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Vom monatlichen Bibelabend in St. Thomas Morus

Entscheidung zwischen Glauben und Unglauben (Joh 12,37-50)

Jesus sagt „Ich bin das Licht das in die Welt gekommen ist, damit jeder der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibt“(12,46) und ich weiß, dass des Vaters Auftrag ewiges Leben ist (12,50).

Unsere heutige Perikope beginnt mit der Feststellung: „Obwohl Jesus so viele Zeichen vor ihren Augen getan hatte, glaubten (die meisten Menschen) nicht an ihn.“
So erfüllte sich was Gott durch seinen Propheten Jesaja vorhergesagt hatte: „Herr wer glaubt uns, wenn wir von dir reden? Und wer erkennt wie mächtig du bist.“ Jesaja sagt auch warum sie nicht glauben können, weil ihre Augen blind und ihre Herzen verschlossen sind. Es gab jedoch unter den führenden Männern des Volkes Israel viele die an Jesus glaubten, jedoch aus Angst aus der Gemeinschaft des jüdischen Volkes ausgeschlossen zu werden, bekannten sie sich nicht öffentlich zu Jesus.
Ihnen bedeutete die Anerkennung der Menschen mehr als das Ansehen bei Gott. Jesus wendet sich in Liebe und Erbarmen immer noch denen zu die ihn ablehnen und ruft zu ihren Herzen mit den Worten: „Wer an mich glaubt, glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat, und wer mich sieht, sieht den Vater.“ „Ich bin das Licht das in die Welt gekommen ist, damit jeder der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibt.“. Jeder Mensch darf sich diesem Licht ganz und gar öffnen, niemand muss „in der Finsternis“ bleiben. Das rettende Licht ist da!
Jesus ist vom Vater nicht als unser Richter, sondern als Retter zu uns gesandt und alles, was Jesus gesagt und getan hat, hat ihm der Vater gesagt und aufgetragen. So kann Jesus sagen: „Und ich weiß, dass Sein Auftrag ewiges Leben ist“ (12,50). Kann es ein größeres und liebenderes Werben an unsere glaubensschwache Herzen geben?

Auf diese unendliche Liebe Gottes zu uns wollen wir mit den Versen 13,15 aus dem Hebräerbrief antworten:
„So lasst uns nun durch Jesus Gott allezeit das Lobopfer darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen.“

( Verena Dommermuth )

Die Veranstaltungen sind am 3. Dienstag jeden Monats
und beginnen um 19:30 Uhr mit dem Gebet der Vesper in der Kirche,
Eingang durch die Sakristei.

Ab 20:00 Uhr geistliche Bibellesung in der „Guten Stube„
des Kardinal-Bea-Hauses. Ende ca. 21:30 Uhr.

Alle, die das Wort Gottes für ihr alltägliches Leben neu entdecken wollen,
sind herzlich eingeladen.

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