Referent: Prof. Dr. Eberhard Tiefensee, Philosoph und Theologe,
Erfurt
In Ostdeutschland sind heute bereits ca. 70 % der Bevölkerung
konfessionslos - „religiös unmusikalisch“, wie manche sagen. Bei uns im Westen nimmt
der Anteil von Menschen ohne jede religiöse Bildung ebenfalls zu.
Es ist dies eine existentielle Herausforderung für das Christentum, die es
ernst zu nehmen gilt. Darauf weist gerade Professor Tiefensee immer wieder mit großer
Eindrücklichkeit hin - zuletzt auch beim Martinsempfang des Leverkusener Katholikenrats im November
2009.
Dieser Abend beschäftigt sich also mit einer der wichtigsten
Herausforderungen für die Kirchen in unserer Zeit.: Was bedeutet die zunehmende Existenz von
Areligiosität, also von Menschen ohne jeden Gottesbezug, für den christlichen Glauben? Und wie
können Christen angemessen mit dieser Entwicklung umgehen?
Eberhard Tiefensee ist katholischer Priester und Professor für Philosophie an
der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt. Vorher war er in der Pfarrseelsorge
in Zwickau und Borna sowie als Studentenpfarrer in Leipzig tätig. In verschiedenen
Veröffentlichungen beschäftigte sich Tiefensee mit der Thematik des heutigen Abends
(z.B.“:Religiöse Indifferenz als interdisziplinäre Herausforderung“).
Do. 01.03.2012, 19:30 - 21:45 Uhr (1x = 3UStd.)
Ev. Gemeindehaus Bielertstraße, Bielertstraße 14,
51379Leverkusen
Kostenbeitrag: 5,00€, Anmeldung nicht erforderlich
Eine Veranstaltung der Reihe
„Opladener Gespräche“
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