Auf dieser Seite möchten wir Ihnen einen Überblick über die Inhalte und den Ablauf geben.

 

In unserer Pfarrei St. Stephan werden die Kinder zur Vorbereitung auf die Erstkommunion eingeladen, welche

  • in unserer Pfarrei St. Stephan wohnen und/oder
  • eine der 3. Klassen der fünf Grundschulen (zum Zeitpunkt der Kommunion) hier vor Ort besuchen.

Im Sommer werden die Eltern angeschrieben und zum Infoabend mit der Vorstellung des Konzeptes eingeladen. 

Dort gibt es auch genaue Infos zu Gruppenstunden, Projekttagen und Gottesdiensten.

Nach dem Infoabend können die Kinder angemeldet werden.

Die Hauptverantwortung für die religiöse Erziehung liegt in Händen der Eltern!

Dieser Satz mag manchen überraschen - und u.U. sogar überfordern...

Sie als Mutter und Vater sind auch im religiösen Bereich die Vorbilder und erste Ansprechpartner Ihrer Kinder.

Wir, die Hauptamtlichen und die Verantwortlichen in der Pfarrei, können letztendlich nur Hilfestellungen und Anleitungen geben.

Ohne Ihr Vorbild und Ihr Zeugnis (Mitfeier der Gottesdienste, gemeinsames Gebet, Gespräch über religiöse Fragen) können die Kinder nicht im Glauben gestärkt werden.

Das bedeutet nicht, dass man als Mutter und Vater "im Glauben fertig" sein muss und auf alle Fragen eine Antwort kennt - eigene (An)Fragen und auch Unsicherheiten sind normal und natürlich.

Dennoch spüren Ihre Kinder sehr feinfühlig, ob Sie als Eltern sich mit diesen Themen auseinandersetzen oder nicht.

 

Herzlich laden wir Sie zu den Veranstaltungen ein, welche speziell für alle Eltern vorgesehen sind !

 

Die Beichte - das Sakrament der Versöhnung - ist Bestandteil der Erstkommunionvorbereitung.

Beim Projekttag zum Thema Beichte haben die Kinder verschiedene Zugangswege und Möglichkeiten des Nachdenkens und Reflektierens über eigene Stärken und Talente, aber auch Schuld und eigene Grenzen und das biblische Bild des barmherzigen Vaters (Lk 15, 11f) kennen gelernt.

 

Vier Bereiche unseres Lebens können Impulse für das Nachdenken sein (in Anlehnung an Gotteslob Nr. 598,1)

 

Gott

Danke ich Gott für mein Leben ?
Bin ich ihm verbunden im Gebet ?
Gebe ich ihm einen Platz in meinem Leben ?
Feiere ich die Gottesdienste mit ?
Glaube ich daran, dass Gott mit liebt ?


Familie

Wofür kann ich meinen Eltern dankbar sein ?
Habe ich die Unwahrheit gesagt ?
Kann ich auch teilen ?
Sehe ich mein Haustier als Spielzeug oder Lebewesen an ?
Werde ich leicht zornig, tue ich anderen weh ?
War ich ggü. meinen Eltern oder beim Streiten mit Geschwistern, ungerecht und gemein ?


Schule

Helfe ich Mitschülern, die sich schwer tuen ?
Habe ich Mitschüler verspottet oder verlacht, ihnen weh getan oder fertig gemacht ?
Bin ich im Unterricht aufmerksam ?
Wie bin ich zu meinem Mitschülern - fair oder unfair ?
Habe ich weggeschaut, wenn andere sich prügeln ?


Freizeit

War ich ein Spielverderber ? Habe ich andere ausgeschlossen, benachteiligt ?
Habe ich andere verleitet böses zu tuen ?
Habe ich andere beschimpft ?
Sitze ich zu lange vor Computer oder TV ?
Wie rede ich ? Gebrauche ich unanständige Wörter ?
Kann ich im Sport auch mal verlieren ?
Habe ich schon mal was gestohlen ?
Kann ich akzeptieren, dass auch andere Kinder im Mittelpunkt stehen ?

Seinen feierlichen Namen verdankt der Weiße Sonntag (lat. dominica in albis) als erster Sonntag nach Ostern den weißen Gewändern der neu getauften Christen. Bereits in der Frühzeit des Christentums war es üblich, das Sakrament der Taufe in der Osternacht zu empfangen. Als sichtbares Zeichen für die Taufe sollten die Täuflinge dabei weiße Gewänder tragen, die die Reinigung durch das Taufwasser versinnbildlichen und ein Zeichen für den in Christus neu geborenen Menschen sein sollten.

 

Etwa ab dem siebten Jahrhundert entwickelte sich der Brauch, die weißen Taufkleider von der Osternacht an für acht Tage zu tragen – bis zum ersten Sonntag nach Ostern. Dieser Tag – der Weiße Sonntag – bildet den Abschluss der Osteroktav (der acht Tage nach dem Osterfest), die bis in die Gegenwart auch als "Weiße Woche" bezeichnet wird.

Die Farbe Weiß dominiert auch heute noch den Weißen Sonntag. Dies hat jedoch nicht mehr mit dem Sakrament der Taufe zu tun, sondern mit der Erstkommunion. Seit dem 17. Jahrhundert – erstmals im Jahr 1673 im schweizerischen Luzern – wird in vielen Gemeinden an diesem Tag das feierliche Fest der ersten heiligen Kommunion gefeiert. Die Wahl dieses Termins bot sich an, da in der Erstkommunion die Erneuerung der Taufe und das bewusste Sicheingliedern in die christliche Gemeinde gesehen wurde.

Nachdem es im 19. Jahrhundert vielerorts sogar bischöfliche Anweisungen gab, die Erstkommunion ausschließlich am Weißen Sonntag zu feiern, ist es in den vergangenen Jahren auch aus praktischen Erwägungen üblich geworden, das Fest auch auf andere Sonn- oder Feiertage der Osterzeit zu legen.

Ebenso wie Täuflinge tragen bei der Erstkommunion – die meist im Alter von neun Jahren stattfindet – heute auch die meisten Mädchen weiße Kleider (und die Jungen meist Anzüge). Dies hat jedoch nichts mit der ursprünglichen Bedeutung des Weißen Sonntags und der Erinnerung an die Taufe zu tun, sondern ist ein rein bürgerlicher Brauch.

Um den "Konkurrenzdruck" bei der Kleiderwahl und die dem Festanlass widersprechende Fixierung auf Äußerlichkeiten ein wenig abzumildern, ist man inzwischen in vielen Gemeinden dazu übergegangen, die Kinder bei der Erstkommunion in eine einheitliche Albe – ein knöchellanges, weißes Gewand – zu kleiden.

 

(Copyright: Steffen Zimmermann - Internetportal www.katholisch.de)

Die Kinder werden inhaltlich von Katecheten und Seelsorgern auf die Erstkommunion vorbereitet.

Generell ist diese Vorbereitung neben der Verantwortung der Eltern auch eine Aufgabe der gesamten Pfarrgemeinde. Kinder und Eltern sollen spüren und erleben, dass es jemanden gibt, der in der Zeit der Vorbereitung an sie denkt und für sie betet.

Deshalb wird es für die Erstkommunionvorbereitung "Gebetspaten" aus der Gemeinde geben, welche für die Kinder beten.