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Englisch-Unterricht in Bolivien

Kaum ist das Abitur bestanden, stellt sich Franziska Jürgens der nächsten Herausforderung. Die 18 Jahre alte Stommelnerin geht von August an für ein Jahr nach Bolivien. Dort absolviert sie ein Freiwilliges Soziales Jahr.

Abiturientin als Freiwillige in Südamerika

„Ich wollte nicht direkt von der Schule zur Uni wechseln, sondern eigentlich auf Weltreise gehen“, erzählt die junge Frau. Doch dann berichtete ihr ein Freund von seiner Arbeit als Freiwilliger in Peru. Schnell stand fest: „Das passt auch zu mir“, sagt Franziska Jürgens, die von Kind an mit der Pfarrgemeinde St. Martinus verbunden ist, und begann zu recherchieren, welche Möglichkeiten es gibt.
Sie entschied sich schließlich für "weltwärts", den entwicklungspolitischen Freiwilligendienst des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ): Ein Jahr lang arbeiten die Freiwilligen für soziale oder ökologische Projekte in einem Entwicklungs- oder Schwellenland. Als Vermittler in das Programm fungiert Volunta, eine Tochter des Deutschen Roten Kreuzes.
Franziska Jürgens bewarb sich und erhielt nach einem strengen Auswahlverfahren schließlich die Zusage für ihr Wunschziel Südamerika: In der bolivianischen Kleinstadt Monteagudo – immerhin in 1144 Metern Höhe - wird sie mit anderen Freiwilligen in einer Wohngemeinschaft leben. Die Stadt mit rund 10.000 Einwohnern im Departamento Chuquisaca ist rund 300 Kilometer von der Hauptstadt Sucre entfernt. Eine besondere Infrastruktur gibt es – soweit Franziska Jürgens erfahren hat – nicht: Statt in einem Supermarkt wird sie in einem kleinen Kiosk einkaufen müssen. Auch an das Wetter muss sie sich gewöhnen: Herrscht bei ihrer Ankunft im August große Trockenheit, regnet es im Dezember und Januar teilweise heftig.


Wie ihre Arbeit genau aussehen wird, erfährt Franziska Jürgens erst vor Ort. Fest steht, dass sie als Pädagogische Assistenz im Primar- und Sekundarschulbereich eingesetzt wird. „Ich werde mit Kindern im Alter von fünf und sechs Jahren sowie mit Jugendlichen in einer Schule arbeiten, wohl vor allem im Englisch-Unterricht eingesetzt“, sagt sie. Wie die Verhältnisse für die Kinder vor Ort tatsächlich sind, weiß sie heute noch nicht. „Aber ich möchte einfach mithelfen, den Kindern aus armen Familien Bildung mit auf den Weg zu geben, die ihnen Chancen eröffnet“, fügt sie hinzu. Doch auch Franziska Jürgens wird von ihrem Aufenthalt dort profitieren: Nach dem Freiwilligen-Dienst möchte sie Medizin studieren und Ärztin werden. „Auch wenn ich jetzt pädagogisch und nicht medizinisch arbeite, werde ich sicher viel lernen, das ich später nutzen kann“, sagt sie.


Bevor sie vor die Klassen tritt, muss Franziska Jürgens selber noch mal auf die Schulbank: Sie hat erst vor wenigen Wochen begonnen, Spanisch zu lernen und wird vor Ort noch einen kurzen Sprachkurs besuchen. „Und dann muss ich da selber dran bleiben“, sagt sie motiviert. Aufgeregt sei sie nur ein wenig, eher neugierig, wie das Leben in Südamerika für sie sein wird. Über ihre Erlebnisse wird Franziska Jürgens in einem Blog im Internet berichten und auch auf der Internetseite des Pfarrverbands „Am Stommelerbusch“ berichten.


Das Programm wird staatlich gefördert, ist jedoch auf Spenden angewiesen. Wenn Sie die Arbeit von Franziska Jürgens in Bolivien unterstützen möchten, können Sie spenden: Deutsches Rotes Kreuz in Hessen Volunta gGmbH, IBAN: DE 31 5502 0500 0008 6171 02, Bank für Sozialwirtschaft, Verwendungszweck: Spende für Franziska Jürgens von Name und Adresse. Es werden Spendenbescheinigungen ausgestellt.

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