Was WIR Frau Hamann schon immer fragen wollten ... WIR 2/2007
Frau Ulrike Hamann,
langjährige Pfarramtssekretärin im Pfarrbüro St. Joseph,
(leider in Kürze a.D.) beantwortet in dieser Ausgabe unsere Fragen:
WIR:
Welche Leistung der römisch-katholischen Kirche bewundern Sie am meisten? Ulrike Hamann:
Den Glauben an das Gute!
WIR:
Gab es ein herausragendes positives Ereignis während Ihrer beruflichen Laufbahn? Ulrike Hamann:
Ja, die Weltjugendtage in Köln. Es hat mich sehr beeindruckt, welche Begeisterung die jungen Leute aus unserer Pfarre und aus den vielen fremden Ländern diesem Ereignis entgegen gebracht haben.
WIR:
Verraten Sie uns Ihr Erfolgsgeheimnis für ein glückliches Leben? Ulrike Hamann:
Ich bin mit positivem Denken immer gut zurecht gekommen!
WIR:
Außer Höhen gab es sicher auch in Ihrem Leben Tiefen. Wie haben Sie sie überwunden? Ulrike Hamann:
Meine Devise: Erst mal ein bisschen abwarten – vieles regelt sich von selbst!
WIR:
Nennen Sie das Liebenswerte an der Pfarrgemeinde St. Joseph (resp. generell an Pfarrgemeinden in Solingen)? Ulrike Hamann:
Wir gehen gut und kameradschaftlich miteinander um und ich denke, im Notfalle ist jeder für den anderen da.
WIR:
Und was ärgert Sie in dieser Gemeinde (in diesen Gemeinden)? Ulrike Hamann:
Die einzelnen Vereine bleiben bei den Festen und Veranstaltungen zu sehr unter sich.
WIR:
Welche Tugend nennen Sie Ihr Eigen? Ulrike Hamann:
Ich glaube, ich habe ziemlich viel Geduld.
WIR:
Und wie ist es mit den Schwächen? Ulrike Hamann:
Ich halte nicht immer alles, was ich mir vornehme zu tun.
WIR:
Wer ist für Sie ein Held? Ulrike Hamann:
Die Frauen, die nach dem Krieg für ihre Familien sorgen mussten. Meine Mutter hat mir oft erzählt, wie schwer dies damals war.
WIR:
Gibt es eine Leidenschaft, der Sie frönen? Ulrike Hamann:
Ich esse gerne Schokolade und muss entsprechend mit meinem Gewicht kämpfen.
Anmerkung der Redaktion: Das sieht man aber nicht!
WIR:
Haben Sie ein sportliches Hobby? Ulrike Hamann:
Hobby ist zuviel gesagt, aber ich gehe gerne schwimmen und tanzen.
WIR:
Ein Ratschlag für die Leser. Ulrike Hamann:
Mein Vater sagte immer: ‚Erst denken, dann handeln.’ Er hatte sicher Recht!
WIR danken Ulrike Hamann herzlich für die offene Beantwortung unserer Fragen.
Die Fragen stellte
Erika Lachmann-Sturr