ERZBISTUM KÖLN  TagesLiturgie     

Werkbeschreibung | Franz Schubert

Messe Nr. 1 F-Dur D 105

 

Die Messe Nr. 1 in F-Dur ist Schuberts erstes öffentlich aufgeführtes Werk. Bei der Uraufführung am 25. September 1814, zum hundertjährigen Jubiläum der Lichtentaler Pfarrkirche, spielte sein älterer Bruder Ferdinand die Orgel, Franz Schubert selbst dirigierte und Joseph Mayseder, Konzertmeister des Orchesters der Wiener Hofkapelle, saß am ersten Pult. Schuberts Jugendliebe, Therese Grob, die auch bei den ersten Aufführungen der G-, B- und C-Dur Messe mitwirkte, sang das Sopransolo. Nach der Aufführung soll Antonio Salieri seinen Schüler umarmt haben mit den Worten: »Franz, du bist mein Schüler, der mir noch viel Ehre machen wird.« Nur zehn Tage später, am 4. Oktober 1814 (Franziskustag), erklang die Messe in der Hofkirche St. Augustin Wien.

 

Für eine Aufführung im Frühjahr 1815 komponierte Schubert für ein alternatives „Dona nobis pacem“ (D 185) eine neue Fuge, diese nimmt aber nicht mehr, wie die Erstfassung, Bezug auf den Kyrie-Satz.

Besetzung:

Soli (SSATTB), Chor (SATB), 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Fagotte, 2 Kornette, 2 Trompeten, 3 Posaunen, Pauken, Streicher (Violine I u. II, Viola, Violoncello, Kontrabass), Orgel

 

Die Aufführungsdauer beträgt ca. 40 Minuten

 

Notenmaterial und Übungsdateien

 

 

Literaturnachweis, Quellen, weiterführende Links:

 

 

 

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes auf folgende URL:
http://gemeinden.erzbistum-koeln.de/stifts-chor-bonn/dokumente/Werkbeschreibung/Schubert_D105.html

Autor: Judith Roßbach

Letzte Änderung am 10.09.2017

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