ERZBISTUM KÖLN  AKTUELLES  domradio     
 

Sakramente 

 

Gott will uns Menschen immer nahe sein. Das ist die Grundaussage des Evangeliums. Jesus Christus, der Gottessohn, verkündet immer wieder, dass wir Menschen zu jeder Zeit unseres Lebens vertrauensvoll zu ihm kommen dürfen. Aber wie soll das geschehen: Gott begegnen?

 Der gläubige Mensch ist davon überzeugt, dass Gott zu jeder Zeit und an jedem Ort anwesend ist. Gerade in entscheidenden Situationen vertraut er darauf, sich auf die Nähe Gottes verlassen zu können. Diese Überzeugung und diese Hoffnung aber möchte der mit Leib und Sinnen (und nicht nur mit Geist und Verstand) ausgestattete Mensch auch sinnenhaft erfahren, gleichsam "mit Händen greifen" können.
 So bedient sich Gott greifbarer Dinge und menschlichen Gesten um zu zeigen, dass er nahe ist. Und in diesen Zeichen und Handlungen sagt er uns Gaben zu, die die Kraft der realen Dinge weit übersteigen, nämlich seine Nähe uns seine Liebe, ja letztlich sich selbst.

Kommunion 2   

Es gibt sieben Sakramente: die Taufe, die Beichte, die Eucharistie, die Firmung, die Ehe, die Priesterweihe und die Krankensalbung.

Der Begriff „Sakramentum“, als „heiliges Zeichen“ und „heilige Handlung“, geht auf Christus zurück, von dem wir bekennen, das er der „Heilige Gottes“ ist. Er hat uns versprochen bei uns zu sein alle Tage unseres Lebens und uns das Leben in Fülle zu schenken. Somit ist jedes Sakrament ein Gnadegeschenk Gottes und durch die Kirche gegeben. Sie betreffen Lebenssituationen oder Schlüsselpunkte im Leben, an denen sich für die Menschen lebenswichtiges ereignet.

Die Sakramente sind uns von Christus gegeben, von der Kirche übernommen und festgelegt.

Die Sakramente vermitteln die Verbundenheit mit Gott und Christus und die Zugehörigkeit zur Kirche.

Sie sind als Zeichen der Liebe Christi lebendige Anteilnahme an seinem Erlösungs- und Heilswerk.

 




Die Taufe:


Das Sakrament der Taufe schafft eine grundlegende Bindung des Menschen an Gott, Christus und die Kirche. Die Taufe ist die Gabe des neuen und göttlichen Lebens und verbindet mit der Gemeinschaft der Kirche.


Die Beichte:

Die Beichte oder das Sakrament der Versöhnung schafft der Vergebung der Sünden und der Versöhnung zwischen Gott und den Menschen und den Menschen untereinander. Sie sind Zeichen der Befreiung der Sünden, der Umkehr und des Neubeginnes.



Die Eucharistie:

Das Sakrament der Eucharistie lässt den Menschen immer wieder am göttlichen Leben teil haben.

Christen versammeln sich um ihre Mitte Jesu Christi, hören sein Wort und empfangen ihn in der Kommunion. Sie feiern das Mahl zum Gedächtnis an seinem Leiden, seinen Tod und seine Auferstehung.


Die Ehe:

Das Sakrament der Ehe bezeichnet die Lebens- und Liebesgemeinschaft von Mann und Frau, als Eheleute und als Eltern für ihre Kinder. Sie stärkt das liebende Sich-Beschenken zweier Partner durch die grundlegende Liebe Gottes zum Menschen, die in der gegenseitigen Liebe und Lebensanteilnahme sichtbar wird.


Die Priesterweihe:

Das Sakrament der Priesterweihe bezeichnet den ungeteilten Dienst eines Menschen an Christus und an seine Kirche. Ein Christ stellt in der Nachfolge Christi sein Leben ganz bewusst in den Dienst der Kirche und den Heilsdienst der Kirche an die Menschen in der Welt.


Die Krankensalbung:

Das Sakrament der Krankensalbung stärkt einen Menschen in einer schweren und leidvollen Lebenssituation, in Krankheit und Todesgefahr und schenkt ihm Gottes Nähe und Kraft. 

  

                   Firmung 1       

Firmung 3

                           Taufb

 

So sind die Sakramente Zeichen der Nähe Gottes, Zeichen seiner Sorge um uns Menschen. In den sakramentalen Riten feiert die Kirche deshalb immer wieder Gottes Liebe, sie verkündet das Heil, das Jesus Christus uns gebracht hat, und sie bewirkt die frohmachenden Begegnung von Gott und Mensch.

                            

Zum Seitenanfang Seite weiterempfehlen Druckversion Kontakt  Barrierefrei  Impressum