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Ein neues Zuhause für die Jugend von St. Joseph: WIR  01/2006

Unsere Jugend (Messdiener und Pfadfinder) zieht in neue Räume und, um sich da wohl zu fühlen, muss das neue Zuhause im Pfarrheim erst mal aufgemotzt werden.
So trafen wir uns also frohen Mutes am 25.11.05 um 15 Uhr das erste Mal, um die fiesen Stofftapeten einzuweichen, zu warten und schließlich abzureißen, vielmehr um sie mit dem Spachtel mühsam von der Wand abzukratzen.
Als wir diese Sache nach vielen Stunden mühseliger Arbeit hinter uns gebracht hatten, wurden noch kurz alle sich im Raum befindlichen Fenster- und Türrahmen, Fußleisten und Türen sauber gewischt. (Nee was war das schööön).
Damit war unsere Arbeit dann auch für’s Erste getan.
Tags drauf trafen wir uns mitten in der Nacht, um 10 Uhr, noch mal und strichen in wagemutiger Höhe auf einem kleinen fahrbaren Gerüst die Decke, (die dummer Weise auch noch eine Kuppel hat).


Als wir dies hinter uns gebracht hatten, schnitten wir die neue, noch weiße Tapete in mehr oder weniger gleich große Stücke.
In der Pause wurden wir vo der KAB zum Kuchen essen eingeladen.
Vielen Dank noch mal!!!     

Als Nächstes wurden die Heizkörper abgebaut (man, kam da eine Brühe raus ...) und zu guter Letzt wurde noch mit dem Tapezieren begonnen ...
Nach gut einer Woche trafen wir uns an einem Freitag noch mal, um eigentlich zu Ende zu tapezieren und die schon fertigen Wände in warmen Orangetönen zu streichen.
Doch daraus wurde nichts, aufgrund der Tatsache, dass die Heizung ab war und dadurch die Räume nicht trocknen konnten und so konnte nur zu Ende tapeziert werden.
Damit die Tapete trocknen konnte, wurden Heizkörper auf Rollen aufgestellt und noch mal alles sauber gemacht.
Damit war unsere Arbeit für diesen Tag auch schon getan.                  
Und am 3.12.05. trafen wir uns dann wieder mitten in der Nacht (zum letzten Mal), froh und munter begaben wir uns in unser neues Zuhause.
Doch dann der Schock, die Tapeten waren immer noch nicht trocken, so ein Mist.
So konnten wir dann nur den Boden schon mal herausreißen, die grausamen Klebestreifen vom Boden entfernen und lecker Würstchen mit Nudelsalat essen (das alles wurde uns von Frau Güthues gespendet), vielen Dank dem edlen Spender.
Zu guter Letzt wurden noch die Fußleisten abgemacht und alles abgeklebt.
Die Messdiener strichen noch schnell ihren neuen Leiterraum, räumten noch ein bisschen auf und gingen dann auch.
Am Montag strich uns dann unser fleißiges „Bienchen“, Philip Scrabic, den großen Raum noch an und fertig war unser neues Zuhause.
Vielen lieben Dank allen, die geholfen haben, und einen besonders großen Dank an Herrn Scrabic, der uns die ganze Zeit lieb und geduldig zur Seite gestanden hat.      
      
     Natalie Geyer

 
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