Firmlinge auf dem Weg nach Köln

Am Mittwoch, den 07. Februar, machten sich unsere 42 Firmlinge auf den Weg nach Köln. Kursleiter Kaplan Balagon vermittelte dieses Treffen in den Privaträumen des Bischofs. Hier stand Dr. Dominikus Schwaderlapp Rede und Antwort zu Fragen im Glauben aber auch zu seiner Person und privaten Ansichten. Am Ende fand eine Führung im Kölner Dom statt.

 

Am 14. Januar begann die diesjährige Vorbereitung auf die Firmung am 18. Mai.

Sternsinger sammeln mehr als 9.500 Euro

Rund 60 Kinder, Jugendliche und erwachsene Begleiter haben in den letzten Tagen der Weihnachtsferien und danacht bei ungezählten Hausbesuchen und in den Institutionen und Einrichtungen auf dem Gebiet des Seelsorgebereiches mehr als 9.500 Euro für das Kindermissionswerk "Die Sternsinger" gesammelt. Dabei haben sie auch den Segen "Christus mansionem benedikat - Christus segne dieses Haus" zu den Menschen in den Stadtteilen getragen. "Das schönste war, zu spüren, wie die Menschen sich gefreut haben, dass wir sie besucht haben, so einer der jüngsten Sternsinger, die in diesem Jahr dabei waren. 

Die jüngsten Sternsinger kamen vermutlich aus der KiTa St. Apollinaris, die sich mit einer Gruppe auf den Weg gemacht hatte; andernorts waren es vor allem ältere Kinder oder eher Jugendliche, die die Botschaft von der Geburt des Heilands zu den Menschen getragen haben. Neben zahlreichen privaten Haushalten wurden aber auch die Staatskanzlei und einige Ministerien, das Hospiz am Evangelischen Krankenhaus, mehrere Altenheime und das Raphaelshaus besucht.

Unser herzlicher Dank gilt allen, die die Aktion unterstützt haben - als Sternsingerinnen und Sternsinger, als Begleiter oder als diejenigen, die den Sternsingern ihre Türe und ihren Geldbeutel geöffnet haben. Herzlichen Dank allen!

Einige Eindrücke der Aktion finden Sie in dem Slider unten.

Glaubensverkündigung für Jugendliche und Erwachsene

Einladung der Gemeinschaften des neokatechumenalen Weges

Die Gemeinschaften desneokatechumenalen Weges laden zu einer Reihe von Treffen ein, um den Glauben zu vertiefen bzw. zu entdecken: 

"Es gibt nichts schöneres als die Entdeckung, dass ich geschaffen bin, dass ich gewollt bin, dass ich von Gott geliebt bin," so formuliert es Kaplan del Rio Blay in der Einladung zu diesem Projekt. 

Die Treffen finden statt in der Gladbacher Straße 11, montags und donnerstags ab dem 15. Januar // 20 Uhr (Einstieg jederzeit möglich)
Informationen: Kaplan Javier del Rio Blay (Tel.: 0211-15202995)

Weitere Details finden Sie in diesem Flyer.

 

Wahlen zum Pfarrgemeinderat

So haben Sie gewählt!

Am Wochenende 11./12. November wurde der neue Pfarrgemeinderat gewählt. Ihm gehören zukünftig zwölf gewählte Mitglieder an (in alphabetischer Reihenfolge): Martina Biermann, Jörg Frohnhoff, Eva Hover, Franz Karger, Rosa-Maria Kater, Doris Lammert, Elisabeth Preuß, Nathalie Schneider, Thomas Stumpf, Christopher van den Hövel, Constanze Weigel-Willim. Hinzu kommen neben Pfarrer Stephan Pörtner noch zwei geborene Mitglieder aus den Reihen des Pastoralteams. Ob der neue Pfarrgemeinderat weitere Mitglieder berufen und welche Schwerpunkte er setzen wird, zeigt sich in den nächsten Wochen.

 

Herzlichen Glückwunsch allen Gewählten und herzlichen Dank allen, die zu einer Kandidatur bereit waren - und allen Wählerinnen und Wählern, die durch ihre Stimmabgabe die Bedeutung dieses Gremiums gestärkt haben.

 

Hier finden Sie auch den offiziellen Aushang zum Ergebnis der Pfarrgemeinderats-Wahl 2017.

 

Neuer Kinderchor

Klangfarben

Alle Kinder des 3. und 4. Schuljahres (2017/18) sind eingeladen im Kinderchor mit unserem Seelsorgebereichsmusiker Herrn Alexander Herren zu singen.

Mit Spaß wollen wir unsere Stimme entdecken und mit abwechslungsreichen Liedern das Singen spielend lernen. Wir sind bisher nur eine kleine Gruppe und wollen wachsen, damit wir im Gottesdienst und bei anderen Gelegenheiten mit unserem Gesang klangfarbig auftreten können. Alle Kinder sind eingeladen zum Mitsingen und jeder ist willkommen!

Die Proben sind jeden Dienstag (außer in den Schulferien) von jeweils 16:30 Uhr bis 17:15 Uhr im FORUM St. Martin, Neusser Str. 88 in Unterbilk. 

 

 

St. Martin ist wieder komplett

Turmkreuz und Wetterhahn sind zurückgekehrt

von Franz Karger

25.10.2017

Die Dachbaustelle
Die Dachbaustelle

Vor einigen Monaten wurde bei einer Begehung des Kirchturms von St. Martin festgestellt, dass die Metallkonstruktion des Hauptstabes des Turmkreuzes korrodiert und eine Sanierung nötig war. Anfang August wurde das Turmkreuz, samt Wetterhahn, von der saarländischen Kunstschmiede Kurt Jenal GmbH demontiert, um es aufzuarbeiten.

Das Kreuz, ohne Wetterhahn, hat eine Höhe von 4,00 m und eine Breite von 1,30 m und der Wetterhahn mit dem Gestänge bis zum Kugellager immerhin eine Höhe von 2,20 m.

Wenn man davon ausgeht, dass so eine Sanierung nur alle 60 bis 100 Jahre vorkommt, dann war die feierliche Segnung durch Pfarrer Stephan Pörtner im Beisein von Pastor Wolfgang Härtel für die Gemeindemitglieder ein ziemlich einmaliges Ereignis.

Kurt Jenal im Gespräch mit Pfarrer Pörtner
Kurt Jenal im Gespräch mit Pfarrer Pörtner

Zur Neu-Errichtung am 14. Oktober 2017 hatte sich der Kunstschmied für die Gemeinde etwas Besonderes einfallen lassen. Nach einem traditionellen Brauch soll in der Abschlusskugel am unteren Ende des Turmkreuzes eine Dokumentenkapsel hinterlegt werden. Die Gemeinde hatte damit die ehrenvolle Aufgabe, dieser Kapsel Dokumente aus unserer Zeit hinzuzufügen, damit unsere Nachkommen anhand des Inhalts erfahren, was die Kirchengemeinde 2017 beschäftigt hat. Was ist uns heute wert, den nachfolgenden Generationen mitzuteilen, was erachten wir für so wichtig, dass wir es in einer Zeitkapsel aufbewahren möchten?

Vorausschauend hatte man geahnt, dass eine Kapsel nicht ausreichen würde und deshalb sind gleich zwei angefertigt worden.

Das Turmkreuz - noch auf dem Boden
Das Turmkreuz - noch auf dem Boden

Bei dem Empfang nach der Segnung wurde der Gemeinde erläutert, was sich alles in den Dokumentenkapseln befindet, u.a. ein kompletter Satz von Euromünzen mit dem Prägejahr 2017, eine Systemskizze über die Konstruktion des Turmkreuzes, eine geschichtliche Beschreibung unserer Pfarrgemeinde und Kirche St. Martin von 1952 bis 2011, Fotos der Kirche und der noch nicht gefährdeten Schmetterlingsart eines „Tagpfauenauges“ mit der Darstellung seiner wesentlichen Merkmale (Schmetterlinge – Symbole der Auferstehung), eine Schrift zur Erinnerung an den Verwalter der ganz frühen Loretto-Kapelle, Pater Hermann Schönenbusch mit Bildern der damaligen Loretto-Kapelle als Wallfahrtsort mit dem Gnadenbild „Maria - Hülfe der Christen“, ein RP-Foto des Einschuljahrgangs 2017 der Gemeinschaftsgrundschule an der Kronprinzenstraße, eine Titelseite der Rheinischen Post und des Bilker Boten sowie die aktuelle Ausgabe des Gemeindemagazins Turm⁶.

Der sanierte Wetterhahn samt Zubehör
Der sanierte Wetterhahn samt Zubehör

Ein persönliches Anschreiben aus dem Hier und Jetzt an die Zukunft wurde mit dem Siegel von St. Martin ebenfalls einer der Zeitkapsel beigefügt.

Mit der Fertigstellung der Montage des Turmkreuzes beginnen die Zeitreise der Dokumentenkapseln und der Rest unseres Lebens.

Damit hat der Kirchturm in einigen Generationen eine Menge von uns zu erzählen.