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h1>Prof. Otto Siegl

* 6. Oktober 1896 in Graz (Steiermark)
† 9. November 1978 in Wien

Repertoire

 

Portrait

Österreichischer Komponist, Kapellmeister, Musikkritiker

 

Otto SieglOtto Siegl studierte in Graz, unter anderem bei Egon Kornauth, und war seit 1921 als Violinist, Dirigent und Musikkritiker zunächst in Leoben, Graz und Wien tätig.

 

Von 1922 bis 1926 war er Kapellmeister am Grazer Opernhaus, von 1926 bis 1931 städtischer Musikdirektor in Paderborn - zugleich Chor- und Orchesterleiter in Bielefeld, Essen und Hagen - und von 1931 bis 1933 Dirigent des Musikvereins in Herford.

 

Von 1933 (1935 Professor für Musiktheorie) bis 1938 lehrte er an der Musikhochschule Köln und von 1948 bis zu seiner Pensionierung 1967 an der Wiener Musikakademie (seit 1998 Universität für Musik und darstellende Kunst Wien) als Landesmusikdirektor der Steiermark die Fächer Kompositionslehre und Dirigieren.

 

Nach anfänglicher Hinwendung zur Atonalität kehrte er zur Tonalität zurück und verwendete häufig kirchentonale Wendungen und polytonale Harmonik.

 

1947 wurde ihm das Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst, 1956 der Große Österreichische Staatspreis für Musik und 1967 der Preis der Stadt Wien für Musik verliehen.

 

Otto Siegl wurde am 17. November 1978 auf dem Wiener Zentralfriedhof (Gruppe 40, Nummer 59) in einem Ehrengrab beigesetzt.

 

Werke

Otto Siegl schrieb u. a.  5 Streichquartette, 2 Streichquintette (1940, 1954), Bläserquintett (1972), 2 Symphonien (1958, 1959), je ein Flöten- und Violoncello-Konzert, Kammerkonzerte für Klavier und Orchester sowie für Flöte, Klarinette und Streichorchester und folgende Messen:

  • Missa Mysterium magnum für Chor (1926)
  • Orgel-Festmesse (1949)
  • Missa parva für Soli, Chor und Orgel (1953)
  • Missa humilitatis (1959)

Kantaten:

  • Eines Menschen Lied für Soli, gemischten Chor und Orchester (1931)
  • Klingendes Jahr für Sopran, Männerchor, Klavier und Streichorchester (1933)
  • Wort und Wunder für Sopran, gemischten Chor und Orchester (1955)
  • Oratorium Stern des Lebens für Soli, gemischten Chor, Orgel und Orchester (1959)

 

Quellen und weiterführende Links:

Marc Honegger/Günther Massenkeil (Hrsg.): Das große Lexikon der Musik, Band 7, Verlag Herder Freiburg, 1992

 

 

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes auf folgende URL:
http://gemeinden.erzbistum-koeln.de/stifts-chor-bonn/service/komponisten/Siegl.html

Stifts-Chor Bonn | Service | Komponistenverzeichnis | Komponistenportrait Otto Siegl

Autor: Judith Roßbach

Letzte Änderung am 21.12.2017

 
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