Bericht:
Neuss, den 05. Juli 2011
Am 30. Juni 2011 fand der diesjährige Jahesrsausflug der kfd von St. Thomas-Morus statt. Schon am frühen Morgen strahlte die Sonne und ca. 50 Frauen haben sich an der Kirche eingefunden, um diesen Tag gemeinsam zu verleben. Nach einem kurzen Morgengebet durch unseren Präses, H. Pfarrer Korr, einem Lied zum Sonnenaufgang und einer kurzen Begrüßung durch unsere 1. Vorsitzende Mecki Lübke, ging es frohgelaunt los.
Unser Ziel für diesen Tag war unsere frühere Bundeshauptstadt Bonn.
Kurz nach unserer Ankunft erwarteten uns 3 Reiseführer, die mit uns in drei Gruppen eine Stadtführung durch die Altstadt unternahmen, die ca. 2 Stunden dauerte. Auf dieser Führung konnten wir uns von den diversen Sehenswürdigkeiten der Stadt ein Bild machen und haben viele Dinge erfahren.
Bonn ist die 1. Unostadt Deutschland.
In Bonn steht das Geburtshaus von Ludwig van Beethoven. Im September findet dort jährlich das Beethoven - Vestival statt.
In Bonn gibt es die große Friedrich-Wilhelm Universität mit ca. 28.000 Studierenden. Die Bonner Uni ist eine der größten in Deutschland mit ca. 100 verschiedenen Studiengängen.
Oberhalb von Bonn hat man einen herrlichen Blick auf den Rhein und den Drachenfels. Dieser ist lt. Reiseführung der meist bestiegene Berg der Welt.
In dieser Gegend bildet der Rhein das Tor zum romantischen Rhein in Richtung Bad Godesberg.
Mitten im Herzen der Stadt Bonn befindet sich das Bonner Münster. Hier fand man die älteste antike Totengedächtnisstätte nördlich der Alpen.
Hier werden seit 1300 Jahren die Märtyrer Cassius und Florentinus als Stadtpatrone verehrt.
Nach der Mittagspause stand die Zeit zur freien Verfügung und jeder konnte auf seine eigene Entdeckungsreise gehen.
Mit vielen neuen Eindrücken und gut gelaunt ging es um 18 Uhr wieder in Richtung Neuss.
Barbara Keßel
KFD Ausflug nach Duisburg-Hamborn am 15.08.07
Jahresausflug der Frauengemeinschaft nach Duisburg-Hamborn
Pünktlich um 7.30Uhr ging es am 16.08.07 von der St. Thomas Morus-Kirche in zwei Bussen (60 Personen) Richtung Duisburg. Nach einer Stunde Fahrt erreichten wir – nach kurzem Stau vor Duisburg – das Abteizentrum der Prämonstratenser in Duisburg-Hamborn. In der Probstei St. Johann, die auch Pfarrkirche ist, feierte Pater Klein mit uns zuerst die hl. Messe.
Er betonte die Weg-Gemeinschaft und zeichnete symbolisch den Weg von der Brotvermehrungskirche in Tabgha hinauf nach Jerusalem, das Ziel zu dem wir immer unterwegs seien. Nach dem Gottesdienst nahmen wir in zwei Gruppen an der Führung durch das Abteizentrum teil und hörten vieles über die historische Entwicklung dieses altehrwürdigen Ortes. Wo das heutige Gotteshaus steht, war ursprünglich ein Gutshof mit dem Namen Hamborn, auf dem der Gutsherr schon vor 900 eine kleine Kirche erbauen ließ.
Der spätere Gutsbesitzer, Gerhard von Hochstaden, schenkte 1136 seine Hamborner Pfarrkirche dem Erzbischof von Köln zur Errichtung eines Prämenstratenser- Klosters. Nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg erhielt das Gotteshaus die jetzige flache Holzdecke und neue Fenster im rechten und linken Seitenschiff.
Sie verleihen dem Gotteshaus eine strahlende Helligkeit. Das Chorfenster zeigt Christus, den Auferstandenen mit den beiden Kirchenpatronen Johannes den Täufer und Johannes den Evangelisten. Modern und sehr schön ist das Chorgestühl aus massivem Eichenholz zu beiden Seiten des Chorraumes. Hier beten und singen die z.Z. 26 Mitglieder des Klosters das Chorgebet.
Viel Interesse fand auch das Fenster mit Symbolen aus der Lauretanischen Litanei, sowie das des hl. Norberts, dem Gründer des Ordens. Er ist im weißen Ordensgewand, mit Monstranz und Bischofsstab dargestellt. Die ältesten Kostbarkeiten der Kirche sind der Taufstein (12.Jh.) und die Anna-Selbdritt- Gruppe, (15.Jh.) die auch als Gnadenbild verehrt wird.
Durch den Flügel des romanischen Kreuzganges, mit Blick in den Innenhof und mit dem wunderschönen Brunnen, gelangt man in die Schatzkammer. Dort werden prächtige liturgische Gewänder, kostbare Monstranzen, teilweise aus dem 15.Jh., aber auch moderne Kostbarkeiten sehr liebevoll aufbewahrt. Die festliche Feier der Eucharistie gilt als ein Grundpfeiler des Ordens. Direkt gegenüber der Abtei befindet sich das große Johannes-Krankenhaus und in unmittelbarer Nähe ein weitgefächertes Schulzentrum, deren Anfänge auf den Orden zurückgehen.
Nach den Führungen ging es zunächst zum Duisburger Innenhafen, wo wir
nach langer Wartezeit unser mehr oder weniger “deftiges“ Mittags-Menü genießen konnten. Um 15.00 Uhr fanden sich alle rechtzeitig an der Anlegestelle der „Gerhard Mercator“ ein. Nun begann eine zweistündige Rundfahrt auf dem größten Binnenhafen Europas am Zusammenfluss von Rhein und Ruhr.
Zunächst fuhren wir durch den Innenhafen, dessen Länge 1,8 km beträgt. Hier erfuhr das alte Hafenareal eine architektonisch anspruchsvolle Umnutzung. Die ehemaligen Speicher- und Mühlengebäude wurden z.B. in Gaststätten verschiedenster Art umstrukturiert. Durch den Außenhafen ging es weiter auf den Rhein. 37,5 km fließt er durch Duisburg, 7 Brücken - mit beachtenswerten Ingenieurleistungen- verbinden die Stadtteile beiderseits des Rheins.
Dort herrschte reges Treiben in Speditionshallen, Kupferhütten, auf Öl- oder Kohlinseln, oder bei der Schrottverarbeitung, um nur einiges zu nennen. Gleichsam wie ein „ Monument „erhebt sich der Flaggenmast an der Mühlenweide. Mit den vielen verschiedensten Länder- und Firmenflaggen lässt er etwas erahnen von den Zahlen, die aus dem Lautsprecher genannt werden: 50 Mio. Güter aller Art werden jährlich hier umgeschlagen und weit über 20.000 Schiffseinheiten laufen den Hafen an. Eine ganz andere Atmosphäre als auf einem Eifel-Stausee! Da das Wetter zwar wenig sommerlich, aber trocken war, konnten wir die Rundfahrt auch unter freiem Himmel erleben. Gegen 18.00Uhr traten wir die Heimfahrt an und erreichten zügig und sogar bei Sonnenschein wieder die St. Thomas-Morus-Kirche.
M. Scherer

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