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Vom 04. bis 25. März 2007 ... xxxxxxxx
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Wo ist Pater Eduard!
Pfingstmontag, 28.05.2007. Ein trüber Tag. Der Junior ist gebeten worden am Abend ersatzweise als Messdiener zu dienen. Nach einer kurzen Regenwanderung machen wir uns auf den Weg. Bloß nicht zu spät kommen, das ist stets seine Sorge. Wir sind nicht zu spät, die Kirche ist noch relativ leer. Sören eilt in die Sakristei. Die Kirche füllt sich allmählich, es ist 18.30 h. Doch wo bleibt der Pastor, wo bleiben die Messdiener? Nichts geschieht. 18.40 h: Kantor Reiner Steven kommt aus der Sakristei, Pater Eduard sei unauffindbar, man warte noch ein wenig, dann würde Messe beginnen. 18.45 h, ’mein’ Messdiener kommt aus der Sakristei. Was ist los? Er flüstert: ‚Pater Eduard ist nicht da!’ Ein Besucher verlässt verärgert das Gotteshaus. Was geschieht nun? Marcus Steven erscheint erneut mit der Nachricht, Pater Eduard sei nicht zu erreichen. Aber es sei kein Problem, Frau Sabine Otten werde ersatzweise einen Wortgottesdienst halten. Schon erscheint Frau Otten und teilt mit klarer schöner Stimme mit, dass sie den Gottesdienst einschließlich Kommunionausteilung unter Bezugnahme auf die morgendliche Segnung der Hostien durchführen könne und werde. Unterstützt wird sie bei der Lesung durch Frau Reimann, anstelle der Predigt hält sie eine kurze Katechese über die heutige Bedeutung von Pfingsten und wie wir Gottes Wirken in unserer Zeit spüren könnten. Dabei erwähnt sie den Turmbau zu Babel, der ein Beispiel für das „Antipfingstfest“ sei: Die Menschen waren nur auf sich konzentriert und haben Gottes Geist gar keinen Raum gegeben. Alle hören interessiert zu. Mit Hilfe der Weisungen aus dem Lektionar für Wort-Gottes-Feiern teilt Sabine Otten die Kommunion aus. Alles klappt wunderbar. Gottes Geist weht: ein wirkliches Pfingstfest! Plötzlich geht unser Blick ins Seitenschiff. Ein Herr mit hochroten Kopf kniet da: Pater Eduard! Schon bemerkt ihn Sabine Otten, bittet ihn kurzerhand auf die Kanzel, wo dieser sich entschuldigt. Er sei auch nur ein Mensch und habe die Zeit bei der Ausarbeitung einer Predigt vergessen., Wir verzeihen ihm. Die Alternative war schön und interessant. Gut zu wissen, dass man sich in Ohligs auch in Ausnahmefällen zu helfen weiß. Vielen Dank, liebe Frau Otten; vielen Dank, liebe Frau Reimann.
Erika Lachmann-Sturr |