ERZBISTUM KÖLN  TagesLiturgie     

Werkbeschreibung | Wolfgang Amadeus Mozart

Missa in C „Orgelsolomesse“ KV 259

 

Die beiden C-Dur-Messen KV 258 und KV 259 sind zwischen Ende 1775 und 1776 entstanden. Sie weisen einige Parallelen auf. Der durch Pauken und Trompeten entstandene feierliche Charakter der beiden Messen wird durch später hinzugefügte Oboen-Stimmen weiter hervorgehoben. Dem Gebot der Kürze kommt große Beachtung zu. Es finden sich formale und satztechnische Neuerungen in den Sätzen Benedictus und Agnus Dei.

 

Die Orgelsolomesse KV 259 ist die kürzeste Messe Mozarts; der liturgische Text ist straff durchkomponiert, Wortwiederholungen zur Steigerung der Wirkung sind selten. Das Kyrie ist mit 29 Takten das kürzeste, das Mozart jemals schrieb. Im Credo führt die Kürze zu diffuser Polytextur. Das Benedictus, nachträglich um insgesamt 18 Takte gekürzt, zeichnet sich durch den solistischen Orgelpart aus, der in den vierstimmigen Vokalsatz in konzertähnlicher Form eingearbeitet ist. Der erste Teil des Agnus Dei wirkt mit seiner pizzicato begleiteten Violinmelodie wie eine Serenade. 

Besetzung:

Soli (SATB), Chor (SATB), 2 Violinen, 2 Trompeten, 2 Oboen, Pauken, Orgel

 

Die Aufführungsdauer beträgt ca. 14 Minuten.

 

Notenmaterial und Hörproben

    • Kyrie
      Kyrie
    • Gloria
      Gloria
    • Credo
      Credo
    • Sanctus
      Sanctus
    • Benedictus
      Benedictus
    • Agnus Dei
      Agnus Dei

Mozart-Archiv Deutschland, Mozart-Turm, Darmstadt

 

 

Literaturnachweis, Quellen, weiterführende Links:

 

 

 

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes auf folgende URL:
http://gemeinden.erzbistum-koeln.de/stifts-chor-bonn/dokumente/Werkbeschreibung/Mozart_KV259.html

Autor: Judith Roßbach

Letzte Änderung am 10.09.2017

 
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