
Am Samstag, den 05.05.2007, haben wir uns um 8.30 Uhr mit den Orgelclubkindern und Herrn Leibold in St. Josef getroffen, um zusammen nach Bonn zu fahren.
An der Orgelbaufirma Klais angekommen bestaunten wir das, zum 125-jährigen Jubiläum entstandene Graffitigemälde an der Wand des Hauses. Auf dem Bild war eine Orgel zu sehen, auf der ein Organist spielt. Da die Orgelpfeifen wie singende Münder aussahen, sah das Kunstwerk eher etwas lustig aus.
Anschließend gingen wir in den Innenhof, von wo aus man schon die einzelnen Werkstätten sehen konnte: Die Pfeifenwerkstadt, die Schmiedewerkstatt, die Halle, in der die Orgeln zusammengebaut werden und im Hintergrund sahen wir das Holzlager. Herr Bender, ein Orgelbauer der Firma Klais, führte uns durch die verschiedenen Werkstätten.
In der Pfeifenwerkstatt erklärte er uns etwas über die Aufstellung der Pfeifen, wie sie gebaut werden und dass in einem Register pro Taste jeweils eine Pfeife klingt. Er erklärte weiteres und beantwortete geduldig die Fragen der Kinder. Als nächstes zeigte er uns das Holzlager und ich persönlich fand erstaunlich, dass das Holz mehrere Jahre lang gelagert wird, damit es richtig durch getrocknet ist.
Anhand eines kleinen Orgelmodells zeigte Herr Bender wie eine Orgel funktioniert und dass eine Orgel nur klingt, wenn ein Register gezogen und eine Taste gedrückt ist. Zum Schluss betraten wir noch die Halle, in der die Orgeln zusammengebaut werden. Wir versammelten uns um die Orgel und er erklärte uns, dass diese nach Spanien geht. Die Orgel ist übrigens die Königin der Instrumente, weil sie wie ein ganzes Orchester klingt.
Bevor wir wieder nach Remscheid zurück fuhren, spendierte Herr Leibold jedem noch eine Kugel Eis!