Gratulation***Gratulation***Gratulation***Gratulation***Gratulation***Gratulation***GraHerzlichen Glückwunsch
10 Jahre Minigottesdienst
17. Oktober 2007, Besuch Minigottesdienstteam steht auf dem Kalender. Das trifft sich gut, Deutschland:Tschechien steht auf dem Programm, so wird man zu Hause nicht vermisst. Ob das Team die Termine absichtlich so legt?
Die Damen des Minigottesdienstteams treffen sich heute bei Barbara Opherden, die seit Dezember 2004 ebenso wie ihre kleine Tochter begeistert beim Minigottesdienst mitmacht. Außerdem sind heute dabei:
- Marie Jahn, seit 2003 im Team
- Sabine Otten, seit 2006 im Team
- und Iris Weiss, Gründungsmitglied 1997.
Anke Höckesfeld, sonst ebenfalls bei den Treffen vertreten, pausiert wegen der Erstkommunionvorbereitung ihres Sohnes in Löhdorf. Gisela Gierlich, vielen Gemeindemitgliedern aus zahlreichen kirchlichen Aktivitäten – derzeit Pfarrgemeinderat – bekannt, ist nicht anwesend. Für viele Kinder sind Gisela Gierlich und der Minigottesdienst untrennbar. Leider wird sie sich wegen zahlreicher Aufgaben noch in diesem Jahr vom Team verabschieden, was alle und besonders die Kinder sehr bedauern. Sie hinterlässt den ‚Kolleginnen’ allerdings einen prall gefüllten Ordner. 71 wunderschöne Liedern, wie zum Beispiel: ‚Wir sind alle Gotteskinder’; Gottes Liebe ist so wunderbar’, sind hier zu finden. Das ist ein wertvoller Schatz, der in Ehren gehalten werden wird.
Ein neues Thema steht an, der nächste Gottesdienst wird am 11.11.2007 sein, Sankt Martin. Es ist klar, es wird um das Teilen gehen. Man überlegt hin und her. Literatur wie ‚Von der Schöpfung, Gott und Jesus erzählen’ oder z.B. ‚Lieber Gott, wir sind hier’ vom Grünewald-Verlag, gibt Anregungen, aber man muss auch das Rechte finden. Alles um Sankt Martin herum ist den Kindern gut bekannt. Sabine Otten fällt die Geschichte des Propheten Elia ein. Sie ist für das Team eine große Unterstützung und Bereicherung. Aufgrund ihrer beruflichen Erfahrung bringt Sabine Otten umfangreiches theologisches Wissen in die Besprechungen ein. Gern trägt sie die Geschichte des Propheten für alle Anwesenden vor. Hier eine kurze Zusammenfassung:
‚Elia trifft eine arme Witwe, die ihrem Sohn und sich eine letzten Kuchen aus Mehl und Öl machen möchte. Danach denkt sie, werden sie und ihr Sohn sterben. Elia bittet sie, erst ihm selbst einen Kuchen zu backen. Er verspricht ihr, dass sie danach stets genug Mehl und Öl im Hause haben wird. Sie glaubt Elia, gibt zuerst ihm einen Kuchen und hat danach immer genug Mehl und Öl.’
Um diese Geschichte verständlich zu machen, sind die schauspielerischen und requisitorischen Fähigkeiten der Teammitglieder gefragt. Topf, Mehl und Öl werden selbstverständlich zur Stelle sein und ein Teig wird auch hergestellt werden. 20 bis 30 Kinder werden gebannt die Geschichte verfolgen und diese durch die Darstellung auch verstehen.
Zuvor wird Iris Weiss die Kinder begrüßen. Gesungen wird natürlich auch: ‚Wir feiern heut ein Fest’, das passt zur 10-Jahresfeier des Minigottesdienstes und ‚Eingeladen zum Fest des Glaubens’ oder ‚Tragt in die Welt nun ein Licht’. Diese Lieder dürfen nicht fehlen. Für die weitere Gestaltung des Gottesdienstes wird überlegt und diskutiert. Ideen tauchen auf, werden verworfen oder realisiert. Nach fröhlichen Diskussionen entscheidet sich das Team einhellig für die Geschichte vom Sterntaler der Brüder Grimm. Wir erinnern uns:
‚Ein kleines verwaistes Mädchen hat nur noch ihre Kleider und ein Stück Brot. Es trifft viele Leute, die sie um etwas bitten. Aus Mitleid verschenkt sie ihr Brot und ihre Kleidung. Zum Schluss hat das Mädchen nur noch ein Hemdchen, welches sie auch noch verschenkt. Da geschieht ein Wunder: Vom Himmel fallen die Sterne und werden Taler und das Mädchen erhält ein wunderschönes neues Hemd.’
Bei der Darstellung gerät das Team schnell an seine Grenzen. Wegen der lockigen blonden Haarpracht ist Barbara Opherden prädestiniert für die Figur des kleinen Mädchens. Jedoch das letzte Hemd und die Weggabe zahlreicher maßgeblicher Kleidungsstücke sind nicht unbedingt in deren Sinne. Mit interessanten Vorschlägen für die Durchführung dieser problematischen Aufgabe gelingt es dem Team , Frau Opherden als darstellende Künstlerin zu gewinnen. Auf die künstlerische Umsetzung dürfen WIR gespannt sein und freuen uns schon jetzt darauf.
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Auf große Resonanz stieß am 9. September dieses Jahres die Umsetzung eines Turmbaus mit Hilfe der Kinder und der Gemeindemitglieder. Ort der Handlung: das Gotteshaus. Das Team bedauert es und viele Gemeindemitglieder mit ihm, dass es zum Minigottesdienst in das Pfarrheim zieht. Es gibt daher Überlegungen, den hinteren Teil der Sakristei für die Kinder zur Verfügung zu stellen, so dass diese am Schluss des eigenen Gottesdienstes wieder in der Kirche erscheinen.
Nach interessanten Begebenheiten aus der Vergangenheit befragt, erzählt Marie Jahn von einer ihrer beliebten Gitarrenbegleitungen während eines Gottesdienstes. Sie sollte spielen und war hochschwanger. Sobald sie Gitarre spielte, pflegte Sohn Philipp sich im Mutterlaub mit Tritten heftig bemerkbar zu machen. Um Marie Jahn nicht aus dem Takt zu bringen, wurde sie rundum mit Kissen gepolstert. Mit gestreckten Armen gelang es ihr die richtige Melodie zu spielen. Philipp tanzte im Takt für die anderen unsichtbar mit.
Iris Weiss lacht noch heute über von ihr sehr aufwändig ausgegrabene Löwenzahn-Pusteblumen. Liebevoll waren diese für einen Minigottesdienst in der Garage aufbewahrt. Der Ehemann erkannte dieses Kleinod jedoch nicht und entsorgte die ‚Ausgrabungen’ rechtzeitig vor dem Gottesdienst, wobei Iris Weiss erneut ihr Improvisationstalent unter Beweis stellen konnte und musste, was ihr sicher nicht schwer gefallen ist. Iris Weiss, inzwischen Kindergartenleiterin in St, Katharina, versteht es großartig, Kinder und Erwachsene mit Erzählung und Betonung in ihren Bann zu ziehen.
1997 hatte Frau Weiss als Mutter eines zweijährigen Sohnes die Idee, einen Gottesdienst für die Kleinen ins Leben zu rufen. Birgit Lülsdorf – vielen aus der Bücherei bekannt – Gisela Gierlich sowie Ute Wehrmann schlossen sich ihr schnell an. Kennen gelernt haben sich diese vier Frauen bei einer Spielgruppe des Katholischen Bildungswerkes, die von Uschi Rohden, inzwischen in der KITA St. Joseph tätig, geleitet wurde. Viele Jahre war auch Kerstin Rudolph, die inzwischen in eine andere Gemeinde gezogen ist, aktives Mitglied des Teams. Ein von ihr gebastelter Apfel mit den Worten ‚Teilen wirkt Wunder’ ziert noch heute die Tischlampe von Barbara Opherden. Alle hatten gemeinsam den Wunsch etwas für die Kleinen in der Gemeinde zu tun. So entstand der Wortgottesdienst für die 1 bis 7- jährigen, der sich vornehmlich am Kirchenjahr und biblischen Geschichten orientiert. Es wird erzählt, gebetet, gebastelt und Fladenbrot miteinander geteilt. Der thematische Teil wird für die Kinder interessant und abwechslungsreich gestaltet. Das Bewegungsbedürfnis der Kinder und der Spaß an aktivem Mitmachen wird berücksichtigt. Es wird darauf geachtet, dass sich die Gestaltungen mindestens 3 Jahre nicht wiederholen.
Seit dem Gründungsjahr wird einmal im Monat mit maisgelben Plakaten zu dem an jedem zweiten Sonntag im Monat stattfindenden Gottesdienst eingeladen. Eltern und Kinder treffen sich zunächst in der Kirche. Nach einer Begrüßung durch den Pastor machen sich die Kleinen allein mit dem Minigottesdienstteam oder mit ihren Eltern oder Großeltern auf den Weg ins Pfarrheim - oder als Höhepunkt des Minigottesdienstjahres vor den Sommerferien - in den Pfarrgarten zur Feier des Minigottesdienstes.
Für Kindergartenkinder und Schulkinder – bis zur Kommunionvorbereitung - besteht die Möglichkeit, ohne die Eltern am Minigottesdienst teilzunehmen. Die Eltern können den Gottesdienst in der Kirche entspannt mitfeiern und anschließend die lieben Kleinen im Pfarrheim abholen. Diese Alternative wird jedoch kaum genutzt. Liegt es an der Entfernung oder daran, dass auch die Eltern die besondere Atmosphäre des Minigottesdienstes genießen und später mit ihren Kindern über das Erlebte sprechen und die wunderschönen Lieder singen möchten? WIR denken, letzteres wird der tatsächliche Grund sein, haben WIR mit dem Junior doch auch sehr gerne den Minigottesdienst erlebt.
Nahezu einhundert wunderschöne Gottesdienste hat des Team in den letzten 10 Jahren gefeiert. Wenn es nach dem Team und nach uns allen geht, sollen es noch viel viel mehr werden. Denn ohne Kinder geht es nicht und ohne das Minigottesdienstteam auch nicht.
Es dankt für einen schönen Abend mit diversen Leckereien und im Namen der Gemeinde für wundervolle wertvolle 10-jährige Teamarbeit.
Erika Lachmann-Sturr
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Das Minigottesdienstteam sucht Verstärkung. Wir treffen uns einmal im Monat zur Vorbereitung und überlegen dann gemeinsam, wie wir den Minigottesdienst gestalten werden. Die Vorbereitung ist für uns mit sehr viel Freude, Austausch und gemeinsamen Gesprächen über Gott und die Welt, unseren Kindern und unserem Glauben verbunden. Da wir uns die Aufgaben teilen, kommt es niemals vor, dass einer ganz allein die Verantwortung trägt. Wir sind offen für jeden und freuen uns über jede Unterstützung.
Iris Weiss, Tel. 76199
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