ERZBISTUM KÖLN  TagesLiturgie     

Werkbeschreibung | Joseph Haydn

Theresienmesse Hob. XXII:12

 

Zwischen 1796 und 1802 gab Fürst Nikolaus II. von Esterházy sechs Messen bei Haydn in Auftrag, die alljährlich rechtzeitig zum Namenstag der Fürstin Maria Josepha Hermenegild abgeliefert wurden, einer entschiedenen Fürsprecherin Haydns am Hofe.

 

Auf dem Titelblatt des Partiturautographs steht nur das Wort „Missa“. Der Beiname „Theresienmesse“, der von unbekannter Hand später hinzugefügt wurde, hat viele dazu veranlasst, sie fälschlicherweise mit Maria Theresia, der Gattin von Kaiser Franz II., in Verbindung zu bringen. Doch wenn Caecilienmesse nichts weiter meint als Messe für die heilige Caecilia, gibt es keinen Grund für die Annahme, Theresienmesse solle etwas anderes heißen, als Messe für die heilige Therese, die in Österreich fast genauso verehrt wurde, wie in ihrem Geburtsland Spanien.

 

Die Theresienmesse verfügt über ein hohes Maß an Klangschönheit und ästhetisch-künstlerischer Qualität. Die Uraufführung der Theresienmesse fand am 8. September 1799 in der Bergkirche von Eisenstadt statt.

 

Besetzung:

Soli (SATB), Chor (SATB), Orgel, 2 Klarinetten, 2 Trompeten, Fagott, Streicher und Pauken

 

Eine Aufführung dauert ca. 40-45 min

 

Notenmaterial

 

Literaturnachweis, Quellen, weiterführende Links:

 

 

 

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes auf folgende URL:
http://gemeinden.erzbistum-koeln.de/stifts-chor-bonn/dokumente/Werkbeschreibung/Haydn_HobXXII-12.html

Autor: Judith Roßbach

Letzte Änderung am 08.11.2015

 
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