ERZBISTUM KÖLN  DOMRADIO     
St Joseph International - Heute: FRANKREICH                                      WIR 1/2009
 
Fläche:           543.965 km²
Einwohner:     ca. 63 Millionen
Hauptstadt:    Paris (mit Vororten 12 Mio.)

Sie heißen nicht Jeannette... Auch nicht Claudette, wie bei den Black Fööss! Aber Bernadette… Und Andrée, Catherine, Michèle, Marie-Dominique, Sylvie, Odile… Sie haben weder ein Baguette unterm Arm, noch eine Baskenmütze auf dem Kopf. Sie kamen für ein Jahr  und leben jetzt seit 20… 30… Jahren hier. Warum haben diese Französinnen ein Land verlassen, wo Gott selber leben mag (Leben wie Gott in Frankreich)? Die Liebe war’s. Typisch französisch: l’amour, toujours l’amour…

Diese Französinnen haben sich letztens getroffen, um über ihre Heimat zu sprechen. Auf Französisch, naturellement! Gar nicht einfach, die „grande nation“ in Kürze zu schildern, denn – wie z.B.    Bayern und Ostfriesland schwer zu vergleichen sind- die Regionen unterscheiden sich sehr. Charles de Gaulle hat es so ausgedrückt: « Wie wollen Sie ein Land regieren, in dem es 258 Käsesorten gibt?“ Mindestens 258, versteht sich!
 
Wer ein kleines Bild von diesen Differenzen haben  möchte, sollte sich den    derzeitigen Kassenrenner
„Willkommen bei den Sch‘tis“ angucken.
Der Franzose ist zuerst ein Individualist. „Laissez faire“… machen lassen, vor allem aber: lassen Sie MICH machen, was ich möchte! Dementsprechend ist er immer gerne bereit, lautstark zu protestieren, sobald er meint, seine Rechte werden angetastet. Er ist ein großer Meister des Streiks (besonders bei der Post und der Eisenbahn: mancher französischer Pendler würde sich sogar über eine S7 freuen, denn sie fährt öfter!)
Wichtiger als seine Rechte ist für den Franzosen aber das Essen! Man sitzt gerne und lange am Tisch, mit Verwandten, Freunden, Geschäftspartnern….   Am Tisch wird viel und lebhaft über alles geredet: Liebe, Arbeit, Politik, Geschäfte, Probleme, Kinder… und übers Essen: das Restaurant, das man entdeckt hat, ein neues Rezept, eine „gute Quelle“ für Käse (bzw. foie gras, Brot, Pastete, Wein... die Liste ist unerschöpflich), was man bald essen wird, usw.
Sollten Sie in Frankreich zum Essen ein-geladen werden, nehmen Sie sich Zeit und essen Sie vorher nicht zu viel! Vor dem Essen wird man Ihnen ein Apéritif mit „Kleinigkeiten“ servieren… Sie erschrecken: Sie sind schon satt! Es geht aber erst richtig los: eine Vorspeise (es ist ein ganz normaler Tag, also nur eine!), ein Hauptgericht mit Beilagen, Salat vor oder mit dem Käse (je nach Region), Nachtisch, Kaffee... Wenn Sie aufstehen, haben Sie nicht selten zwei Stunden am Tisch gesessen. Der Franzose macht es sich nicht gemütlich NACH dem Essen, Essen ist gemütlich (wobei „gemütlich“ sich auf Französisch kaum übersetzen lässt): der Esstisch ist wichtiger als die Sitzgarnitur. Und wenn der Franzose endlich wieder aufsteht, fragt er: „Was essen wir heute Abend?“
Zum Essen gehören natürlich die vielen französischen Weine, mit Namen, die nach Feiern klingen: Châteauneuf-du-Pape, Moulin-à-Vent, St.-Emilion, Gevrey-Chambertin, Sancerre… und für den besonderen Anlass (davon findet sich jede Menge) Champagner!

Es gibt viele Traditionen in Frankreich, davon viele  mit religiösem Ursprung.
Ca. ¾ der Franzosen sind Katholiken, wobei wie hierzulande nur eine Minderheit regelmäßig in die Kirche geht. Frankreich nannte man früher die „älteste Tochter der Kirche“, die Päpste hatten sogar mal ihren Sitz in Avignon. Die anderen Religionen wurden mal geduldet, mal verfolgt. Katholizismus  war Staatsreligion, bis 1905 ein Gesetz die Trennung von Staat und Kirche erklärte,   außer in Elsass-Lothringen (zu der Zeit deutsch);  dort gilt das Konkordat weiter, d. h. die vier Religionen (katholisch, lutherisch,  reformiert und jüdisch) haben einen offiziellen Status, Priester, Laien in Mission, Pfarrer und Rabbiner werden vom Staat bezahlt. Die Bischöfe von Straßburg und Metz werden vom Staatsoberhaupt ernannt (allerdings nach Wunsch des Vatikans).

Kommen Sie, wir wollen im  Kalender blättern, und französische Traditionen und Lebensart zusammen erleben…

Um den 6. Januar (Heilige Drei Könige) teilt man die galette des rois (Drei-königskuchen) mit Verwandten oder Freunden; sie ist rund (wie die Sonne), golden (wie das Licht), meistens aus Blätterteig und gefüllt mit einer Mandelcreme. Im Kuchen wird ein (Porzellan-)Figürchen (ursprünglich eine dicke Bohne, daher der Name „fève“) eingebacken; wer es in seinem Stück Kuchen findet, kriegt eine Pappkrone aufgesetzt und ist König(in) für den ganzen Tag; er darf eine Königin (einen König) aussuchen. Dazu trinkt man Kaffee, oder Champagner, wie es sich für Könige gehört!
Am 2. Februar, zu Maria Lichtmess, wird die Chandeleur (latein: festa candelarum) gefeiert. Die Pilger, die sich früher zu diesem Festtag von Frankreich aus auf Pilgerreise nach Rom begaben, bekamen kleine Kuchen serviert, die bretonische Crêpes ähnelten. Daher entstand zunächst in der Bretagne der Brauch, an diesem Tag Crêpes (in manchen Regionen Krapfen) zuzubereiten. Aber nicht einfach so:  jeder der Anwesenden darf seine eigene Crêpe backen. Diese wird in die Luft geworfen, während in der anderen Hand ein Geldstück (früher ein Goldstück) gehalten wird. Wenn sich die Crêpe einmal dreht und in die Pfanne zurückfällt, hat der Werfer Glück und Wohlstand für den Rest des Jahres.
Dazu kein Champagner, sondern Cidre!

Karneval wird nur in einigen Städten groß gefeiert. Besonders wichtig ist dann der mardi gras, der „fette Dienstag“, weil es der Tag vor Aschermittwoch war, wo noch erlaubt war, Fett und auch Eier zu essen (daher werden auch Crêpes gebacken). Wo gefeiert wird, gibt es  Kostüme und Umzüge (wie in Nizza).

1564 entschied Charles IX., das Jahr sollte am 1. Januar, und nicht mehr am 1. April anfangen. Am 1. April 1565 fingen Spaßvögel an, Geschenke wie zum Jahresanfang zu machen,  Scherzgeschenke aber, da es nicht der « echte » Jahresanfang war. Die Geschenke waren oft essbar gewesen und es war das Ende der fleischlosen Fastenzeit; daher wurden Fische heimlich an die Kleidung befestigt: « Poisson d’Avril !“
(Aprilfisch!)
Am Anfang des 20. Jahrhunderts wurden am 1. April auch bunte mit Aprilfischen dekorierte Postkarten verschickt, als Zeichen der Liebe und Freundschaft.
Vom Karfreitag bis zum Ostersonntag läuten die Glocken nicht: sie sind in Rom, sagt man, und kommen Ostern mit Geschenken (Schokolade in Form von Eiern, Glocken oder Fischen, die im Garten versteckt werden) zurück. Es gibt keinen Osterhasen. Zu Ostern wird oft Lammkeule gegessen.

Der Tag der Arbeit am 1. Mai gibt Anlass zu Maikundgebungen und zum „Mai-glöckchenfest“, denn Maiglöckchen sind Glücksbringer: an jeder Straßenecke werden Sträußchen verkauft, man sucht welche im Garten oder im Wald.

Auch in Frankreich fängt der Sommer am 21. Juni an: ein Grund zu feiern! Früher gab es Johannisfeuer. Die jungen Leute tanzten drum herum und sprangen drüber. Wer siebenmal übers Feuer gesprungen war, würde noch in dem Jahr heiraten! Seit 1982 feiert Frankreich am 21. Juni das Fest der Musik: ob Profis oder Amateure, ob Rock, Pop, Jazz, Klassik, ob allein oder in Gruppen, überall auf den Straßen wird gespielt, gesungen, getanzt...

Kaum ein Monat später sind die Franzosen wieder auf der Straße (da sind sie  ganz gerne), um den Nationalfeiertag   zu feiern. Der 14. Juli wird mit Militär-paraden begangen, die größte davon auf den Champs-Élysées. Gleichzeitig   ist es ein Volksfest mit Feuerwerk und Bällen, die traditionell von der Feuerwehr ausgerichtet werden.
Im August ist Frankreich fast ausgestorben; die meisten Firmen sind geschlossen, es ist schwierig, einen Ansprechpartner in den Ämtern zu finden: Frankreich macht Urlaub!
Man sagt, die Franzosen bleiben meistens in Frankreich. Warum auch nicht? Hier finden sie alles: Sonne und Wärme im Süden, Wasser (12 841km Küsten, Flüsse, Seen, Quellen...), Strände im Süden und Westen, Gebirge (Alpen,  Pyrenäen, Vogesen, Massif Central..), Architektur und Denkmäler (Schlösser wie z. B. an der Loire, Kirchen, Kappellen, Kalvarien, Mont St.-Michel…), Geschichte (Urgeschichte im Périgord, Menhirs in der Bretagne, römische Spuren..), Kultur (Theater, Festivals, Festwochen...), Natur... Einsamkeit… und so weiter… Hier müssen wir Michèle bremsen, sie findet immer mehr Gründe, wo und warum man in Frankreich Urlaub machen sollte!
Und es gibt Paris. Stimmt! Paris… Ein Magnet.. Paris ville-lumière, (Stadt des Lichtes, vor allem zum Jahresende), die Seine und ihre Ufer, Kultur, Museen und  Ausstellungen, Louvre und Moulin  Rouge, berühmte Monumente und versteckte Gassen voller Charme, Musik und Theater, Mode und Eleganz, sündhaft teure Restaurants und kleine Cafés, Leben auf den Strassen und unter der Erde (Métro), Tradition und Hochmodernes, sehen und gesehen werden…

Zwei Gründe darf man auch nicht vergessen, warum der Franzose lieber im Heimatland Urlaub macht: die französische Küche (sprachen wir schon übers Essen?) und... die Sprache!
C'est une langue belle avec
des mots superbes
Qui porte son histoire à travers
ses accents
Où l'on sent la musique et
le parfum des herbes
Le fromage de chèvre et
le pain de froment        
                      (aus einem Lied von Yves Duteil)

(Es ist eine schöne Sprache mit wunderbaren Wörtern, die ihre Geschichte  durch ihre Akzente trägt,
und nach Musik und Kräutern,
Ziegenkäse und Weizenbrot duftet.)

In Frankreich spricht man Französisch: da kann man einfacher sein Brot kaufen und die Speisekarte verstehen! Denn der Franzose gilt immer noch als Sprachmuffel, alle Kampagnen und Reformen ändern wenig daran. Sogar in Hochburgen des Tourismus wird über Kellner geklagt, die konsequent nur französisch sprechen.
Dennoch hat Frankreich viele Dialekte, gar Sprachen, wie Elsässisch, Flämisch, Picardisch, Katalanisch, Okzitanisch,  Bretonisch… (manche können als Fach beim Abitur gewählt werden). Sie werden noch bzw. wieder gepflegt: so unterhalten sich in der Bretagne ältere Leute öfter noch auf Bretonisch. Und da verstehen Sie nichts! (...ich auch nicht!)

Im September gehen die Eltern wieder arbeiten und die lieben Kleinen in die Schule nach gut zwei Monaten Ferien, eine Zeit, die für die Eltern oft schwer zu organisieren ist und für die Kinder schon mal langweilig.
In Frankreich werden die Kinder früh eingeschult. Fast alle Kinder zwischen 3 (öfter sogar 2) und 6 Jahren besuchen die „Maternelle“, die ein wichtiger Bestandteil des Bildungssystems ist: wenn sie in die Grundschule gehen, kennen die Kinder schon alle Buchstaben und können bis 20 zählen. Die Schulen sind Ganztagsschulen, eine Unterrichtstunde dauert 50-55 Minuten. Mittags essen die meisten Schüler in der Kantine. Im Zeugnis wird mit den Schulnoten 0-20 bewertet. Einen Lehrersprechtag kennt man nicht (…bis auf Catherine! Sie hatte jeden Tag Elternsprechtag, denn die Grundschullehrerin war ihre Mutter!). Werden die Eltern bestellt, ist es selten ein gutes Zeichen.

Als Schüler kann man sich nicht oft mit Freunden treffen: entweder sitzt man in der Schule, oder an Hausaufgaben. Während des Unterrichts wird immer noch tüchtig geschrieben (Was hätten wir mit so dünnen Heften wie hier die unserer Kinder anfangen können?). Viele von uns waren in privaten Schulen (es gibt viele Privatschulen, die unter Vertrag mit dem Staat arbeiten) und mussten Kittel tragen (meist blau); Hosen waren tabu.  Aber das hat sich geändert!

Am 1. November ist Allerheiligen, die Familien gehen zum Friedhof. Dort haben die Gräber nur einen Grabstein, worauf Blumentöpfe hingestellt werden, an dem Tag meist dicke Chrysantheme.

Am 11. November gedenkt man des Endes des Ersten Weltkriegs. Catherine erinnert sich, als Schülerin
«bleuets» (Kornblumen), d. h. blaue Kokarden, zugunsten der Kriegsveteranen verkauft zu haben.

Genug der Traurigkeit! Am 25. November wird wieder getanzt: man feiert die Heilige Katharina und mit ihr die „Catherinettes“. Das sind Mädchen, die 25 Jahre alt und noch ledig sind: "Katharina, Katharina, hilf mir. Und versprich, mich nicht ledig sterben zu lassen. Einen Mann, Katharina, einen guten, Katharina, aber lieber einen als keinen..", hieß es früher.  Die heiratswilligen Mädchen trugen extravagante Hüte  in grünen und gelben Tönen, um zu    signalisieren, dass sie einen Mann suchten; damit gingen sie zum Ball. Noch jedes Jahr an diesem Tag versammeln sich junge Frauen aus den Modeschulen in Paris, und in Nord- und Ostfrankreich verschicken die Mädchen Karten voller Glückwünsche und Hoffnungen.

Ebenfalls in Nord- und Ostfrankreich wird Nikolaus gefeiert. Er ist der Schutzpatron der Lothringer, sowie der Kleinkinder und Schüler. Am 6. Dezember zieht Nikolaus durch die Städte, verteilt Süßigkeiten und Lebkuchen, und erhält die Schlüssel der Stadt. Manchmal gibt es Umzüge und ein Feuerwerk.

Weihnachten wird im ganzen Land ge-feiert. Am Heiligabend stellen die Kinder ihre Schuhe vor den Kamin (falls vorhanden), am nächsten Morgen finden sie dort ihre Geschenke. Eine lange Nacht für die Kinder! Aber auch für die Erwachsenen: zu der Zeit, wenn die meisten Deutsche schon satt sind und ihre Geschenke ausgetauscht haben, setzen sich die Franzosen an den Tisch: Champagner, Austern, feine Pasteten, Truthahn... und zum Nachtisch ein "bûche de Noël" (traditioneller Weihnachtskuchen, in Form eines Baumstamms).

Da man Weihnachten mit der Familie geübt hat, kann man am 31. Dezember ein zweites Mal lange und lecker mit Freunden speisen. Manchmal schafft man es tatsächlich, vor Mitternacht mit dem Essen fertig zu sein, aber es ist meistens knapp! Papierhütchen, Luftschlangen, Konfetti, keine oder kaum Feuerwerke… So fängt ein neues Jahr  für die Franzosen an (mit Champagner ist ja klar!)
...Und wir sind fast am Ziel!

Natürlich könnte man noch erwähnen:
die Geschichte mit Namen wie Napoléon, Jeanne d‘Arc, Ludwig XIV., Charles de Gaulle...
die französische Chanson mit Piaf, Aznavour, Brassens, Ferrat, Brel, Ferré, Duteil, Bécaud, Barbara, Nougaro...
weltbekannte Schauspieler: de Funès, Delon, Bardot, Depardieu, Belmondo...
Romanciers, Dichter, Philosophen… Aber wen kann man da herauspicken?
Tour der France, Rugby, Fußball mit Zidane und Platini, Boule-Spiel…
Maler, Kunst, Mode…

Wichtiger ist es vielleicht, zum Schluss eine andere Seite zu beleuchten.

Liberté, Egalité, Fraternité…
Das hat uns die Revolution hinterlassen, das ist unser Erbe, lässt Sylvie bemerken. Denn: der Franzose ist ein Indivi-dualist, aber er setzt sich mit Elan für Andere ein.
So hat 1971 eine kleine Gruppe französischer Ärzte mit Bernard Kouchner die private, unabhängige Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ gegründet, die medizinische Nothilfe in Krisen- und Kriegsgebieten leistet. Vergleichbar: die 1985 in Montpellier gegründete Organisation « Reporter ohne Grenzen »: sie  informiert über die Pressefreiheit in der Welt, kämpft gegen Zensur und erzeugt
öffentlichen Druck für in Haft geratene Journalisten .
Ein anderes Beispiel der Solidarität sind  die 1985 vom Komödianten Coluche ins Leben gerufenen  « Restos du coeur » , die Restaurants des Herzens, die während der Wintermonate Nahrung und Kleidung an Bedürftige verteilen. Für Coluche war es eine Herzenssache, gegen Rassismus und Armut mit Witz und Humor zu kämpfen. Er meinte und sang:
 
Aujourd'hui, on n'a plus le droit
Ni d'avoir faim, ni d'avoir froid
Dépassé le chacun pour soi
Quand je pense à toi, je pense à moi..

(Heute darf man nicht mehr hungern oder frieren,
„ Jeder ist sich selbst der Nächste“,
Das ist vorbei...
Wenn ich an Dich denke, denke ich an mich)

Wir könnten fortfahren, mit den versammelten Französinnen ein Stück Käse essen und singen (in Frankreich, sagt man, endet alles mit Liedern!), aber es wird Zeit, unsere Reise zu beenden.

Au revoir!                                                                                                                                       
oc
 
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