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Domkapitular i.R. Prälat Dr. iur. can. Jakob Schlafke

* 11. März 1912
† 20. März 1996 in Köln


Jakob Schlafke wurde am 11. März 1912 geboren und am 4. August 1938 zum Priester geweiht. Zunächst zur Aushilfe an Herz Jesu in Leverkusen-Wiesdorf tätig, wurde er im September 1938 in die Erzdiözese Freiburg beurlaubt und wirkte dort als Vikar in Wiesenthal. Nach der Einberufung zum Heeresdienst 1940 war Schlafke ab 1941 als Militärpfarrer tätig und geriet in russische Kriegsgefangenschaft, aus der er im Juli 1948 zurückkehrte. Nach einer Beurlaubung wurde er Ende 1950 Hausgeistlicher im Antoniterkloster Flerzheim, 1953 Pfarrverwalter in Strassfeld; diese Aufgabe hatte er bis 1961 inne.

1956 wurde Schlafke der Titel „Pfarrer“ verliehen. Im gleichen Jahr war er erstmals zum Prosynodalrichter, 1962 zum Prosynodalexaminator ernannt worden. Anfang 1957 wurde Schlafke beurlaubt und ging nach Rom, wo er 1959 zum Dr. iur. can. promoviert wurde. Von Oktober 1959 bis Februar 1989 gehörte er dem Erzbischöflichen Rat, von Januar 1966 bis zu seiner Emeritierung als Residierender Domkapitular im Juni 1987 dem Domkapitel an. Der Titel „Päpstlicher Hausprälat“ war ihm 1962 verliehen worden.

Im Generalvikariat war Schlafke seit 1959 als Personalrerefent für die Geistlichen und bis 1990 als stellvertretender Leiter der Hauptabteilung Seelsorge-Personal sowie als Erzbischöflicher Beauftragter für ältere und kranke Priester tätig. Die Pilgerstelle des Erzbistums leitete er von 1977 an, das Exerzitiensekretariat von 1978 an bis zu seiner Entpflichtung 1990. Von seinem Amt als Diözesanrichter des Erzbistums Köln wurde er 1994 entbunden.

Im Auftrag der Kölner Erzbischöfe Frings und Höffner betreute er als Vizepostulator die Seligsprechungen der Adelheid von Vilich und von Edith Stein. Über Jahre hinweg gab er den „Kölner Dombildkalender“ heraus. Weite Verbreitung fand auch sein Buch „Wallfahrt im Erzbistum Köln“.

Domkapitular i.R. Prälat Dr. iur. can. Jakob Schlafke verstarb im Alter von 84 Jahren in Köln und wurde am 27. März auf dem Domherrenfriedhof beigesetzt.

 

Quelle und weiterführender Link:
Domkapitular i.R. Prälat Dr. iur. can. Jakob Schlafke gestorben, in: aktuell - Nachrichten, Berichte Termine, herausgegeben vom Presseamt des Erzbistums Köln, 25. März 1996, Nr. 1579, S. 23 f (PEK/Na 9732)

 

 

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes auf folgende URL:
http://gemeinden.erzbistum-koeln.de/stifts-chor-bonn/service/portraits/Schlafke.html

Autor: Judith Roßbach

Letzte Änderung am 26.04.2013


 
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