist, ist er der einzige Priester in der Verbandsvertretung.

 

Dem „KGV Köln am Südkreuz“ gehören an:

Pfr. Andreas Brocke, Max-Georg Beier und Ursula Weiß (Zum Hl. Geist), Robert Kilp (St. Pius), Sonja Krange und Werner Ismar (St. Mariä Empfängnis), Prof. Dr. Walter Ameling und Hanns Ley (St. Matthias und Maria Königin).

Die Verbandsvertretung tagt vierteljährlich, bei Bedarf können zusätzliche Sitzungen anberaumt werden.
Mit dem Kirchengemeindeverband (KGV) ist die Möglichkeit geschaffen, in einem Gremium (Verbandsvertretung) die Verwaltung von Personal, Finanzen und Betriebsträgerschaften zu koordinieren und vorzunehmen. Der KGV dient auf diese Weise der Entlastung der Pfarrer von Verwaltungsarbeit und ermöglicht einen effektiven und flexibleren Personaleinsatz.
Mit der Verbandsvertretung des KGV hat der Pfarrer nur noch ein Gremium, mit dem er die wichtigen Bereiche Personal, Trägerschaften, Finanzen und pastorale Verwaltung beraten und gestalten kann. Die Verwaltung des Ortskirchenvermögens bleibt die Aufgabe der Kirchenvorstände. Der Pfarrer nimmt zukünftig in der Regel an den Kirchenvorstandssitzungen nicht mehr teil.
 

Der KGV hat u. a. folgende Aufgabenbereiche:


• Finanz- und Rechtsträgerschaft der pastoralen Kooperation
• Anstellungsträgerschaft aller Folgedienste
• Anstellungsträgerschaft der Hausmeister/innen und Reinigungskräfte
• Betriebsträgerschaft der Kindertagesstätten
• Organisation und Finanzverwaltung der Pastoral- und Kontaktbüros
Die Verwaltung des Ortskirchenvermögens und alle Baumaßnahmen bleiben Aufgabe der einzelnen Kirchenvorstände.

 

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