ERZBISTUM KÖLN     

Neue Gottesdienstordnung ab 1. Januar 2017

1. Dezember 2016; Pfarrbüro

Liebe Schwestern und Brüder,

in diesen Tagen und Wochen müssen Sie den Wechsel von Seelsorgern erleben. Zuerst gingen mit den beiden Kaplänen zwei Priester weg und nun mussten wir uns auch von Pfarrer Zeyen verabschieden. Drei Priester gehen und ein neuer kommt. Dies ist eine deutliche Veränderung.

Viele haben mich in den vergangenen Wochen bereits darauf angesprochen, was dies für die Gemeinde bedeutet. Ich konnte darauf nichts Anderes antworten, was die meisten schon vermutet hatten: wir werden uns an manchen Stellen umstellen und auch einschränken müssen.

Doch Veränderungen finden ja nicht nur bei den Seelsorgern statt. In diesen Gesprächen merkten viele von Ihnen an, dass diese Veränderungen ja auch in der Gemeinde, in den Orten vor sich gehen, denn auch dort merken wir, dass die Gottesdienste immer leerer werden.

Seitdem ich hier bin hat mich die Überlegung beschäftigt, wie können wir, mit der verbleibenden Zahl von Priester und mit Blick auf die gesamte Gemeinde, in Zukunft Gottesdienste hier in Wachtberg feiern. Von Anfang an war klar, dass die Anzahl verringert werden muss. Eine solche Überlegung ist mir nicht leichtgefallen. Hl. Messen zu streichen ist etwas, was mir als Priester außerordentlich weh tut. Doch ich sehe keinen Ausweg.

Ich bin dem Seelsorgeteam und auch dem Pfarrgemeinderat von Herzen dankbar, die in diesen Tagen mit ihren Überlegungen und Ratschlägen geholfen haben, so dass ich in den letzten Wochen eine Entscheidung fällen konnte.

Mir ist bewusst, dass diese Veränderungen auch weh tun. Ich bitte Sie aber, sich mit offenem Herzen darauf einzulassen. Lassen Sie uns als Gemeinde zusammenrücken und uns um Christus – den Herrn seiner Kirche – versammeln.

Bei den Überlegungen war uns wichtig, so viele Sonntagsmessen wie eben möglich – mit der Anzahl an Priestern – beizubehalten. Es muss ja auch gewährleistet sein, dass bei Abwesenheit eines Priesters (Urlaub, Seminar, Krankheit oder Begleitung von Fahrten), die Gottesdienste hier in Wachtberg weiterhin gefeiert werden können.

Weiter war die Überlegung, gerade die ehemaligen Pfarrkirchen in die regelmäßige Gottesdienstordnung einzubinden.

Was mir immer wieder gesagt wurde, möglichst viel Beständigkeit in die neue Gottesdienstordnung hineinzubringen und nicht zu häufig Gottesdienste zwischen Orten wechseln zu lassen. Auch dies habe ich in der vorliegenden Ordnung berücksichtigen können.

Bitte glauben Sie mir, dass mir diese Entscheidung zu Beginn meiner Amtszeit nicht leichtgefallen ist.

Nochmals danke ich den Mitseelsorgern und dem Pfarrgemeinderat für die Beratungen und den vielen Gemeindemitgliedern, die mich angesprochen haben, Hinweise gegeben haben und auch bei mancher Überlegung ermutigt haben. Nochmals: Es war für mich eine schwere Entscheidung.

Ich bitte Sie, sie mit offenem Herzen mit zu tragen.

In Verbundenheit

Ihr

Pfarrer Michael Hoßdorf

Datei-Anhänge:
 

Notfallseelsorge


Tel. (02225) 7040200

 
 
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