St. Martinsempfang 2011
Am 12. November 2011 fand der diesjährige St. Martinsempfang im Pfarrsaal von St. Andreas in Leverkusen-Schlebusch statt. Über 100 Gäste begrüßte Stadtdechant Pfr. Heinz-Peter Teller. Nach dem Grußwort von Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn hielt der Vorsitzende des Katholikenrats, Norbert Hölzer, eine Rede. Anschließend sprach Karin Kortmann, Vizepräsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, zum Thema; "Aufbruch. Dialog. Wohin steuert die katholische Kirche?" Das Referat kann im Büro des Katholikenrats angefordert werden. Die muskalische Gestaltung übernahm das Tango-Ensemble der Musikschule Leverkusen unter der Leitung von Stafan Seehausen.
Karin Kortmann
St. Martinsempfang 2010
Der St. Martinsempfang 2010 fand am 13. November im Pfarrsaal von Herz Jesu und St. Antonius in Leverkusen-Wiesdorf statt. Stadtdechant Pfr. Heinz-Peter Teller begrüßte die Gäste. Nach der Rede des Vorsitzenden Norbert Hölzer hielt der Diözesancaritasdirektor Dr. Frank Johannes Hensel das Refereat zum Thema "Die sozialen Herausforderungen der Gegenwart" über Armut in Deutschland. Die musikalische Gestaltung übernahmen Barbara Lieske, Arndt Franzen und Holger Koslowski.
Dr. Frank Johannes Hensel
St. Martinsempfang 2009
Der St. Martinsempfang 2009 fand am 14. November im Pfarrsaal von St. Franziskus statt. Er war außerordentlich gut besucht. Mehr als 140 Gäste konnte Stadtdechant Heinz-Peter Teller begrüßen. Nach einem Grußwort von Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn und der Rede des Vorsitzenden Norbert Hölzer sprach Prof. Dr. Eberhard Tiefensee zum Thema „Von Schranken und Grenzen – theologische Anmerkungen zum Herbst 1989“. Die Zuhörer waren von seiner philosophisch-theologischen Deutung der Wende und seinen Erfahrungen als Studentenpfarrer in Leibzig in dieser Zeit sehr bewegt. Die musikalische Gestaltung übernahm das Klarinetten-Quartett der Musikschule Leverkusen unter der Leitung von Dimitri Schenker. Der Freundeskreis Schwedt brachte eine „Chronik zum 20jährigen Bestehen der Partnerschaft Leverkusen & Schwedt/Oder“ heraus. Sie kann gegen 2,00 € Kostenbeitrag im Büro des Katholikenrats erworben werden. Das Referat von Prof. Tiefensee kann ebenfalls dort angefordert werden.
Prof. Eberhard Tiefensee Prof. Eberhard Tiefensee
St. Martinsempfang 2008
Der St. Martinsempfang 2008 fand am 8. November im Pfarrsaal von St. Matthias in Leverkusen-Mathildenhof statt. Nach der Begrüßung durch Stadtdechant Heinz-Peter Teller, einem Grußwort des Oberbürgermeisters Ernst Küchler und der Rede des Vorsitzenden Norbert Hölzer, referierte Prof. Dr. Josef Sayer, Hauptgeschäftsführer von Misereor, zum Thema "Mit Zorn und Zärtlichkeit an der Seite der Armen". Die die musikalische Gestaltung übernahm das Gitarrenduo Reiner Lützenkirchen und Stefan Seehausen.
Prof. Josef Sayer
Norbert Hölzer, Vorsitzender
Gitarrenduo Stefan Seehausen und Reiner Lützenkirchen
St. Martins-Empfang 2007
Der St. Martins-Empfang am 10. Nov. 2007 im Pfarrsaal von St. Andreas stand unter dem Thema "Christliche Familienpolitik - eine Zumutung?". Nachdem der Vorsitzende des Katholikenrates, Norbert Hölzer, in Rückblick und Ausblick einige Schlaglichter auf das Stadtdekanat geworfen hatte, referierte Frau Prof. Dr. theol. Elisabeth Jünemann von der Katholischen Fachhochschule in Paderborn über christliche und sozialethische Kriterien für Familienpolitik. Junge Damen der Musikschule begeisterten die gut 120 Gäste mit Liedern und Klavierspiel.
Das Referat von Frau Prof. Jünemann können Sie gerne anfordern. Klicken Sie dazu ganz unten rechts auf der Seite "@" an und senden Sie uns eine E-Mail.

Katholikenratsvorsitzender Norbert Hölzer Kinder der Musikschule

Frau Prof. Elisabeth Jünnemann Oberbürgermeister Küchler und
Stadtdechant Teller
St. Martins-Empfang 2006
„Integration beginnt im Kopf. Für ein besseres Miteinander von Deutschen und Zuwanderern“.
Unter diesem Thema stand der St. Martins-Empfang des Katholikenrats am 18. November 2006. 9% der in Deutschland lebenden Menschen sind Zuwanderer, hier in Leverkusen sind es 12%. Die mit Abstand größte Einzelgruppe unter ihnen sind die Türken – in aller Regel muslimischen Glaubens. Zur fremden Kultur und Sprache kommt die fremde Religion hinzu. Noch einmal anders stellen sich die Zahlen in unseren Schulen dar. 20% unserer Schülerinnen und Schüler haben Migrationshintergrund. Und es gibt Grundschulen in Manfort und Rheindorf, in denen schon die Hälfte der Kinder muslimischen Glaubens ist.
Für den Vorstand des Katholikenrats war dies Grund genug, das Jahresthema des Deutschen Caritasverbandes auch zum Thema des St. Martins-Empfangs zu machen. Referentin war Prof. Dr. Marianne Genenger-Stricker von der Katholischen Fachhochschule in Aachen. Sie zeigte sich beeindruckt von dem, was in Leverkusen in Sachen Integration schon geschieht. Da Migranten aber nach wie vor in allen zentralen Lebensbereichen deutlich benachteiligt werden, sind weitere Anstrengungen erforderlich. Die Referentin schlug vor, Integration zum Querschnittsthema der Gemeindearbeit zu machen und führte als Anregung beispielhafte Projekte unter anderem aus Aachen, Frankfurt und Göttingen an.

Stadtdechant Schnocks mit Referentin Thomas Nickel, Norbert Hölzer, Pfr. Konrad Richter
Etwa 140 Gäste konnte der Katholikenrat im Pfarrsaal Herz Jesu in Wiesdorf begrüßen, darunter erstmals auch Vertreter der muslimischen Gemeinden Leverkusens. Zu den Gästen gehörten auch Diözesanratsvorsitzender Thomas Nickel und Pfarrer Konrad Richter. Letzterer war mit zehn weiteren Gemeindemitgliedern aus Leverkusens ostdeutscher Partnerstadt Schwedt zum Martins-Empfang nach Leverkusen gekommen. Unsere Partnerschaft zur dortigen katholischen Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt besteht seit 1990.
Die Partnerschaft wurde jetzt durch die Spende zweier Glocken aus der profanierten Pfarrkirche St. Maria Friedenskönigin unterstrichen. Horst Rychlik, seit vielen Jahren am Austausch mit der Katholischen Gemeinde in Schwedt beteiligt, hat die Übergabe der Glocken organisiert. Die Wiesdorfer Gemeinde erklärte sich bereit, die Glocken abzugeben, das technische Hilfswerk übernahm die Demontage und den Transport und die Sparkasse Leverkusen hat auf Vermittlung von Bürgermeisterin Irmgard Goldmann die Transportkosten übernommen.
Für unsere Leverkusener Mitchristen, die auf Ihr vertrautes Gotteshaus verzichten mussten, mag es ein Trost sein, dass ihre Sakristeiglocke weiterhin den Beginn des Gottesdienstes anzeigt, ihre 1954 gegossene Glocke mit der Aufschrift „Maria Regina Pacis Ora Pro Nobis“ nun in unserer Partnerstadt die Verstorbenen zur letzten Ruhe geleitet und auf diese Weise beide Glocken weiterhin im Dienst der Seelsorge stehen. |