ERZBISTUM KÖLN     

Informationsveranstaltung zu Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

15. Mai 2017; Claudia Schütz-Großmann, Gemeindereferentin

Ich treffe eigene Entscheidungen! Ich sorge vor, solange ich es noch kann!

Montag, 15. Mai 2017 von 19.00 – 21.00 Uhr

Haus St. Gereon, Mehlemer Str.10, 53343 Wachtberg-Niederbachem

Referentin: Dr. Doris Nadolski-Standke, Ärztin und Rechtsanwältin

 

Jeder will gesund alt werden, keiner weiß, ob ihm dies gelingt. Mit einer Patientenverfügung und einer Vorsorgevollmacht sage ich deshalb schon heute was ich will, bevor ich es später nicht mehr kann.

Die Ärztin und Rechtsanwältin Frau Dr. Doris Nadolski-Standke erklärt Ihnen, worauf Sie bei Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht achten müssen.

Ob und wann beide Erklärungen wirklich gebraucht werden, weiß vorher keiner. Allmählich oder auch urplötzlich (durch Unfall oder Schlaganfall) kann es sein, dass man sich nicht mehr verständlich machen kann. Jeder Volljährige sollte daher seine Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung abfassen.

In den letzten Monaten hat unser höchstes Zivilgericht, der Bundesgerichtshof (BGH), zwei wichtige Entscheidungen zur Patientenverfügung getroffen. Im Sommer 2016 legte das Gericht fest, wie konkret die Aussagen in der Patientenverfügung sein müssen, damit die Verfügung auch wirksam ist. Und im Februar 2017 erklärte der BGH wie groß die Bindungswirkung einer wirksamen Patientenverfügung ist. Viele Patientenverfügungen werden wegen des Urteils in 2016 deshalb leider als nicht wirksam angesehen werden. Sie müssten geändert werden.

Fragen sind während des ganzen Vortrages erlaubt und ausdrücklich erwünscht.

 

Notfallseelsorge


Tel. (02225) 7040200

 
 
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