ERZBISTUM KÖLN | TagesLiturgie     

Werkbeschreibung | Josef Gabriel Rheinberger

Missa in G / Missa St. Crucis op. 151

 

Rheinberger komponierte die Missa St. Crucis op. 151 im September 1882 während eines Sommerurlaubs in Wildbad Kreuth. Sie enthält einprägsame, wunderschöne Motive und vermeidet extreme Stimmlagen. Die einzelnen Sätze sind harmonisch reich gestaltet, mit viel Sinn für Klang und mit den für Rheinberger typischen überraschenden Modulationen.

 

Der Beiname der Messe ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass Rheinberger die Komposition 1883 selbst erstmals in der Karwoche in der Allerheiligen Hofkapelle in München zur Aufführung brachte. Später führte er die „Missa in G-Dur“, wie sie auch schlicht genannt wird, auch außerhalb der Fastenzeit auf. Wie alle Werke dieses international nicht überaus bekannten Komponisten, bringt die Missa St. Crucis starke Emotionen im Dienste der Liturgie zum spannenden Ausdruck.

Besetzung:

Chor SATB

 

Notenmaterial und Hörproben

  • Missa St. Crucis op. 151, Partitur

    © by Manfred Hößl, Neumarkt-Sankt Veit

  • Kyrie
    Kyrie
  • Gloria
    Gloria
  • Credo
    Credo
  • Sanctus
    Sanctus
  • Benedictus
    Benedictus
  • Agnus Dei
    Agnus Dei

    Hörproben (Fragment): CD Josef Gabriel Rheinberger: Christus factus est (Musica sacra VII);
    Vocalensemble Rastatt · Dirigent: Holger Speck

 

Literaturnachweis, Quellen, weiterführende Links:

 

 

 

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes auf folgende URL:
http://gemeinden.erzbistum-koeln.de/stifts-chor-bonn/dokumente/Werkbeschreibung/Rheinberger_Messe_op151.html

Autor: Judith Roßbach

Letzte Änderung am 14.03.2015


 
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